Digitale Kamera – FX33

Eine win­zige Kamera für die Hosen­ta­sche tat not. Die ange­al­terte “Casio EXILIM EX-Z750” fand eine neue Besit­ze­rin in Form mei­ner Mutti. Die Kri­te­rien lauteten:

  • Klein genug für Hosen­ta­sche. Also ohne her­vor­ste­hen­des Objektiv.
  • Mög­lichst mit Weit­win­kel, ideal 28mm (KB). Nor­ma­ler opti­scher Zoom.
  • Über­schau­ba­rer Preis
  • Spei­cher­me­dium SD-Karte

Aus­ge­rüs­tet mit die­sen Aus­wahl­kri­te­rien trifft man zwangs­läu­fig auf die Modelle von Pana­so­nic. Diese haben fast immer eine Weitwinkel-Objektiv von Leica und spei­chern auf SD-Karte. Aus der brei­ten Palette von Modell­rei­hen trifft die Bau­reihe FX das Kri­te­rium “klein”. Ein Mit­be­wer­ber aus dem Hause Canon betrat noch den Plan, die “Canon IXUS 860 IS”. Es ver­blie­ben nach Fil­te­rung und Stu­dium diver­ser Tests diese 3 Sachen, die an sich nur 2 Sachen sind:

Pana­so­nic DMC-FX55 EG S Digi­tal­ka­mera (8 Mega­pi­xel, 3-fach opt. Zoom, 3″ Dis­play, Bilds­ta­bi­li­sa­tor) in silber Pana­so­nic DMC-FX33 EG S Digi­tal­ka­mera (8 Mega­pi­xel, 3,6-fach opt. Zoom, 2,5″ Dis­play, Bilds­ta­bi­li­sa­tor, 28mm Weit­win­kel) in silber Canon Digi­tal IXUS 860 IS Digi­tal­ka­mera (8 Mega­pi­xel, 3,8-fach Zoom, 3″ Dis­play, Bildstabilisator)

Die zwei Panasonic-Geräte unter­schei­den sich im Grunde nur durch das Dis­play… FX55 hat ein 3″ Dis­play mit ein paar Pixel mehr, FX33 das “klas­si­sche” 2,5″ Dis­play. Die ver­baute Tech­nik und Soft­ware ist sonst kom­plett gleich. Aller­dings ist die FX55 ein wenig grö­ßer auf­grund des Dis­plays. Von der Canon ist bekannt, solide Tech­nik, auf­bau­end auf dem Digic III — Pro­zes­sor. 3″ Dis­play. Beide Optio­nen hal­ten eine 28mm Brenn­weite vor und zoo­men bis 100mm bzw. 105mm. Von den tech­ni­schen Daten könnte man beide Geräte also für gleich­wer­tig befin­den. Zumin­dest für den geplan­ten Einsatzzweck.

Test­bil­der der Canon im Inter­net erga­ben lei­der eine sehr unschöne und auch ohne 100% Zoom zu erken­nende Unschärfe am Rand sowie eine recht starke Ver­zeich­nung gera­der Linien am Rand. Von der Hand­ha­bung gefiel die Pana­so­nic ohne­hin, das 3″ Dis­play der FX55 und 860 IS schaut zwar impo­sant aus, ent­schei­det aber nicht für sich.

Das Gerät von Pana­so­nic kann zudem mit einer neu­ar­ti­gen Funk­tion auf­war­ten: Intel­li­gente Erken­nung der Szene. Das klingt nach viel, beschränkt sich in der Rea­li­tät dar­auf, dass der Modus “Por­trait” gewählt wird, wenn die Gesichts­er­ken­nung ein Gesicht erkennt, Land­schaft wenn es eine Land­schaft gibt, Nacht­por­trait und Makro wenn ent­spre­chende Motive erkannt wer­den. Zudem ist die Bilds­ta­bi­li­sa­tion in der Lage Bewe­gun­gen des Moti­ves und des Gerä­tes zu erken­nen und ent­spre­chend durch kür­zere Belich­tungs­zeit zu rea­gie­ren. Der Sta­bi­li­sa­tor arbei­tet gut, ein frei­hän­dig auf­ge­nom­me­nes Bild mit 1s Belich­tung ist nicht ver­wa­ckelt. Das Rau­schen, wel­ches unver­meid­lich bei einem 1/2,5″ gro­ßem Sen­sor auf­tritt hält sich halb­wegs in Gren­zen. Der Akku hält ver­gleichs­weise ewig (280 Auf­nah­men). Es kön­nen SD– und SDHC-Karten ein­ge­wor­fen werden.

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Der Autor dieses schönen Blogs. Immer am Start, wenn es neue Gadgets zu testen gilt oder sonderbare Geschichten zu erzählen sind. Geschätzt und gefragt wenn es um neuste technische Geräte geht. Im Beruf der Berater für Internet und Commerce. Aus Dresden. Aber auch früher in Berlin und Österreich zu Hause.

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