Sony Z3 Tablet Compact

Ein neues Tablet auf dem Gadget-Tisch. Kompakt, schnell, dünn und schick. Das neue Tablet von Sony hört auf den Namen „Z3 Tablet Compact“ oder die Nummer SGP611 bzw SGP12, dann hat es LTE. Als alter und neuer Fan von Sony hab ich mir das raus gelassen, vorbestellt mit der Hülle um einen Cent dazu.  Das Sony Xperia Z3 Compact.

Nun liegt das Gerät also auf dem heimischen Gadget-Haufen. Es muss sich in der Welt gegen das neue Nexus 9 Tablet behaupten, was ich nicht habe und auch nicht haben werde. Aus dem anderen Lager tritt es gegen das Apple iPad mini Retina an. Sicher spielen noch viele weitere Geräte in der gleichen Liga, die aus verschiedenen Gründen aber nicht für mich in Frage kommen. Ein 8″ Tab mit hoher Auflösung und Stifteingabe wäre ein Knaller, das gibt es sicher von Samsung, die aber leider die Oberfläche derart verunstalten, dass ich das nicht mehr gut finden kann. Zuerst mal der Eindruck vom Sony Xperia Z3 Compact, dann ein Vergleich gegen das iPad Mini.

Das neue, kompakte Tabelt von Sony gibt es 2 Farben. Schwarz und weiß. Normal nehme ich immer das schwarze, aber diesmal wählte ich das weiße. Mal was anderes. Es gab (und gibt) eine Aktion, der Sony-Shop gibt zum Gerät die Hülle um einen Cent dazu. Im Paket also das Tablet und die Hülle. Sobald man den Karton mit dem Tablet öffnet, springt einen das Gerät ins Auge. Nimmt man es zur Hand, ist man erstmal platt. Das Ding ist so dünn und leicht, man meint die ersten Momente, es fehlt was. Man meint, es gehört noch ein Akku eingebaut oder so. 260g sind für ein Trumm dieser Größe wirklich sehr leicht. Es ca. so „dick“ wie der Kopfhörer-Anschluss. Also dessen Rand geht von vorn bis hinten und legt die Dicke des Gerätes fest. Wahnsinn eigentlich. Es kam zum Glück mit etwas Strom daher. Also angestellt und los getan. Das Display kommt ab Werk sehr „kühl“ daher. Fast meint man einen Blaustich zu erkennen. Die Farbtemperatur kann man aber einstellen. Das Tablet hat GPS, eine Benachrichtigungs-LED und auch Vibration, was nicht so selbstverständlich ist.

Es folgt das übliche Einrichten und neu installieren all der Anwendungen, oder für Neulinge das Entdecken all der Programme über den Playstore. Irgendwann ist man über „leicht“ und „dünn“ hinweg. Dann macht das Tablet nur noch Spaß. Es ist sehr schnell, die Oberfläche von Android hat durch Sony eher zurückhaltende Erweiterungen erfahren. Einige Settings sind neu, der Launcher hat ein paar Features mehr. Vor allem hinsichtlich Office ist man mit den Sony Apps gut beraten. S/MIME und sehr guter Exchange Support sind in der Mail-App und Kalender vorhanden. Es gibt sogar eine Anwendung die sich um die Aufgaben aus dem Exchange kümmert. Ein Update auf Android 5.0 ist versprochen und wird sicher Ende des Jahres kommen.