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NTFS unter Lion

Keine Ahnung, warum schon immer in Mac OS X nur ein Trei­ber für NTFS ein­ge­baut ist, der allein lesen kann. Irgend­wel­che Gründe hat das sicher. Irgend­wann kommt aber der Moment, wo man doch mal ein NTFS-Volume schrei­ben muss. Zum Bei­spiel weil man eines da lie­gen hat. Dann stellt sich die Frage, wie? Eine Suche bringt meist erst­mal Links zum Trei­ber von Tuxera oder Para­gon zu Tage. Doch es gibt auch NTFS-3G, einen kos­ten­freien Trei­ber. Die­ser benö­tigt die Erwei­te­rung Mac­FUSE, wel­che zusätz­li­che File­sys­tem im User-Spache ermög­licht. Das Pro­jekt ist irgend­wie halb tot, oder fast inaktiv. Die Lösung schaut so aus, eben pro­biert und es schreibt im Moment auch brav auf die Platte:

  1. NTFS-3G in der aktu­ells­ten Ver­sion 2010.10.2 instal­lie­ren. Hier.
  2. Dann OSX­Fuse instal­lie­ren, dabei die Option ‘Com­pa­ti­bilty Layer’ wäh­len. Das ent­fernt die nicht Lion kom­pa­ti­ble Ver­sion von Mac­FUSE, die mit NTFS-3G auf’s Sys­tem gekom­men ist und instal­liert einen Emu­la­tor für File­sys­teme, die nicht ange­passt wur­den. OSX­Fuse scheint ein Fork mit akti­ver Ent­wick­lung von Mac­FUSE zu sein.

Es gibt im Inter­web Sei­ten auf denen erwähnt wird, dass eine Ver­sion von Mac­FUSE mit der Num­mer 2.2.1 (hier) auch funk­tio­niert. Diese wird wohl von Tuxera ent­wi­ckelt. Hab ich nicht probiert.

Das Ganze erfor­dert einen oder meh­rere Neustart’s. Dann funk­tio­niert ein Lion 10.7.2 und eine externe Platte mit NTFS ein­wand­frei. Mit exFAT for­ma­tiert, was dann aber der Medi­en­player nicht wollte, schrieb es mit bis zu 30MB/s und mit dem freien NTFS-Treiber auch so. Es geht gefühlt ein wenig lang­sa­mer, reicht aber am USB2 Port.

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Dresden Silvesterfeuerwerk 2011

Silvester 2011

Silvester 2011 Zum Jah­res­wech­sel 2011 nach 2012 war neben einem lecke­rem Essen nicht Gro­ßes geplant. Also beschlos­sen wir spon­tan, uns den Klein­krieg in der Innen­stadt nicht zu geben und wan­der­ten zur Schwe­be­bahn in Dres­den Loschwitz. Diese Idee hat­ten frei­lich wie jedes Jahr noch ein paar Leute mehr. Trotz­dem gelang uns die Auf­fahrt und wir konn­ten einen halb­wegs guten Platz am Aus­sichts­turm ergat­tern. Der wilde Wind und der mit­teltolle Regen mach­ten das zwar nicht zum bequems­ten Platz. Die bru­tal gute Aus­sicht auf das Blauen Wun­der und die ganze Stadt mach­ten das aber wie­der gut. Fan­tas­tisch. Ich knipste einige Bil­der und ein klei­nes Video.

In die­sem Sinne allen Lesern ein erfolg­rei­chen und glück­li­ches Neues Jahr 2012! Auf das alles so laufe, wie es lau­fen soll!

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Ges­tern wurde mir beim Betrach­ten der Web­seite von Kabel-Deutschland, mei­nem Pro­vi­der für Inter­net, Tele­fon und Kabel-TV klar, dass ich um ein klei­nes Geld mei­nen tol­len 32MBit/s Anschluss auf einen 100MBit/s upgraden kann. Die monat­li­chen Kos­ten blei­ben am Ende des Tages wohl fast gleich. Ich bin gespannt, was ich damit anstel­len kann. Ich glaub, es könnte Spaß brin­gen. Das es die 100 Mega­bit auch in Dres­den gibt, war schon län­ger klar.

Zusam­men mit dem schnel­le­ren Anschluss kommt eine Fritz­box 6360 ins Haus, die da als Home­box ver­merk­tet wird und Modem/Router für Kabel in einem ist. Da hört das bekloppte Blin­ken des Kabel­mo­dems mal auf. Denkt man, die ganze Zeit ren­nen da Über­tra­gun­gen drü­ber. Und sicher spart man auch ein wenig Strom. Ganz sicher ist, das Kabel­ge­wirr hin­term TV Möbel wird weni­ger. Dazu wird sicher auch das neue Sound­sys­tem bei­tra­gen, was extra bespro­chen wer­den muss.

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Everpix — Offene Beta

Ever­pix, ein neuer Dienst ist in eine offene Beta Phase gegan­gen. Der Ser­vice, der bis dato kos­ten­los ist, ist einer der geni­als­ten Ein­fälle des letz­ten Jahr­hun­derts. So extrem ein­falls­reich ist es nicht, aber mit­hin gibt es so was bis­her nicht.

Der Ser­vice ist: Mit einem Uploa­der, den es der­zeit nur für Mac’s gibt, wer­den alle Bil­der vom Desk­top in einen Cloud-Speicher gela­den. Außer­dem gibt es Kon­nek­to­ren, die neue Bil­der von Face­book, Flickr, Picasa, Ins­ta­gram und sogar Mail-Konten holen. Das sind so ziem­lich alle Quel­len, die man haben kann. Es ist nahe lie­gend, dass da viele Dupli­kate erschei­nen. Da man die Bil­der ggf. vom loka­len Daten­trä­ger nach Flickr, Face­book und Picasa expor­tierte. Ist ja denk­bar. Aber Dupli­kate wer­den erkannt. Es gab in der Alpha eine Funk­tion um das zu erken­nen und die Alben ein­zeln zu konsolidieren.

Sinn der Sache ist am Ende: Alle Bil­der die man so hat sind für immer im Netz gespei­chert und von jedem Ort zugäng­lich. Kön­nen nach Face­book und Twit­ter geschickt wer­den. Eine iOS-App ist im Review und kommt also die­ser Tage in den App-Store. Daten­si­cher­heit wird ver­spro­chen. Zumin­dest arbei­tet der Dienst grund­sätz­lich mit HTTPS und alle Bil­der sind per default pri­vat, nicht von außen zugäng­lich. Man kann aber, wenn man will, ein­zelne Alben öffent­lich machen. Der Uploa­der lädt nun also 21.000 Bil­der in die Cloud (Tech­nisch ist es Ama­zon S3 Sto­rage) und diese sind immer im Netz ver­füg­bar und kön­nen mit der bald erschei­nen­den App betrach­tet wer­den. Wenn man keine Hem­mun­gen hat, all seine Bil­der in ein Beta-Programm zu laden und poten­ti­ell allen Men­schen auf der Welt durch etwaige Feh­ler zu zei­gen, dann ist das ein coo­ler Dienst um jeder­zeit all seine Fotos dabei zu haben.

Erfun­den hat’s die Firma 33cube, die aber nicht, wie die Domain andeu­tet aus Bel­gien ist. Kann ja nicht alles aus Bel­gien kom­men. Das Star­tup wurde bei einem Wett­be­werb namens Tech­Crunch Dis­rupt Fina­list und ent­spre­chend gehul­digt. Ich finde es prak­tisch, man zeigt ja gern mal seine Bil­der rum und hat die 100GB aber nicht immer dabei.

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Der Kindle

Spon­tan zum Weih­nachts­fest schenkte ich mir einen Kindle eRe­a­der. Wie das?

Kurz vor Weih­nach­ten besuchte ich mit einem Hob­bit als Beglei­tung die Elektronik-Märkte die­ser Stadt auf der Suche nach einem eBook Rea­der für die Freun­din des jun­gen Herrn. Ich konnte ver­hin­dern, dass er mit einem grin­di­gen LCD-Display-Gerät weg geht. Er ent­schied sich aus wenig ratio­na­len Grün­den für einen Kobo eRe­a­der Touch.

Nun war ich als early Adop­ter bereits in der Benut­zung eines Sony eBook Rea­der der ers­ten Gene­ra­tion zu fin­den. Mich dünkt, ich schob dazu was in die­sem Maga­zin hier. Das Ganze schei­terte ein wenig an der Tat­sa­che, dass es sich um einen unab­hän­gi­gen Rea­der der ers­ten Gene­ra­tion han­delte. Trotz­dem habe ich dort gut 20 Bücher drauf gele­sen, fast alles gemein­freie Werke. Alles was Karl May schrieb zum Bei­spiel. Die Ver­sor­gung mit eBooks stellte sich etwas müh­sam dar. Ich wech­selte zum iPad. Ent­ge­gen aller Rufe (von Leu­ten, die kei­nes haben) das man das nicht als Buch nut­zen kann, geht das sehr wohl. Auch stun­den­lang im Zug ohne das die Augen raus fal­len oder ermüden.

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Rundfunkgebühr ab 2013 für alle

Na super! Da hat der letzte Land­tag dem 15. Rund­funk­staats­ver­trag zuge­stimmt und die Umwand­lung der Rund­funk­ge­bühr in eine Haus­halts­ab­gabe wird 2013 umge­setzt. Aller Orten regt sich nun Wider­stand. Die­ser und jener ruft zur Revolte auf, andere neh­men Worte wie Strafe und Skan­dal in den Mund. In diver­sen Kom­men­ta­ren an den ent­spre­chen­den Blog­bei­trä­gen und in den sozia­len Net­zen wer­den aben­teu­er­li­che Vor­schläge in die Welt hin­aus geschrien. Komisch. Ich muss dazu frei­lich auch meine Mei­nung raus lassen.

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Time Machine Intervall ändern

Timemachine

Time­ma­chine

Die auto­ma­ti­sche Backup-Lösung “Time Machine” im Mac OSX sucht sei­nes­glei­chen. Zwei­fels­frei ist die Lösung, die nur eine externe Platte oder ein per Air­port ver­bun­de­nes NAS braucht eine der bes­ten und ein­fachs­ten Backup Lösun­gen über­haupt. Es ist keine Nutzer-Internaktion erfor­der­lich, das Backup ist voll­stän­dig, man kann davon boo­ten. Es läuft wäh­rend man wei­ter arbei­ten kann. Ver­schlüs­se­lung ist möglich.

Aller­dings ist es in einer Umge­bung, die nicht die abso­lute zeit­nahe Sicher­heit braucht ein wenig läs­tig, wenn jede Stunde ein Backup erstellt wird. Zu hause ändere ich nicht dau­ernd was, aber Time Machine will trotz­dem immer einige Giga­byte sichern. Daher kann es sinn­voll sein, den Inter­vall mal zu ändern. 4h halt ich für mei­nen Zweck geeig­net. Es gibt einige

Pro­gramme, die das dann auto­ma­tisch anhand von Kalender-Ereignissen tun. Ich bevor­zuge jedoch die vor­han­dene Auto­ma­tik und möchte nur den Inter­vall ändern. Das ist recht ein­fach. Er ist einer Settings-Datei gespei­chert und zwar in:

/System/Library/LaunchDaemons/com.apple.backupd-auto.plist

Um diese zu bear­bei­ten braucht man Admi­nis­tra­tor­rechte, die man über die gra­fi­sche Ober­flä­che
schlecht bekommt. Ein­fa­cher geht das mit dem Ter­mi­nal. Das kann man ein­fach öffnen, indem man die CMD-Taste und Space zusam­men drückt und in das Suche-Fenster “Ter­mi­nal” tippt. Man star­tet das Ter­mi­nal und bekommt eine Ein­ga­be­auf­for­de­rung. In diese trägt man den Befehl ein:

sudo nano /System/Library/LaunchDaemons/com.apple.backupd-auto.plist

Man wird nun nach dem Pass­wort gefragt und nach der Ein­gabe die­ses kommt man ein einen Edi­tor. Dort sieht man den Inhalt der Datei. Es gilt die Stelle zu ändern:

<key>StartInterval</key>
<integer>3600</integer>

Der Wert ist in Sekun­den ange­ge­ben. 3600 steht für die eine Stunde. Man kann nun einen neuen Wert ein­tra­gen. Prak­tisch 3600*Stunden. Zum Bei­spiel 14400 für 4 Stun­den. Es darf nur der Wert geän­dert wer­den! Dann drückt man Strg+X und bestä­tigt das Spei­chern in die alte Datei. Das war’s, Time Machine sichert nun aller 4h.

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Bezahlfernsehen wird modern — Sky GO

In Deutsch­land gibt es seit lan­gem Bezahl­fern­se­hen. Zum einen den öffent­lich recht­li­chen Rund­funk mit ARD und ZDF und den unzäh­li­gen drit­ten Pro­gram­men. Das kos­tet rund 18€ im Monat, ist von jedem Haus­halt zu abon­nie­ren der über geeig­nete Emp­fangs­ge­räte ver­fügt und beinhal­tet je nach Abo TV und Radio oder nur Radio. Die Gebühr wird fäl­lig, sobald man ein irgend­ein Gerät besitzt, wel­ches zum Emp­fang des Ange­bo­tes geeig­net ist. Das kann ein Auto-Radio sein, ein Smart­phone oder ein PC. Die Anstal­ten der ARD und das ZDF sind ver­pflich­tet, einen Sen­de­auf­trag ein­zu­hal­ten. Das unglaub­lich hohe Gebüh­ren­geld soll dafür sor­gen, dass ein Gegen­pol zu den ande­ren Medi­en­an­ge­bo­ten geschaf­fen wird, unab­hän­gig von Wirt­schaft und Staat.

Die zweite Sorte ist das wer­be­fi­nan­zierte TV und Radio, wel­ches uns in der Gestalt von RTL, Sat 1 und Pro7 ent­ge­gen tritt. Pri­vat finan­zierte Radios kom­men dudeln aus jeder Ecke. Die Ein­nah­men wer­den über Wer­be­ein­blen­dun­gen erzielt und sind im Ver­hält­nis zu den Gebüh­ren der öffent­lich recht­li­chen Anstal­ten gera­dezu lächer­lich. Der Kon­su­ment zahlt indi­rekt indem er Unter­bre­chun­gen und Pro­dukt­plat­zie­run­gen über sich erge­hen lässt.

Die dritte Sorte, in Deutsch­land tra­di­tio­nell eher schwach auf­ge­stellt, ist das reine Abo-Fernsehen, wel­ches in Form von Sky und den Ange­bo­ten der Kabel­ge­sell­schaf­ten in die Woh­nun­gen kommt. Nach­dem ich im Jahre 2000 auf der Suche nach digi­ta­lem TV war, wurde mir im T-Punkt ein Premiere-Abo unter gescho­ben. Seit dem bin ich ehr­li­cher und zah­len­der Kunde dort. In der letz­ten Zeit hat sich da eini­ges getan. Wei­ter­le­sen →