Kabel Deutschland mit IPv6, Router hinter der Fritz 6360 und wie soll das alles gehen

Neulich nachts trug es sich zu, ich schlief, dass Kabel Deutschland auf meinem schönen 100’er Kabel-Internet IPv6 aktiviert hat. Schön. Was kann das? Neues Internet? Und was zum Henker kann man nun damit machen? Wie richtig man halbwegs sinnvoll eine Router-Kaskade ein und wieso haben das Zetteltheoretiker erfunden? “Kabel Deutschland mit IPv6, Router hinter der Fritz 6360 und wie soll das alles gehen” weiterlesen

ChromeCast und Netflix – Finales Setup

s5-productheroWie bereits beschrieben ist ein Google Chromecasthalblegal aus US of A bezogen in Deutschland derzeit recht sinnfrei. Man kann Filme vom GooglePlay streamen, Youtube und ein wenig Musik hören. Yeah!

Es gäbe auch die Möglichkeit, Netflix am großen Screen zu schauen, wenn man denn in einem Land wohnen würde, wo der Service angeboten wird. Die Wege sich das zu erschleichen sind bekannt. Wenn man es schafft, mit einem Linux auf dem Router den ChromeCast über die DNS-Server von Unlocator, Tunlr oder Unblock-US laufen zu lassen, funktioniert das auch weitgehend fein. Allerdings ist es so, dass man für einen halbwegs schnellen DNS-Service Geld zahlen muss, Unlocator und Tunlr sind kostenfrei im Moment, aber auch nicht sehr schnell. Dazu kommt, man übermittelt jede DNS-Anfrage an einem zweifelhaften Anbieter, der ohne weiteres auch “meinebank.de” per DNS auf einen ganz anderen Server biegen könnte. Leicht fader Beigeschmack, nur weil man ein wenig TV schauen will. Durch Kommentare und weitere Experimente am alten Beitrag ist nun ein finales Setup gelungen, welches so wenig wie möglich Risiken birgt und trotzdem die gewünschte Lösung bereit hält. Es gibt keine lästigen Fehler 16001 oder 16003 in der Netflix App auf dem Chromecast und man sendet nicht mehr als nötig Anfragen über die DNS-Server von Unlocator. Man braucht einen ChromeCast und einen Router der IPTables und DNSmasq laufen hat. Das sollte auf fast alle Router mit DD-WRT, OpenWRT oder OpenLinkSys-Varianten zutreffen. Die OEM-Firmware von Asus kann es wohl auch. “ChromeCast und Netflix – Finales Setup” weiterlesen

Asus AC66U und IPv6 Tunnel über IPv4

Man hört so viel! Letztes Jahr war das ARPAgeddon über uns, als die IPv4 Adressen zu Ende waren. Kommt mir vor wie das Waldsterben damals, die Welt steht noch. Man bekommt noch IPv4 Adressen. Und der Wald lebt ja auch noch. Im Zuge der Verknappung der Adressen ist immer mal wieder die Rede von IPv6 womit man direkt allen Molekülen auf der Welt eine eigene IP-Adresse geben kann. Selbstredend kann man sich diese aber nicht mehr merken. Dafür kann man sich theoretisch mit ssh auf der eigenen Butterstulle am Frühstückstisch einloggen.

Aus einer Laune heraus brauchte ich eine IPv6 Adresse. Man will ja später mal sagen, man war vorn dabei. Ich forschte also kurz, wie das gehen kann. Hinweise und Tipps brachten mich auf die richtige Spur. Am Ende war ich sogar etwas enttäuscht, weil es alles so einfach war. Hier will ich kurz beschreiben, wie man vorgehen sollte, wenn man sich mal IPv6 beschaffen will. “Asus AC66U und IPv6 Tunnel über IPv4” weiterlesen

ChromeCast und Netflix

s5-productheroDer Google Chromecast Stick ist offiziell (noch) nicht außerhalb der USA erhältlich. Ab und zu kann man ihn aber bei Amazon.com bestellen. Er wird dann mit dem Global Export Service vernünftig verzollt und kommt mit Express in 2, normal in ca. 7 Tagen aus den US of A nach Hause gereist. Es scheint sich tatsächlich um Fehler von Amazon zu handeln, wenn das Teil international verschickt wird. Man bekommt nämlich eine Mail, das wäre ein Fehler gewesen, das Gerät funktioniert nicht außerhalb von Amerika und man solle es doch stornieren. Haha. Not!

Angekommen, hat man nun ein USB-Ladegerät für US-Steckdosen. Yeah. Kann man vielleicht mal gebrauchen. Wichtiger aber, in der kleinen Box ist der Stick. Schaut aus wie ein USB-Stick ohne USB, dafür HDMI. Angeschlossen ist es schnell. Man steckt es an den TV und verbindet das USB-Kabel mit einer USB-Dose. Schalu ist hier, man steckt es an eine Dose die immer Strom liefert, dann kann der Stick den TV auch anschalten. Jedenfalls tut es das am LG, der Samsung bleibt aus. Das ist an sich okay, der Samsung steht im Schlafzimmer und die LED vom ChromeCast geht locker als Nachtlicht durch. Dann geht man in einem Browser zur angezeigten Webseite, richtet das ChromeCast ein. Funktioniert ganz locker, der Stick baut ein eigenes WLAN auf, damit kann man sich verbinden und die Settings ändern. Viele sind es nicht, WLAN und Sprache. Dann ist die Sache fertig. Nun kommt der Moment, Apps suchen und schauen was sich tut. Man kann zur Zeit genau Youtube, Play Movies und Play Music zum Stick casten. Ein wenig fad. “ChromeCast und Netflix” weiterlesen

TomatoUSB auf dem Asus AC66U

Ich berichtete, der WDR4300 ist aus der Wohnung gewandert. Nun arbeitet der Asus RT-AC66U in der Ecke. Die Firmware von Asus ist gut, aber der Bastler haut sich gleich eine Bastler-Version drauf. Hier such mal etwas, kommt früher oder später auf das Projekt “TomatoUSB”. Das Projekt selber scheint seit 3 Jahren tot, aber es gibt einige Menschen, die es weiter entwickeln. Einer davon, genannt “Shibby”. Das Projekt findet man auf der Seite: http://tomato.groov.pl

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WDR4300 weg, Asus AC66U her

Der TP-Link TL-WDR4300 ist gegangen, nicht sehr weit, nur ins Büro. Seine Stelle hat ein Asus RT-AC66U eingenommen. Der schaut schöner aus und man kann mittels TomatoUSB-Firmware einen “Stealthmode” aktivieren. Dieser dreht die nervigen LEDs ab, wenn die Sonne unter geht. Nix mehr mit Disco hinterm Schrank! Ist es dunkel, leuchtet nur eine LED. Das allerdings sind eher die Nebeneffekte. Sogar die eher belanglosen.

Die Vorteile sind eine bessere Netzqualität als es der TP-Link je schaffte. Zudem ist man nicht an DD-WRT gebunden, was zwar auf den ersten (und ggf. zweiten) Blick schick und toll ist, im echten Leben aber nicht mehr sehr. Es gibt eine Million Optionen, aber irgendwie fehlen die, die man brauchen könnte. Es ist ein bisschen wie Android oder Linux. Weniger ist manchmal mehr.

Die Asus-Firmware allein ist schon nett. Es gibt eine erweiterte Version der Asus-Software namens “Merlin”. Und es gibt einen polnischen Entwickler der die OpenLinksys Version namens “TomatoUSB” entwickelt. Diese scheint mir auf lange Sicht ausgereifter als DD-WRT zu sein. Es gibt genau so viele Optionen, aber es gibt ein paar Optionen mehr an den wichtigen Stellen. Funktionierendes QoS zum Beispiel. Weiterhin kommt es mir so vor, als wäre die Hardware generell leistungsfähiger. Und ja, die Verarbeitung und das Design sind auch nett.

Nachdem ich nun einige Beiträge über DD-WRT auf dem WDR4300 verfasst habe und die eigentlich auch gut besucht sind, geht es nun mit TomatoUSB auf dem AC66U weiter. Auch cool :)