Sun Sniper Strap – Compact

Immer wieder versucht man mit einer vor dem Bauch hängenden Kamera irgendwo hin zu laufen oder zu wandern. Geht nicht. Schaut bekloppt aus, stört beim Laufen und überhaupt allem.

Letztes Jahr gesehen, als fernöstlichen Nachbau, dieses Jahr am Start. Ein Kamera-Gurt mit sinnvollen Extras! Konzept: Man schraubt die Kamera am Stativ-Gewinde fest. Dort ist ein Kugellager was sich leicht um 360°C dreht. Das hängt an einem frei verschiebbaren Bügel der an einem Band baumelt, welches man wie eine Umhängetasche umhängen hat. Funktioniert, man kann die Kamera schnell mit einer Hand aufnehmen und Fotos machen. Läuft man, schlenkert das Ding nicht dumm herum. Es hängt wie die Tasche über der Hüfte. Objektiv nach unten. Als Extras hat der Gurt eine Art Stoßdämpfer im Band und ein Stahlseil vernäht. Es puffert Stöße und lässt sich nicht zerschneiden. Knaller. Aber auch sehr teuer. Dafür Pro.

Das Ganze ist in der gezeigten Version für eher leichte Kameras. Es gibt breitere Gurte für schwere Kameras. Allerdings sollte auch eine größere Kamera am schmalen Gurt gehen. Für ganz kleine Kameras schaut es lächerlich aus.

Olympus Body Cap Objektiv 9mm Fisheye

Zufällig stieß ich im Amazon auf dieses Produkt. Genannt Olympus  Body Cap Objektiv 9mm 1:8.0 Fisheye. Aus den Rezessionen war nicht klar zu entnehmen, ob das was taugt. So „musste“ ich das Teil bestellen um mir selbst ein Bild zu machen. Quasi: Selbst Bilder zu machen.

Am Wochenende war das Stadtfest in Dresden und ich klemmte die Kappe an die Olympus Pen E-PM1 vorn dran. Das Duo ist dann schon wirklich fast Hosentaschen-Format. Zusammen mit einem anderen Subjekt einer Besprechung hier lief ich los ins Getümmel. Sonne lacht, Blende 8! „Olympus Body Cap Objektiv 9mm Fisheye“ weiterlesen

Nacht.Sicht.Gerät

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Die Leute von Nokia bewerben das Nokia Lumia 925 ja mit dem Begriff „Nacht.Sicht.Gerät“. Damit wollen sie vermutlich zum Ausdruck bringen, dass man damit mehr sehen kann, als man sehen kann. Gleichzeitig aber auch die echte Nennung eines Nachtsichtgerätes vermeiden. Es könnte ja jemand kommen und sich beschweren, dass es keines ist. Eben machte ich beim Rauchen ein Bild, da ist echt mehr zu sehen als man mit dem Auge sehen kann. Also heller ist es. Unscharf, üble Qualität, aber halt heller. Bemerkenswert.

Sony DSC-QX10

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Eine Zoomlinse zum Anbauen an das Smartphone? Eine Besprechung der DSC-QX10 SmartShot Digitalkamera. Eine persönliche Einschätzung, kein Testbericht, da ist das Internet voll davon…

Als Freund digitaler Bilder bin ich immer gern bereit, neue Dinge zu probieren. Von einer länglichen Reihe kleiner, digitaler Kompaktkameras trug es mich mal zu einer DSLR und am Ende zu den Spiegellosen Systemkameras. Eine Situation ergibt sich meist spontan, und genau dann hat man keinen Rucksack mit 42 Objektiven und 3 Helfer für die Beleuchtung mit. Meist hat man genau nur ein Handy mit Fotofunktion. Die wird immer besser, aber von der einfachsten Kompaktknipse ist es immer noch meilenweit entfernt. Möglich, das liegt am fehlendem Zoom. Der alte Elektronik-Riese, bekannt durch Walkman und andere Geschichten, dient dieser Tage als Hersteller meines Schlaufons. Das Sony Xperia Z, damals, also vor 6 Monaten, der Knaller und das beste Smartphone® der Welt, heute schon angestaubt und vom Z1 überholt, und all die anderen Hersteller haben auf- und überholt. Fotos aus dem Teil sind okay. Die Idee, nun eine Art Linse zum Aufstecken oder Anbauen ans Telefon klingt nun mal recht spannend. Es gibt 2 Modell, das QX10 und das QX100. Das erste hat einen 10fach Zoom und eher so normale technische Daten. Das QX100 hat einen relativ großen Sensor, eine 1.8/f Blende und ein edles Glas als Linse. Die Preise sind 200 und 430 Euros. Das QX10 könnte für den aufgerufenen Preis durchaus eine Überlegung wert sein dachte ich mir. „Sony DSC-QX10“ weiterlesen

Waldschlösschenbrücke Erstbegehung

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IMG_0831 Da war es nun so weit. Wie es immer ist, kommt man zur Besichtigung von Sehenswürdigkeiten erst, wenn mal Besuch da ist. Dem war so. Und so wurde auf der Brücke vorwärts und rückwärts rum gefahren und auch zu Fuß rüber und wieder zurück gewandert. Ich stellte fest, auch einen Monat nach der Eröffnung gibt es offensichtlich viele Menschen, die es mir gleich taten und einfach zum Spaß auf der Brücke rum wandeln. Ist ja auch schön, mal einen neuen Blick zu haben. Und die Gitter über dem Wasser haben sogar ein wenig was von einem Abenteuer. Wenn ein Schiff kommt, noch viel mehr.

Der Norden von Irland bekannt als Nordirland

route3Am Montag mit guten Vorsätzen zeitig zu starten ging es los. Nicht so zeitig wie gedacht, aber auch nicht Mittags. Über die Stadt Drogheda nördlich von Dublin auf dem Motorway nach Norden. Bald war aus der Autobahn eine normale Strasse geworden. Plötzlich, aus heiterem Himmel schauten die Geschwindigkeits-Schilder sonderbar niedrig aus. Am Kaffee wollte man keine Euro mehr, aber an der Tankstelle stand die gleiche Zahl. Nur Diesel war teurer als Benzin. Schande über die Budget-Frau! Aha, es war die Grenze nach Großbritannien überschritten worden und Maßangaben waren in Meilen statt Kilometer! Google Maps hat eine lustige Automatik, die schaltet von Kilometer auf Meilen, wenn das Ziel im Meilen-Gebiet liegt. Das kann man auch abstellen, ist nur offenkundig gut versteckt die Einstellung.

Nach einer doch recht geraumen Weile war das vorläufige Ziel erreicht. Derry, auch Londonderry in Großbritannien, direkt an der Grenze, wo wieder die Republik Irland ist. Ganz am Rand, nach einem Wohngebiet, was wohl geplant wurde, als noch eine Immobilien-Blase aufgepustet war, nun leer gab in einer sehr kleinen Strasse das eher zufällig gebuchte Bed&Breakfast. Nach dem intensiven Studieren von Rezessionen auf allen bekannten Plattformen war die Wahl auf ein abgelegenes, kleines Familien-Ding gefallen. Gute Wahl, wie ich gleich zeigte. Ein Tee und die Top-Tipps der Stunde. Keine überlaufenen Touristenfallen, kein fader Stadtrundgang, nein. Ein menschenleerer Steinkreis mit Aussicht und der Nordpol von Irland. Die Wege dahin kann man als abenteuerlich beschreiben. Links fahren war dort kein Problem mehr, die Reise war getragen von der Hoffnung, dass die Strasse breit genug bleibt, dass ein kleiner Ford noch durch passt und niemand entgegen kommt.

Tags drauf die Route an der nördlichen Küste von Derry über Bushmills zum Giant’s Causeway (Clochán an Aifir or Clochán na bhFomhórach) und weiter nach Ballintoy (Baile an Tuaigh) Harbour. Also die Sehenswürdigkeiten: Old Bushmills Destillery, die Steine die der Riese hin gebaut hat und der spaßige kleine Hafen von Ballintoy. Letzterer auch bekannt als „Lordsport“ aus der 2ten Staffel von Games of Thrones. Die Realität und die Fiktion zeigen hier eine erhebliche Diskrepanz. Aber so ist es ja immer. Es gab keine hohe Burg nebenan und statt dem sicheren Hafen für Reisende nach Pyke gab ein kleines Schiff und eine Eisbude.

Später ging es dann nach Ballycastle, dort wurde typischer Weise Fish&Chips verkauft. Dann zurück nach Derry, inwzischen doch mal Regen. In einem Pub, erfrischend international, gab es ein Bier und eine nächtliche Besichtigung der Peace-Bridge. Dann zurück ins B&B.

Irland Rundreise: Fotos und Überblick

Google_Standortverlauf-310 Tage Irland. 10 Tage die grüne Insel. Dies war das Motto eines „Urlaubs“ im Jahre 2013. Zum Glück verfüge ich über Freunde in Irland und kann so auf Ortskundige Führer zurück greifen. Diese kennen sich mit den lokalen Bräuchen und Gepflogenheiten aus und bieten eine Unterkunft als Basisstation. Hier werden alle Fotos her gezeigt und der Reiseplan vorgestellt. Einzelne Beiträge befassen sich mit den grandiosen Erlebnissen in Irland.

  1. Die Reise startete in Dresden in aller früh mit Germanwings über Köln nach Dublin. Der Freitag, Samstag und Sonntag war dem Erkunden der Linksfahrer-Strassen gewidmet und führte unter anderem nach Wexford ganz im Süden und Mallahide in der Nähe von Dublin.
  2. Montag, Dienstag und Mittwoch fand im Norden, in Nord-Irland statt. Als Basisstation Londonderry in Großbritannien. Der Nordpol von Irland wurde besucht und natürlich der Giants Causeway, Ballintoy Harbour, die Bushmills Distillery und die nördliche Küstenlinie generell.
  3. Mittwoch Abend war man wieder in Dublin zu einem Tech-Talk.
  4. Donnerstag ging es in den Südosten auf die Halbinsel Kerry. Dort schauten wir den Ring of Kerry an, wohnten ganz nah am Wasser in Cahersiveen, fuhren mit einem Boot und am Samstag zurück nach Dublin.
  5. Sonntag gab es sogar noch eine Fahrt mit einer irischen Dampflok und leckeres Essen aus Howth.
  6. Montag zurück nach Dresden.
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