Apple – Alles free

Diese Woche gab Apple bekannt, dass das Update auf Mac OS X 10.9 „Mavericks“ kostenlos ab gegeben wird. Außerdem auch die Programme der iLife-Serie. Und noch die Programme aus der iWorks-Serie. Die iLife-Programme, iFoto, iMovie und GarageBand waren vorher um ca. 15€ im Appstore verkauft worden. Die Programme der iWork Suite, Pages, Keynote und Numbers um jeweils 18€. In der Präsentation war das „free“ eingeschränkt worden durch: Mit einem qualifizierten Gerät auf dem Mavericks oder iOS7 läuft. Also wenn man ein Gerät nach dem 1. Oktober 2013 neu kauft.

Inzwischen hat sich gezeigt, dass auch bestehende Versionen der Programme in „Einkäufe“ des Appstores umgewandelt werden. Das funktioniert nicht immer einfach. Ich sollte sie nach wie vor „kaufen“. Das Betriebssystem hatte die installierten Versionen von der DVD nicht erkannt. Hier hilft es, die Systemsprache auf englisch zu stellen, dann erscheinen an den Programmen der iLife-Sammlung jeweils UPDATE-Knöpfe. Wenn man das Update macht, erscheinen die Programme unter „Einkäufe“. Diese Zauberei kann man nun auch nutzen um an die neusten Appstore-Versionen der iWork-Suite zu kommen. Man installiert sich einfach vorher die Trial-Versionen. Dann kann man Pages, Numbers und Keynote genauso updaten. Sie sind dann auch als Einkäufe zu im Appstore zu finden.

Rumors besagen, das funktioniert auch mit der Trial-Version von Aperture. Das ist aber moralisch verwerflich! Das Programm kostet normal 70€ und ist nicht „free“. Da aus der Trial-Versionen einen Einkauf im Appstore zu machen ist ein krimineller Akt und unfair gegenüber den Programmierern.

Apple sagt dazu:

While we are aware that this enables piracy of our apps for unethical users, Apple has never taken a strong stance or action against piracy in the past. We like to believe that our users are honest, even if that belief is in vain.

Sync von 2 oder mehr iPhoto Sammlungen

Neue Erkenntnisse! Der Weg über arRsync oder auch nSync, welche versprechen diese Sync zuverlässig auszuführen, ist in der Realität nicht empfehlenswert! Also es verschwinden faktisch immer Bilder und Alben(einstellungen) wenn man die 2 Lib’s so synchronisiert. Da bleibt einzig der Weg, nur eine Lib zu verwenden oder diese per Hand und einem externen Medium hin und her zu kopieren. Ich hab versucht eine kleine 1,8″ HDD zu verwenden, die die ganze Lib enthält. Aber die hat man dann nicht zur Hand, wenn man sie braucht und sie ist auch nicht schnell genug.
Die Situation ist wohl nicht so ungewöhnlich: Man hat einen großen Mac mit schönem Bildschirm und Rechenpower satt und einen Laptop. Bilder die man aufnimmt landen meist im Laptop, da kann man sie vor Ort betrachten und der Laptop ist meist da wo die Kamera ist, nämlich unterwegs. Bearbeiten und sammeln würde sie man gern am großen Mac. Der verfügt auch über Backup per Timemaschine und einen Drucker und so weiter.

Nun kann man zwar Bilder-Libraries frei geben und so die Bilder immerhin am jeweils anderen Gerät betrachten. Bearbeiten und Umsortieren ist so aber nicht möglich. iPhoto selbst verfügt über keine Funktion, Bilder von einer in die andere Bibliothek zu syncronisieren. Es würde mit mobile.me gehen, nur ist der Speicherplatz da begrenzt. Die Bilder ewig hoch und wieder runter laden macht auch keinen Sinn.

arRsync

Nach Recherche im Netz bin ich drauf gekommen, dass mit „rsync“ Bilder in beiden Richtungen kopiert werden können. Man muss dazu nur ein wenig die Einstellungen beachten. Wichtig ist die Option „-E“, damit werden die erweiterten Dateiinformationen mit kopiert. Da speichert iPhoto die Meta-Daten wie Album und vielleicht auch die Infos für die neuen Features wie Faces. Einfach geht es mit einer grafischen Oberfläche für rsync. Das wäre zum Beispiel arRsync.

Wenn man nun über das Netzwerk die entfernte Library mounten (einfach im Finder hin browsen), kann man diese als Quelle oder Ziel im Programm angeben. Ein „unidirektionaler Sync“ funktioniert. Im Reiter „Optionen“ müssen die „Erweiterten Dateiinformationen“ aktiviert sein. Das Ganze dauert eine kleine Weile, sollte aber jeweils nur die Unterschiede kopieren. Ich hab das mehrfach so gemacht und mir ist bisher noch keine Unordnung aufgefallen. Wenn man gleichnamige Bilder an beiden Rechnern hat und in verschiedenen Alben, dann werden diese vermutlich dupliziert. Ebenso wird immer die neuste Datei gewinnen, wenn man einem Bild sowohl am Mac A als auch am Mac B Änderungen vorgenommen hat. Damit muss man wohl leben. Sonst funktioniert es gut, Faces und alle Informationen werden übernommen.

Denkbar wäre auch eine zentrale Ablage für die Bilder auf einem Server, NAS oder einer im Netz erreichbaren Stelle. Dann von 2 Mac’s jeweils dahin synchronisieren. Dann hat man auch gleich Backup. Oder die einzelnen Optionen für rsync in der Kommandozeile eingeben und einen Cronjob daraus bauen, der das regelmäßig erledigt. Oder eine Sammlung auf einem iPod bzw. einer externen HDD. Ich mach es manuell, sonst kenn ich mich nicht aus, was wann und wo getan wurde.