Kunst im Hintergrund

Heute morgen laß ich über ein kleines Programm, welches Kunst als Hintergrund für Windows und Mac setzt. Ich probierte es gleich in der früh und finde es ganz gut. Man sieht zwar das Bild kaum bis nie, aber wenn, dann ist da was Schönes zu sehen.

https://www.artpip.com/

Man kann die angezeigten Bilder auch als große Reproduktion in guter Qualität bestellen. Dafür werden aber recht hohe Preise aufgerufen.

Microsoft Surface Pro 2 – Ausprobiert

Eben gab es das Auswahlverfahren aus den wenigen “Pro” Tablets mit Windows 8. Gewonnen hatte das Microsoft Surface Pro 2, vermutlich allein anhand der positiven Rezessionen im Netz und der Hoffnung, dass der Hersteller des Gerätes und der Software dafür sorgen möge, dass es alles immer fein zusammen arbeitet. In den ersten Wochen der Nutzung kann ich melden, dem ist so. Das Ding “bootet” in ca. 3 Sekunden von total aus bis Start-Screen. Es arbeitet fein mit der Tastatur zusammen, die hat ein paar Features, die später beschrieben sind. Der Stift tut auch gut bis sehr gut. Alles ein recht stimmiges Konzept.

Zuerst muss gesagt werden, dass es sich hier eigentlich um ein Notebook handelt, was aber eben komplett hinter dem Bildschirm lebt. Das bringt es mit sich, dass es einen Lüfter gibt und das das Gewicht recht hoch ist. Muss man vorher wissen. Wenn man vor hat, den ganzen Tag das Teil an einem ausgestrecktem Arm vor sich her zu tragen, dann wird man wenig Freude haben. Dafür ist es zu schwer! Es ist auch nicht wirklich dünn. Es kann also in keiner Weise mit einem iPad Air oder anderem ARM-Tablet verglichen werden. Es scheint, als wäre es eher dafür gemacht, vor einem auf dem Tisch zu stehen oder zu liegen. Man kann es auch mit beiden Händen halten oder irgendwie auf dem Körper ablegen, wenn man mal am Sofa im Netz browsen will. eBooks im Bus lesen wird es dagegen eher nicht spielen. “Microsoft Surface Pro 2 – Ausprobiert” weiterlesen

Apple – Alles free

Diese Woche gab Apple bekannt, dass das Update auf Mac OS X 10.9 “Mavericks” kostenlos ab gegeben wird. Außerdem auch die Programme der iLife-Serie. Und noch die Programme aus der iWorks-Serie. Die iLife-Programme, iFoto, iMovie und GarageBand waren vorher um ca. 15€ im Appstore verkauft worden. Die Programme der iWork Suite, Pages, Keynote und Numbers um jeweils 18€. In der Präsentation war das “free” eingeschränkt worden durch: Mit einem qualifizierten Gerät auf dem Mavericks oder iOS7 läuft. Also wenn man ein Gerät nach dem 1. Oktober 2013 neu kauft.

Inzwischen hat sich gezeigt, dass auch bestehende Versionen der Programme in “Einkäufe” des Appstores umgewandelt werden. Das funktioniert nicht immer einfach. Ich sollte sie nach wie vor “kaufen”. Das Betriebssystem hatte die installierten Versionen von der DVD nicht erkannt. Hier hilft es, die Systemsprache auf englisch zu stellen, dann erscheinen an den Programmen der iLife-Sammlung jeweils UPDATE-Knöpfe. Wenn man das Update macht, erscheinen die Programme unter “Einkäufe”. Diese Zauberei kann man nun auch nutzen um an die neusten Appstore-Versionen der iWork-Suite zu kommen. Man installiert sich einfach vorher die Trial-Versionen. Dann kann man Pages, Numbers und Keynote genauso updaten. Sie sind dann auch als Einkäufe zu im Appstore zu finden.

Rumors besagen, das funktioniert auch mit der Trial-Version von Aperture. Das ist aber moralisch verwerflich! Das Programm kostet normal 70€ und ist nicht “free”. Da aus der Trial-Versionen einen Einkauf im Appstore zu machen ist ein krimineller Akt und unfair gegenüber den Programmierern.

Apple sagt dazu:

While we are aware that this enables piracy of our apps for unethical users, Apple has never taken a strong stance or action against piracy in the past. We like to believe that our users are honest, even if that belief is in vain.

Audio über Bluetooth am Mac verbessern

200px-Bluetooth-LogoAufgrund von neuen Gadgets, namentlich der Kopfhörer von Phillips und das brandneue Headset von Sony bin ich per Bluetooth mit dem Mac verbunden. Ein wenig wunderte ich mich über den dünnen Sound. Eine kleine Recherche brachte an Licht, dass der minimale Bitpool für das Bluetooth-Protokoll “A2DP” möglicher Weise am Mac OS X etwas zu niedrig eingestellt ist. Höherer Pool, größere Belastung für den Akku. Ein Headset wird also versuchen, einen kleinen Wert auszuhandeln. Indem man das Minimum anhebt, erhält mal doch merklich volleren Sound. Gefunden wurde diese Weisheit woanders. Ausprobiert aber selbst. Ein Wert von 44 geht in Ordnung, ich verwende gerade 50 und bin zufrieden. Die in der Quelle erwähnten 58 funktionieren mit dem Phillips einfach nicht. Dann erscheint eine Meldung, dass der Kopfhörer das Protokoll nicht versteht. Um einen Reboot kommt man drum herum. Den Wert von 58 auf 50 stellen, ging ohne alles. Es reicht, Bluetooth zu deaktivieren und wieder zu aktivieren. Der Befehl, um den Wert zu ändern lautet:

defaults write com.apple.BluetoothAudioAgent "Apple Bitpool Min (editable)" 50

Mir wurde zu getragen, wenn der Wert nicht gesetzt ist, kommt eine Fehlermeldung. Der normale Wert ist also unbekannt. Falls es zu Problemen mit Audio-Geräten am Mac kommt, den Wert langsam wieder zurück stellen.

20GB kostenloser Online Speicherplatz für Backups, mit Apps für Android, iOS, Mac und Windows

Ein neuer Clouddienst zur Dateiablage und Sicherung erschien im Interweb. Jottacloud vergibt 5GB kostenlosen Speicher und gleich 5GB dazu, wenn man geworben wurde von einem anderen Nutzer. Stellt man Autosync an einem mobilen Gerät an, gibt es noch mal 10GB extra. Man hat also sehr schnell 20GB Speicherplatz und kann mit den Clients für Mac OS X, iOS, Mac und Windows Elemente bestimmen, die fortan gesichert werden. Am Android als Beispiel SMS und Kontakte. Am Mac einen oder mehrere Ordner. Diese werden kontinuierlich in die Cloud gesichert, ohne das man weiter dran fummeln müsste. Dieser Autosync und der große Speicherplatz sind recht einzigartig. Dafür dass es nichts kostet…

Backups von Kontakten, SMS und vor allem Fotos am Mobile macht auch Sinn. Dies sind die Dinge, die man vermissen würde, wenn das Mobile mal weg ist. Und Dropbox etc. synchronisiert nicht automatisch. Ich teste die Sache hier mal aus.

Wenn dies jemand gut findet, bitte diesen Link nutzen, da bekommen wir beide je 5GB und 10 sind mehr als 5 :)

Altes MacBook auf Speed

Mein Experiment mit der SSD im Macbook ist damals ja gelungen und rennt bis heute gut. Nun kam ein Kumpel daher und fragte, was kann man tun, das recht angealterte MacBook schwächelt. Das Gerät, das MacBook 5,1 (A1278) mit der Ordernummer MB467LL/A auch bekannt als das “Late 2008 Aluminium” Macbook kommt mit 2GB Ram und einer 250GB Platte daher. CPU tauschen und so Sachen sind nicht direkt möglich oder einfach. Also die Ansage: SSD rein, 8GB Speicher rein. Der Plan, eine 128’er SSD zu nutzen und die alte HDD zu behalten ist ja bekannt.

Gesagt getan. Das Modell unterstützt lt. der Apple-Seite nur 6GB Speicher, es gehen mit einem späteren Update aber auch 2x4GB, also 8GB. Die Festplatte würde sich einfach wechseln lassen. Jedoch hatten wir den 2-Platten-Plan im Sinn. Das Teil muss also doch komplett geöffnet werden. Dann das Superdrive ausgebaut. Einen Adapter rein, die alte HDD dort verbaut. Die SSD vorn in den Halter. Speicher rein, wieder zusammen gesetzt und los geht’s. Einfach, das Werkzeug ist dabei beim hardwrk Kit. Dem Kollegen wurde allerdings mehrfach übel, als Kabel aus seinem Mac raus standen und ein paar Einzelteile und 45 Schrauben in der Gegend rum lagen. Nun hat er ein MacBook, was sich fast neu anfühlt um kleines Geld.

SSD im MacBook Pro — Gelungen

Wie in den vergangenen Tag berichtet, war mir nach neuer Technik und frischer Performance am MacBook. Nachdem die Samsung 830 SSD mit 128GB aus dem großen Fluss geliefert wurde. Gab es eine kurze Verwirrung bzgl. der Firmware. Dann ging es an das Partitionieren und Konfigurieren. Dann lag sie so rum, verbunden mit dem USB-SATA-Adapter. Gestern kam das Hardwrk SATA-Adapter-Kit für MacBook (Pro) mit der Post an die Tür. Am Abend den Umbau vorgenommen. Man benötigt zusätzlich zum gedrucktem Papier von Hardwrk doch noch die Anleitung von iFixit. Sicher ist sicher. Die für Optisches Laufwerk und die für Festplatten-Austausch.

Mit dem Werkzeeug von Hardwrk geht alles ganz einfach, ein paar Schrauben sind arg fest, aber kein Stress. Der Umbau dauert mal so eine Stunde, wenn man halbwegs handwerklich begabt ist. Dann rennt alles wie es soll. Das DVD wohnt im externen Gehäuse, statt dem wohnt die HDD hinter dem Slot für DVD’s und am schnellen 6GB/s-SATA III-Anschluss vorn arbeitet die SSD. Noch einmal mit gehaltener ALT-Taste gebootet und die SSD ausgewählt zum Booten. Dann kann man das unter den Einstellungen, System und Startlaufwerk für immer auf die SSD stellen. Soweit alles gut. Im Vergleich zur provisorischen Verbindung über das USB-SATA-Kabel ist nicht mehr viel neue Performance zu erkennen (so kommt’s mir vor). Es scheint, der Speed kommt von der hohen Anzahl Ein-/Ausgabeoperationen und der schnellen Zugriffszeit. Die ebenfalls hohe Datenübertragungsrate spielt nicht so die Rolle. Bei 500MB/s müsste man auch erstmal was finden, was so groß ist und am Stück in den Speicher geladen werden soll. Das ist was für Benchmarks. Von der alten HDD, die nun unter /Users gemountet wird, hab ich alles gelöscht außer den Nutzerprofilen. Das war noch mal ein Stress… Der Papierkorb wollte sich anschließend nicht löschen lassen. Dann als “root” angemeldet und dort mal im Benutzer-Verzeichnis ‘rm -rfv .Trashes/*’ getippt. So vor zu gehen ist ein extrem gefährliches Spiel! Es gibt Leute die mit ‘rm -rf’ schon /bin oder das / gelöscht haben…

Die anderen Teile der Umrüst-Geschichte:

SSD im MacBook Pro – Teil II

Neuer Tag neues Glück. Nach dem ich gestern kopierte und Links im Interweb suchte, war heute der Moment der Wahrheit gekommen. Neustart des Mac’s vom per USB-SATA-Adapters angebauten neuen System. Anmeldung als ‘root’ weil die nun neue Startplatte hat kein /Users mehr. Alles gut.

Die SSD ist das Bootlaufwerk geworden. CarbonCopyCloner hat auch die Recovery-Partition mit geklont, damit der Mac mal davon starten kann, wenn er hinnig geworden sein sollte. Fein. Nun also an das Mounten der alten Platte mit dem Users-Verzeichnis. Nach der Anleitung vor gegangen, die an sich einfach ist. Auf jeden Fall vor dem Klonen und starten den Nutzer ‘root’ aktivieren!

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