Kabellos Laden?

Kennt man seit dem Palm und seinem Touchstone-Ladegerät. Noch früher sprangen elektrische Zahnbürsten, Rasierer und diverse Dinge im Bad auf den Zug auf. Induktions-Ladegeräte. Ohne mich speziell mit dem Thema aus zu kennen, vermute ich, das Prinzip ist ein zersägter Trafo. Dessen Prinzip basiert auf Induktion. Eine Spule wo Strom durch fließt lässt ein elektrisches Feld um sich herum entstehen. Eine Spule die in so einem Feld plaziert wird, gewinnt Stom aus dem Feld zurück. Funktioniert vorwärts als auch rückwärts. Normal in einem Transformator, da sind 2 Spulen, eine mit vielen und eine mit weniger Wicklungen, aus großer Spannung wird kleine Spannung. Diese Spulen sind um einen gemeinsamen Kern gewickelt, dadurch ein recht großer Wirkungsgrad. Lässt man den Kern weg, kann man 2 Spulen in Nähe zu einander platzieren und es wird Energie übertragen. NFC-Tags gewinnen so vom NFC-Lesegerät die nötige Energie um überhaupt zu funktionieren. Seit Nokia mit dem kabellosen Laden von seinen Top-Lumia-Geräten überzeugen wollte ist das Thema in der Welt der mobilen Gadgets angekommen. Damals als Feature bejubelt (von den 4 Jubel-Postern die Nokia/Ms gekauft hatte), wird das heute wohl so nebenbei mit verbaut. Das Nexus 4 kann es, das neue Nexus 7 kann es. Samsung-Galaxy Geräte können zumindest in der Ausprägung S3 und S4 leicht nachgerüstet werden. Für das Sony Xperia Z gibt es eine Tasche mit eingebauter Spule. Leider zu einem absurd hohem Preis. „Kabellos Laden?“ weiterlesen

Wakelock Detector – Wer verbraucht all den Akku im Android Klumpert?

Beliebtes Spiel des Android-Nutzers ist neben dem Deinstallieren lebenswichtiger Services des Systems und anschließendem Foren-Geweine ist der Blick auf die Akku-Laufzeit. Gern drängt sich die Frage in den Vordergrund, welche der 664 gestern installierten Apps beansprucht das neuste 32 Core Samsung Drum derart, dass die Laufzeit nur mehr in Minuten angegeben werden kann? Der echte Underground Hacker hat dazu eine pirated Version von „Better Battery Stats“ am Start, oder wenn der nicht ganz so wild drauf ist, die Xda-Developer Edition. Es soll auch 3 Leute geben, die diese App gekauft haben. Der Blick in dieses Programm ist meist wenig erhellend. Man erkennt ganz vorn die WifiStateMachine, genutzt von AndoidSystem oder anderen zwielichtigen Verursachern. So richtig schlau wird man nicht. Aus einem Google+ Post heute bekam ich einen Hinweis auf eine andere App. Wakelock Detector.

Wakelock Detektor [Root]
Wakelock Detektor [Root]
Entwickler: UzumApps
Preis: Kostenlos+
  • Wakelock Detektor [Root] Screenshot
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Diese hab ich mal installiert und das was sie auswirft, ist gleich viel aussagekräftiger. Da steht, welche App wie viele Wakelocks angefordert hat und wie lange das dauerte. Wie es scheint, immer Facebook ganz vorn dabei. Wenig verwunderlich… Was kann man tun? Deinstallieren? Dann bekommt man all das Gebrabbel der Hipster nicht mehr mit. Geht ja auch nicht. Die Statistiken dieser App zeigen auf jeden Fall andere und womöglich hilfreichere Werte als vergleichbare Tools.

UPDATE: Leider nein! Es gibt ein den Einstellungen einen Punkt „System-Anwendungen zeigen“. Dann erscheint wieder die WifiStateMachine und hält das Gerät 95% der Zeit wach. Kein Plan warum und wie man das weg bekommt.

Fraunhofer Cingo auf dem Nexus 10

Fraunhofer_CingoEnabled_DruckMit einem halben Ohr hörte ich gestern beim Google-Frühstück, dass das neue Nexus 7 (2013) eine neue Art Surround-Klang mit bringt. Da dachte ich mir, das kennt man schon von früher, kann nicht. Der Cashy hat alles wichtige zusammen geschrieben, muss ich nicht noch mal machen. Ich hab dem Nexus 10 vorhin ein Update aus dem Factory-Image verpasst, was prima geht, auch als Update ohne Löschen. Dann aus Interesse nach den Neuerungen gesucht, schwer genug sind die zu finden. Die Einstellungen zum neuen Surround-Sound fand ich in der Google Play Movies App. Da ist es default aktiviert. Es gibt auch einen Demo-Film dazu.

Ich muss sagen, ich bin selber überrascht, aber das funktioniert gut. Okay, es kommt nicht rüber wie wenn man 7 Boxen im Zimmer hat, aber gegenüber normalem Stereo aus den Speakern ist es definitiv ein Gewinn. Über Kopfhörer funktioniert es auch, da ein wenig besser, allerdings ist dann der Eindruck eh schon verschoben. Die Leute reden nicht aus dem Tablet, sondern in meinem Kopf. Da hab ich es lieber, wenn die klar wahrnehmbar aus dem Bild reden. Das tut es beim N10 durch die Stereo-Lautsprecher und wenn man es an- und abschaltet, bemerkt man einen Gewinn in der Räumlichkeit. Auch wenn irgendwelche Leute jetzt reden werden, das GEHT nicht. Dann sollen die mir mal erklären, wie ich mit Stereo-Ohren räumlich hören kann. Das kann ja nur so funktionieren, dass das Ohr Laufzeitunterschiede des Tons und die „Abschattung“ durch die Ohrmuschel nutzt um recht und links sowie vorn und hinten zu lokalisieren. Das Brain setzt diese Infos dann eben in Räumlichkeit um. Warum sollte das nicht funktionieren, wenn man den Effekt direkt ins Ohr rein tönt? Weil Fraunhofer nicht wissen konnte, wie meine Ohrmuschel abschattet und quasi mein Hirn mit einem allerwelts-Schatten klar kommen muss? Möglich.

Google Chromecast

s5-productheroGestern wurde ein Presse-Event von Google abgehalten. I/O 2013 Teil II. Es hab ein neues Nexus 7, ich glaub wieder Ramsch für wenig Geld. Leider. Mit dem (jetzt „alten“) N7 bin ich nicht mehr so zufrieden. Gegen das iPad Mini kackt es voll ab. Vielleicht ein Thema für einen eigenen Beitrag, den ich seit geraumer Zeit schreiben will.

Dazu gab es Android 4.3 was eigentlich 4.1.9 ist. Viel Sichtbares sieht man da nicht. Ist ja klar, die Bedeutung des Wortes: „Unsichtbar“. Nun ja, ich meine, DRM-Funktionen sind der stille Knaller. Hat einen faden Beigeschmack, weil das scheint ja böse zu sein und man sollte dagegen sein. Eigentlich ist es das aber nicht. Wichtige Film-Apps fehlen bei Android, man nennt mal Lovefilm und Sky Go. Sicher weil sich Android-Geräte rooten lassen und dann der Stream, also der Film geklaut werden kann. Es gibt Stimmen, die meinen, der Androidler kauft kaum Apps, kauft kaum Inhalt. Lieber klaut er sich das zusammen. Eine echte DRM-Lösung die sicher stellt, dass der Inhalt eben nicht geklaut werden kann, ist dringend nötig. Dann springen die Inhalte-Anbieter nämlich auf Android auf, bieten ihr Material in HD an und alles ist gut. Nun kommt das Chromecast Ding ins Spiel! Ich laß eben den Beitrag bei Cashy über das Chromecast und hörte mir gar den Podcast dazu an. Mir scheint, ich hab es falsch verstanden, ich bin zu optimistisch oder aber die 2 im Podcast haben es nicht gecheckt. Ich poste mal her, was ich über das Ding denke und was es kann. „Google Chromecast“ weiterlesen

WhatsApp offen wie ein Scheunentor

Hut ab! Im Interweb mehren sich die Berichte, dass WhatsApp unsicher und offen ist wie ein Scheunentor! Zwar gab es unlängst ein Update, wo die Nachricht verschlüsselt übertragen wird, denn vorher konnte man easy die durch die Luft bzw. das WLAN fliegenden Nachrichten mitlesen. Nun wurde bekannt, der Login funktioniert über die Telefonnummer und eine extrem simple Maskierung der IMEI. Die erste Info ist eh bekannt, die 2te lässt sich einfach beschaffen. *#06# wählen an einem Telefon was man in die Hand bekommt und fertig. Genauere und mehr Informationen hier. Man will es eigentlich gar nicht wissen…

Doch was tun? SMS ist irgendwie 1998 und kostet frecher Weise Geld. „WhatsApp offen wie ein Scheunentor“ weiterlesen

Eine Woche Android

Der unglaubliche Unterdruck im Flugzeug neulich zerstörte das ohnehin angeschlagene iPhone. Vom Nexus 7 begeistert lies ich mich zu einer spontanen Handlung hin reißen und checkte auch noch das Galaxy Nexus. Zu Hause erst ging mir auf, dass das eines der großen Teile ist mit 4,65″ Display und so. Konsequent ist es zwar vom bösen Samsung her gestellt, es rennt aber ein reines Android drauf. Daher wollte es auch sofort ein Update auf Version 4.1.1 machen. Ein Vorgang, von dem normaler Weise die Fandroidler ewig träumen. Weil da die Hersteller kein Interesse dran haben, irgendein Update zu machen, lieber verkaufen sie ein Galaxy S4 und streifen frisches Geld ein.

Das passiert den Nexus Geräte nicht. Hier liefert Google sofort die Software. Das ist ein unglaublicher Vorteil, wenn man Wert drauf legt, immer den neusten Scheiß am Device zu haben. So wie ich eben. Am Ende steigert es auch den Wert des Gerätes, da es länger „aktuell“ ist, allerdings ist dieser auch bereits ab Werk gemindert. Samsung hat einzigartige Skills einen Metal-Rahmen wie billigstes Plastik aussehen zu lassen. Man benötigt besser den extra tollen 2000mAh Akku und passenden Deckel. Kostet vergleichsweise wenig. Eine nette Tasche um 6 Euro dazu und der Spaß kann beginnen. So gerüstet meine ich dem Apple-Event übermorgen in Ruhe entgegen zu sehen. Vom iOS 6 ist laut diversen Seiten nicht so viel zu erwarten. Die neuen Maps sind übel schlecht, kein Vergleich zu den Google-Maps mit hochauflösenden Luftbildern und Streetview. Möglich, dass Apple hier noch nach legt, aber ich glaub es fast nicht. Viel schlimmer ist, iOS bekommt auch in der 6ten Version nur mehr kleine Verbesserungen und keine Änderung am grundlegenden Konzept. Es fühlt sich zunehmend „langweilig“ an. Eine schlimme Sache ist der Tausch des Dock-Conntectors von seiner ewig bestandenen großen Version zu einer kleinen Version. Da kann man tausende Zusatzgeräte in dem Müll werfen. Sei es drum, man kann die iPhones und iOS nicht schlecht reden, es hat ein paar Vorteile. Es funktioniert einfach. Da gibt es keine abbrechenden Bluetooth-Verbindungen und keine Programme die sich andauernd beenden. Man startet das Telefon und es rennt. Der Akku hält locker einen Tag, auch wenn man den nicht tauschen kann, was normaler Weise nicht nötig ist. Freilich sehe ich selber, den Akku tauschen gegen einen dickeren hat Vorteile. Man könnte freilich auch gleich eine Kapazität rein bauen, die über den Tag reicht. Nun gut, ich tappe also mit einem winzigen Tablett in der Tasche und einem größeren in der anderen Tasche umher. Android ist wieder angesagt und ich entdecke die vergessenen Features wieder. Zum Glück geht das Headset noch.

Nach ca. einer Woche mit Android unterwegs lebe ich noch. Ich vermisste bisher nichts, nur iMessage fehlt. Das verursacht Kosten bei den iFreunden, wenn die nun SMS schreiben und es nicht checken. Nun widme ich mich dem Test diverser Apps.

Nexus 7 – Die Rückkehr von Android

Wenn man als Hobby „Gadget Sammeln“ angibt, dann ist man kreativ im Erfinden von Gründen, warum man dieses oder jenes Gerät plötzlich braucht. So gesehen ist das nicht wirklich notwendig, immerhin besser als das Geld versaufen oder anderweitig unnütz verballern. So war klar, wenn die Nachricht ein trudelt, das Google Nexus 7 sei in Deutschland erhältlich, muss es her. Der amtlich Grund ist: Man benötigt zwingend ein Device, welches einen kleineren Formfaktor hat als das iPad. Und zudem auch billiger ist. Das recht teure und große iPad kann man nicht vernünftig im Bis nutzen. Aha. Soso. Nunja, oder aber, man muss mal wieder einen Blick auf Android werfen und die Neuerungen dort bewundern. „Nexus 7 – Die Rückkehr von Android“ weiterlesen