Der Norden von Irland bekannt als Nordirland

route3Am Montag mit guten Vorsätzen zeitig zu starten ging es los. Nicht so zeitig wie gedacht, aber auch nicht Mittags. Über die Stadt Drogheda nördlich von Dublin auf dem Motorway nach Norden. Bald war aus der Autobahn eine normale Strasse geworden. Plötzlich, aus heiterem Himmel schauten die Geschwindigkeits-Schilder sonderbar niedrig aus. Am Kaffee wollte man keine Euro mehr, aber an der Tankstelle stand die gleiche Zahl. Nur Diesel war teurer als Benzin. Schande über die Budget-Frau! Aha, es war die Grenze nach Großbritannien überschritten worden und Maßangaben waren in Meilen statt Kilometer! Google Maps hat eine lustige Automatik, die schaltet von Kilometer auf Meilen, wenn das Ziel im Meilen-Gebiet liegt. Das kann man auch abstellen, ist nur offenkundig gut versteckt die Einstellung.

Nach einer doch recht geraumen Weile war das vorläufige Ziel erreicht. Derry, auch Londonderry in Großbritannien, direkt an der Grenze, wo wieder die Republik Irland ist. Ganz am Rand, nach einem Wohngebiet, was wohl geplant wurde, als noch eine Immobilien-Blase aufgepustet war, nun leer gab in einer sehr kleinen Strasse das eher zufällig gebuchte Bed&Breakfast. Nach dem intensiven Studieren von Rezessionen auf allen bekannten Plattformen war die Wahl auf ein abgelegenes, kleines Familien-Ding gefallen. Gute Wahl, wie ich gleich zeigte. Ein Tee und die Top-Tipps der Stunde. Keine überlaufenen Touristenfallen, kein fader Stadtrundgang, nein. Ein menschenleerer Steinkreis mit Aussicht und der Nordpol von Irland. Die Wege dahin kann man als abenteuerlich beschreiben. Links fahren war dort kein Problem mehr, die Reise war getragen von der Hoffnung, dass die Strasse breit genug bleibt, dass ein kleiner Ford noch durch passt und niemand entgegen kommt.

Tags drauf die Route an der nördlichen Küste von Derry über Bushmills zum Giant’s Causeway (Clochán an Aifir or Clochán na bhFomhórach) und weiter nach Ballintoy (Baile an Tuaigh) Harbour. Also die Sehenswürdigkeiten: Old Bushmills Destillery, die Steine die der Riese hin gebaut hat und der spaßige kleine Hafen von Ballintoy. Letzterer auch bekannt als „Lordsport“ aus der 2ten Staffel von Games of Thrones. Die Realität und die Fiktion zeigen hier eine erhebliche Diskrepanz. Aber so ist es ja immer. Es gab keine hohe Burg nebenan und statt dem sicheren Hafen für Reisende nach Pyke gab ein kleines Schiff und eine Eisbude.

Später ging es dann nach Ballycastle, dort wurde typischer Weise Fish&Chips verkauft. Dann zurück nach Derry, inwzischen doch mal Regen. In einem Pub, erfrischend international, gab es ein Bier und eine nächtliche Besichtigung der Peace-Bridge. Dann zurück ins B&B.

Irland Rundreise: Fotos und Überblick

Google_Standortverlauf-310 Tage Irland. 10 Tage die grüne Insel. Dies war das Motto eines „Urlaubs“ im Jahre 2013. Zum Glück verfüge ich über Freunde in Irland und kann so auf Ortskundige Führer zurück greifen. Diese kennen sich mit den lokalen Bräuchen und Gepflogenheiten aus und bieten eine Unterkunft als Basisstation. Hier werden alle Fotos her gezeigt und der Reiseplan vorgestellt. Einzelne Beiträge befassen sich mit den grandiosen Erlebnissen in Irland.

  1. Die Reise startete in Dresden in aller früh mit Germanwings über Köln nach Dublin. Der Freitag, Samstag und Sonntag war dem Erkunden der Linksfahrer-Strassen gewidmet und führte unter anderem nach Wexford ganz im Süden und Mallahide in der Nähe von Dublin.
  2. Montag, Dienstag und Mittwoch fand im Norden, in Nord-Irland statt. Als Basisstation Londonderry in Großbritannien. Der Nordpol von Irland wurde besucht und natürlich der Giants Causeway, Ballintoy Harbour, die Bushmills Distillery und die nördliche Küstenlinie generell.
  3. Mittwoch Abend war man wieder in Dublin zu einem Tech-Talk.
  4. Donnerstag ging es in den Südosten auf die Halbinsel Kerry. Dort schauten wir den Ring of Kerry an, wohnten ganz nah am Wasser in Cahersiveen, fuhren mit einem Boot und am Samstag zurück nach Dublin.
  5. Sonntag gab es sogar noch eine Fahrt mit einer irischen Dampflok und leckeres Essen aus Howth.
  6. Montag zurück nach Dresden.
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Jena von oben

[Bild nicht gefunden]Die Reise nach Jena musste mit einem Besuch des Intershop Towers einher gehen. Wir kletterten hoch und fotografierten die Stadt. Dabei entstanden ein paar Fotos, diese sind hier zu sehen. Nette Sache so ein Turm. Da würde man gern sein Büro rein pflanzen.

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Dampflok 52 8080-5

OLYMPUS DIGITAL CAMERA  Sonderfahrten zu Pfingsten von Rumburk (Rumburg) über Ebersbach/Sa. nach Löbau zur Landesgartenschau mit einer betriebsbereiten Dampflok der Baureihe 52 sorgten dafür, dass ich durch das Unterholz kroch und mich genötigt sah, Fotos zu machen. Am Pfingstsonntag fuhr die ganze Familie zudem von Ebersbach nach Löbau um die Gartenschau zu besuchen. Der Preis für einen Erwachsenen hin&zurück von 20€ mag vielleicht abschrecken, ich denke jedoch, es lohnt sich in der Summe. Es wird ein Zug von den Östsächsischen Eisenbahnfreunden geboten, der teilweise noch die alten DR-Wagen hat, mit den hohen Kunstleder-Sitzen und Fenstern die man öffnen kann. Das lässt ein wenig Kindheit zurück kommen, man kann aus dem Fenster hängen und der Lok zu schauen, die den Zug brav mit 30km/h zieht. Die Strecke ist durch weitestgehende Stilllegung kaum mehr als solche zu erkennen und man kann ab und zu mal einen Ast an den Kopf bekommen, wenn man raus hängen. Deshalb steht da auch: Hinaus lehnen verboten.

Die Dampflok an sich ist wenig spektakulär. Früher kam andauernd ein Güterzug mit einer solchen Lok vorbei. Man ängstigte sich vor dem schwarzen Rauch und die Mutti fand es nicht sehr witzig, wenn der Ruß sich auf der frisch gewaschenen Wäsche fest setze. Diese Dampfloks bildeten damals das Rückrad des Ostdeutschen Güterverkehrs. Bemerkenswert, wenn man bedenkt, dass die Baureihe 52 eine „Kriegslok“ ist. Zum Ende des Krieges so 1944 wurden große Mengen der Dampflok gebaut. Robust und zur Versorgung der deutschen Fronten gedacht. Später von der Deutschen Reichsbahn übernommen und restauriert ist die 52 8080 nun fast 70 Jahre alt. Und fährt noch in der Oberlausitz rum. Viele können sich dafür noch begeistern und machen schöne Filme.

Ich machte nur ein paar Fotos. Auch was.

 

Landesgartenschau Löbau 2012

OLYMPUS DIGITAL CAMERA  Zu Pfingsten 2012 war ein kleiner Ausflug zur Landesgartenschau 2012 in Löbau angesagt. Eine Aktion der Eisenbahnfreunde Löbau machte es möglich, mit einem Sonderzug von Ebersbach nach Löbau zu fahren. Die ganze Famlie unterwegs. Die Gartenschau an sich ist nett, man sollte ca. 3-4h Zeit mitbringen, wenn man mäßig an Blumen interessiert ist. Sonst wohl mehr Zeit. Diese Bilder gibt es zu sehen:

 

Jacobimarkt 2011 – Fotos und Geschichten

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P5271578 Das war es also wieder. Das „Gierschdurfer Schiss’n“ im Jahre 2011. Der Freitag, Samstag und Sonntag war leider total verregnet. Mehr Luftaufnahmen hat der MDR auch noch in der Mediathek, schick. Durch das widerliche Wetter, welches heuer im „Sommer“ omnipresent ist, fiel also das Wochenende für die meisten Besucher ins Wasser. Am Montag war das Wetter dann besser und die Besucher am Start. Dienstag und Mittwoch war es dann fast wieder zu heiß.

Die Schausteller waren die gleichen wie immer, die Aufstellung war etwas geändert. Es gab wie immer das Riesenrad und es es gab all die bekannten Fahrgeschäfte. Es gab die Pulsnitzer Lebkuchen wie immer. Auf der Hauptstrasse stand 100m hinter dem 30km/h Schild der Blitzer wie immer. P8030635Die Stadtverwaltung der frisch zusammen gelegten Stadt Ebersbach-Neugersdorf hatte sich aber überlegt, noch einen weiteren Blitzer hinter der Aral-Tankstelle auf zu stellen. Zum Ende hin, als es an das Feuerwerk ging, gab es einen mittleren Skandal. Normal ist das Feuerwerk um 22 Uhr geplant. Das weiß jedes Kind und sichert sich durch Mittagsschlaf das Recht so lange munter zu bleiben. Die Hauptstrasse in Neugersdorf wird gesperrt und auf der Felsenmühle finden sich Schaulustige ein um dem Ereignis bei zu wohnen. Nun war es dieses Jahr so, dass man sich dachte: Viele Leute kommen wegen dem Feuerwerk und bleiben genau bis zu P8030660 dessen Ende. Dann ist der Rummel faktisch vorbei. Also starten wir (ohne das kund zu tun) erst um 23.oo Uhr! Schlau gedacht, schließlich ist es unter der Woche und viele Gäste müssen den nächsten Tag arbeiten. So kann man eine Stunde länger Einnahmen auf dem Festplatz generieren. Ich fand das extrem albern. Mit der ganzen Familie und Freunden standen wir auf dem privaten Stellplatz und warteten uns 45 Minuten die Beine in den Bauch. Als es dann los ging, was das Kind und ein Gast bereits gegangen. Mutti und Vati waren auch nicht mehr da. Was soll das denn? Hier muss man drüber nach denken, ob das irgendwie sinnvoll ist.

Hier all die Bilder, die ich schoss, mit Feuerwerk und Allem: