Kunst im Hintergrund

Heute morgen laß ich über ein kleines Programm, welches Kunst als Hintergrund für Windows und Mac setzt. Ich probierte es gleich in der früh und finde es ganz gut. Man sieht zwar das Bild kaum bis nie, aber wenn, dann ist da was Schönes zu sehen.

https://www.artpip.com/

Man kann die angezeigten Bilder auch als große Reproduktion in guter Qualität bestellen. Dafür werden aber recht hohe Preise aufgerufen.

Schrittzähler – Alltagstest

Fitness GadgetsIm Laufe der Zeit sammelten sich unter all den Gadgets einige Schrittzähler und Fitness-Tracker an. Ich denke, ein Vergleich der verschiedenen Geräte bietet sich hier an. Über grob geschätzt 2 Jahre erwarb ich diese Gadgets in der Reihenfolge:

Jawbone UP24 war zuerst da. Im Mediamarkt als Spontankauf. Relativ teuer damals und es galt abzuwägen, ob es das normale UP sein soll, welches per Kabel synchronisiert wurde oder das UP24, welches als Innovation per Bluetooth mit dem Mobiltelefon verbunden war. Das Band hab ich längere Zeit getragen. Im Laufe der Monate gab es Firmware-Aktualisierungen. Die Laufzeit stieg auf 10 Tage. Das Band hat eine eigenartige Form, es liegt auf dem Tisch, wenn man am Schreibtisch arbeitet. Dafür ist die Software am Telefon unerreicht schick. Es gibt ein paar versteckte Statuslampen und einen Knopf. Mit dem Knopf kann man Schlafen starten und eine Stoppuhr aktivieren. Genau der Knopf ging nach einer Weile aber kaputt. Lies sich nicht mehr drücken. Jawbone konnte nach der Zeit auch keinen Ersatz liefern und schickte statt dessen ein UP Move und einen Gutschein.

Fitbit Flex kam als nächstes. Im Saturn gab es dies komischer Weise um nur 50€. Ob dessen kaufte ich es und trug es sicherlich am längsten. Die ganze Technik steckt in einem kleinen Bonbon welches in einem Gummiband versteckt ist. Es gibt ein paar Lämpchen, die zeigen den aktuellen Fortschritt oder auch den Modus. Man kann die Plastikbänder einzeln kaufen und so viele Farben tragen. 3 Bänder um 24€. Fair. Viel billigere Bänder aus Fernost sorgten leider für Hautreizugen. Die Bänder von Fitbit tun das nicht. Es gibt eine einfache Aufzeichnung des Schlafes und es zählt die Schritte. Fertig. Unauffällig und solide in der Verarbeitung.

XIAOMI Mi Band wurde im Netz vorgestellt. Ein chinesischer Shop verkaufte es um 12€ inkl. Versand. Nach etwa 4 Wochen kam es an. Das Konzept ist ähnlich dem Fitbit Flex, der Tracker selbst ist ein kleines rundes Ding und steckt in einem Band. Der Tracker von Xiaomi tut das was alle Tracker tun, er zeichnet Schritte auf und misst die Dauer und Qualität des Schlafes. Besonders macht ihn der geringe Preis. Das zeigt etwa auf, wo die anderen Anbieter Geld verdienen. Die eigentliche Hardware kostet irgendwas um $10 und aufgerufen werden 50 bis 180. Allerdings muss man auch bedenken, dass es eine Software benötigt und Support und all das. Hier steht man beim günstigen Band im Regen. Die Software ist immerhin teilweise in Englisch zu haben und nur ein paar Teile sind chinesisch. Es gibt eine graue Software per APK zu installieren die halbwegs deutsch ist. Es gibt kaum bis gar keine Schnittstellen zu irgendwas und die Software tut auch nicht viel mehr als eben die Daten anzeigen. Wunderlicher Weise läuft das Band 30 Tage und es kann auch Anrufe und Meldungen signalisieren. Aufgrund der mageren Funktionen in der Software hab ich es nicht lange verwendet.

Das Fitbit CHARGE HR sollte das nächste Gerät sein, wegen der permanenten Aufzeichnung des Pulses. Das Band arbeitet wie das Flex, nur eben mit 24/7 Pulsmessung. Dazu leuchtet unten aus dem Band eine grüne Lampe und ein Fotosensor ermittelt über Reflexion den Puls. Das klappt eigentlich ganz gut. Laufzeit ist trotzdem um 5 Tage. Das Band kann nicht mehr zerlegt werden, es ist eine Einheit. Pulsmessung funktioniert nur, wenn das Band halbwegs fest umgebunden ist. Es ist deutlich breiter als die anderen. So kommt es auch, dass sich unter dem Band durch Schweiß und Dreck eine Atmosphäre entwickelt, die der Haut nicht zuträglich ist. Es kam bei mir zu Hautreizungen und am Ende zu Ausschlag. Ich befolgte alle Hinweise und reinigte das Band, wechselte den Arm und was man so tun soll. Zu guter Letzt musste ich das Band zerschneiden, Fotos davon an Fitbit schicken und bekam mein Geld zurück. Der Mediamarkt tauscht solche Geräte nämlich nicht um, weil es Hygiene-Artikel sein sollen. Nun gut. Fitbit hatte mit dem Force schon Probleme und eine kurze Suche im Netz ergab, dass ich nicht allein mit dem Problem bin. Technisch fand ich das Display nett und die Tatsache, dass es auch Höhenunterschiede messen kann. Aber mit Ausschlag am Arm geht es nun mal nicht zu benutzen.

Das Jawbone UP Move erhielt ich als Austausch gegen das UP24. Ich habe es noch nicht in Betrieb genommen und tendiere dazu, es zu verschenken oder zu verkaufen. Ein relativ günstiges Gerät welches nicht am Arm getragen wird, eher als Clip an der Kleidung. Trotzdem gibt es ein Armband dazu, damit man Schlaf messen kann und es doch als Armband tragen. Ich gehe davon aus, dass es die gleichen Funktionen wie ein UP2 oder anderer Tracker hat. Ein Gerät für Mädchen, die kein technisches Werk am Arm tragen wollen.

Durch den Gutschein vom UP24 kaufte ich ein Jawbone UP2 fast kostenlos. Es ist als Nachfolger zum UP24 positioniert und macht das gleiche. Schritte und Schlaf. Punkt. Das tut es sehr zuverlässig und ohne Fehler. Ich meine, das Jawbone UP2 ist ein recht günstiges und gutes Band, derzeit die Empfehlung. Durch die Software und die solide Verarbeitung zusammen mit ca. 7 Tagen Laufzeit tut es sich als das bis dato beste Band hervor.

Das Jawbone System gefiel mir gut, Pulsmessung fand ich wichtig. Also entschied ich, ein Jawbone UP3 zu kaufen. Dieses Band ist recht teuer und ist aufgefallen durch die Ankündigung und extrem verspätete Fertigstellung. In der Tat war es angekündigt und beworben, als kein Mensch was vom UP2 ahnte. Ich meine, es gab sogar das UP4 eher als das UP3. Es ist nun nicht mehr komplett Wasserdicht im Sinne von „Schwimmen gehen“. Dafür rühmt es sich mit einer ganzen Hand voll Sensoren. Die permanente Pulsmessung wurde erst kürzlich nachgerüstet durch ein Firmware-Update. Inzwischen habe ich schon das dritte Band. Entweder habe ich Pech, oder die Qualität ist nicht sehr hoch. Das erste Band ist einfach zerfallen. Der Boden löste sich vom Band. Das zweite Band stellte nach kurzer Zeit die Funktion der Touch-Fläche ein und war offenbar im Innern verwirrt. Die Messwerte waren teils absurd. Nun habe ich seit einer Woche das dritte Modell und schaue wie sich das verhält.

Fazit: Das Ganze Spiel mit den Schrittzählern ist so eine Sache. Tut man kaum was bis wenig in Sachen Bewegung verschafft so ein Gerät einen guten Überblick wie wenig. Wenn man sich ein halbwegs realistisches Ziel setzt und den einen oder anderen Weg zu Fuß geht, ergibt es schon Sinn. Wichtig ist hier die zum Band gehörende Applikation. Und Freunde in ähnlichen Situationen. So ein Wettbewerb bringt tatsächlich auch den bequemsten Sofasitzer noch mal dazu ein paar Schritte an der Luft zu gehen, wenn man doch nur noch 1000 braucht um den Freund zu schlagen. Hier ist also die App, die Verknüpfung/API und all das wichtiger als die Hardware. Will man einfach nur seine Schritte zählen tut es das Band um 13€. Braucht man Zusammenhänge mit Essen, Bewegung und Schlafqualität meine ich, ist die Software von Jawbone unerreicht. Bedienen kann man diese mit einem Move um 50 Euro, dem UP2 oder UP3 oder sogar Android Wear oder Pebble. Ich würde als vernünftigen Kompromiss das UP2 nennen, das ist von guter Qualität und tut was es soll. Die gezählten Schritte von Android Wear oder Pebble sind eher Richtwerte.

Pebble Steel

Aus einem Grund dachte ich, besser spät als nie. Ich hatte auf der Kickstarter Seite der Pebble Time irgendwie eine frei gewordene Early Bird Time gesichtet. $159, Lieferung im Mai. Ok, dachte ich, lass ich mir raus. Bevor ich aber alles eingetippt hatte, war das eine Model weg. Klar irgendwie.

Nachdem ich seit geraumer Zeit mit einer Sony SmartWatch 3 herum laufe, sind mir ein paar Dinge in Bezug auf Smartwatches klar geworden. Ich meine, einige der Punkte löst die Pebble Steel besser. Die „alten“ Pebbles gibt es dieser Tage auf eBay und anderswo recht günstig, da noch gute Preise erzielt werden sollen, bevor die Pebble Time auf den Markt kommt. Nun trage ich also eine Pebble. Kein Kickstarter Teil, die normale aus dem Shop, gut erhalten, ich würde fast sagen neuwertig. „Pebble Steel“ weiterlesen

Android Wear: Beta an allen Orten

sw3_sqNachdem ich nun eine reichliche Woche mit der Sony SmartWatch 3 SWR50 durch die Gegend laufe, komme ich zu einem vorläufigen Schluss: Potente Hardware, halbfertige Software. Google halt.

Die am Markt verfügbaren Android Wear Smartwatches unterscheiden sich im Moment in allen Aspekten. Technisch gesehen kommt immer ein Snapdragon 400 mit teils abgeschalteten Kernen zum Einsatz. Es gibt ein halbes Gig Ram und 4GB Speicher, den man nutzen kann. Außnahme ist die Moto 360. Die kommt mit einem alten OMAP SoC von Texas Instruments daher. Einige Uhren haben einen Pulsmesser, einige sind Rund, andere eckig. Eine hat eigenes GPS und eigenes WLAN. Der frühe Käufer muss sich also entscheiden. Alles zusammen gibt es gar nicht, wie es scheint. Der Preis reicht von lockeren 130€ für die LG G der ersten Stunde bis 299€ für eine Moto 360 mit extra schöner Farbe. Allen Uhren gemeinsam ist eines: Android Wear 2.0 von Google dient als Betriebssystem. Das ist noch Beta, was man auch deutlich bemerkt. „Android Wear: Beta an allen Orten“ weiterlesen

Sony Smartwach 3 – SWR 50

Es ist soweit! Die Sony SmartWatch 3 kam aus dem Amazon gefallen. Ich trage sie noch keine 24h, daher nur ein kurzer Bericht über das Gerät und die Sonderbarkeiten mit der Software. Das sind die ersten Eindrücke.

Es kommt eine schicke Box. Darin die Uhr und ein Kabel. Das ist schon mal wenig, aber ausrechend. Die Uhr ist halbwegs geladen, man kann sie sofort anziehen. In dem Moment wo ich sie aus der Box nahm war klar: Die ist nicht so schwer und dick und „unhandlich“ wie die SW2, Smartwatch 2. In der Tat schaut das auch besser aus als ich dachte. Schlicht. Relativ klein. Das Band greift sich nett an, der Verschluss scheint unnötig kompliziert zu sein. Man kann später mal andere Bänder kaufen. aber es passen sicher keine normalen Bänder dran. Schade. Aber im Moment akzeptabel. Leider ist es so, dass die verstellbare Weite für mich genau „zu weit“ oder „zu eng“ ist. Das Problem liegt aber sicher daran, dass mein Arm nicht zertifiziert ist. Das Gewicht ist recht gering. Zusammenfassung: Netter als gedacht! Nicht so groß und „Nerdy“ wie ich dachte.

Man hält die Uhr an das Telefon, die Android Wear App wird geladen. Aha. Es macht sofort ein Update auf die „Android Wear 2.0“ Version. Die ist nötig um die Features der Sony Smartwatch auch zu nutzen. Diese hat nämlich eigenen Speicher (4GB), eigenes GPS und auch einen eigenen WLAN Chip. Ok. Dann stellt man die Benachrichtigungen an, schaut ein wenig Lehr-Animation. Und dann tut es auch schon. Wenn man Benachrichtigungen auf der Uhr kennt, kein großes Wow. Nun geht es daran, passende Software zu finden. Die Jawbone UP Sache ist nett, die nutzt die Schritte von der Uhr. Die Version der Applikation funktioniert ohne Band, aber mit Wear Geräten. Leider kein Schlaf Tracking. Google Fit ist ja derzeit zu gar nix zu gebrauchen, leider.

UP by Jawbone™
UP by Jawbone™
Entwickler: Jawbone
Preis: Kostenlos
  • UP by Jawbone™ Screenshot
  • UP by Jawbone™ Screenshot
  • UP by Jawbone™ Screenshot
  • UP by Jawbone™ Screenshot
  • UP by Jawbone™ Screenshot
  • UP by Jawbone™ Screenshot

Ein paar Faces für die Uhr. Ich muss da noch suchen. Es Sache ist bemerkenswert! Sony installiert auf seinen Xperia Geräten die Lifelog-App vor. Auf dem Karton der Uhr ist groß versprochen, dass man mit Lifelog alles messen und tracken kann. Und man braucht unbedingt die SmartConnect App um die Uhr zu nutzen. Kurios ist nun: Weder Lifelog noch SmartConnect kennen die Uhr! Es gibt auf der Uhr keine Lifelog App und auch sonst keine Spuren von Sony. Da ist was falsch gelaufen! Uhr ohne Software… Ich hoffe da kommt die Tage noch was. Obgleich es auch so einwandfrei geht. Wie weiter, werde ich berichten!

S/MIME mit Windows 8.1 nur für Exchange

Einstellungen am Mailkonto
Einstellungen am Mailkonto

Seinerzeit mit der frühen Preview fand ich es fein, dass endlich auch S/MIME in Windows Phone 8 eingebaut wird. Inzwischen ist die Version 8.1 final und wird auf allerlei Geräte ausgerollt.

Weniger fein ist nun, dass S/MIME nur mit Konten geht, die über das EAS (Exchange Active Sync) Protokoll synchronisieren. Mit anderen Worten, nur mit einem Exchange Server lässt sich S/MIME nutzen. Bei anderen Konten sind die Einstellungen nicht zu sehen. Das ist fast schon albern, weil es hat ja nichts mit dem Konto-Typ zu tun. Schande über Microsoft!

Die alte hier sichtbare Anleitung geht nach wie vor, aber eben nur mit einem Exchange-Konto. Schade, Microsoft hätte hier Mailverschlüsselung Vorschub leisten können. Einige Android-Programme können das, das Mail-Programm am iOS kann es auch. Für praktisch jedes Desktop-Mail-Programm ist S/MIME verfügbar. Einfach zu nutzen ist es auch noch.

Suche: Eine perfekte ToDo App – Anforderungen

Sollte eigentlich nicht so schwer sein. Eine App mit der man ToDo Listen verwalten kann. Ist es aber! Es gibt einfache Apps wie Sand am Meer. Simple Liste mit Aufgaben, diese kann man als erledigt markieren und wenn man Glück hat, auch noch Wiederholungen definieren. Allerdings kommt man später auf Anforderungen, die das Feld der verfügbaren Lösungen doch etwas stark einschränken:

  • Cloud Speicherung / Sync
  • Wiederholungen basierend auf dem Zeitpunkt der Erledigung
  • Verfügbarkeit auf allerlei Devices inkl. Web
  • Filter / Smarte Listen
  • Ort basierte Aufgaben
  • Unteraufgaben
  • Zeitbedarf der Aufgabe
  • Zeitfenster
  • Wilde Anforderungen spezieller Natur
  • Preis

Was kann man von diversen Apps erwarten? Was bedeuten diese Anforderungen? „Suche: Eine perfekte ToDo App – Anforderungen“ weiterlesen

ChromeCast und Netflix

s5-productheroDer Google Chromecast Stick ist offiziell (noch) nicht außerhalb der USA erhältlich. Ab und zu kann man ihn aber bei Amazon.com bestellen. Er wird dann mit dem Global Export Service vernünftig verzollt und kommt mit Express in 2, normal in ca. 7 Tagen aus den US of A nach Hause gereist. Es scheint sich tatsächlich um Fehler von Amazon zu handeln, wenn das Teil international verschickt wird. Man bekommt nämlich eine Mail, das wäre ein Fehler gewesen, das Gerät funktioniert nicht außerhalb von Amerika und man solle es doch stornieren. Haha. Not!

Angekommen, hat man nun ein USB-Ladegerät für US-Steckdosen. Yeah. Kann man vielleicht mal gebrauchen. Wichtiger aber, in der kleinen Box ist der Stick. Schaut aus wie ein USB-Stick ohne USB, dafür HDMI. Angeschlossen ist es schnell. Man steckt es an den TV und verbindet das USB-Kabel mit einer USB-Dose. Schalu ist hier, man steckt es an eine Dose die immer Strom liefert, dann kann der Stick den TV auch anschalten. Jedenfalls tut es das am LG, der Samsung bleibt aus. Das ist an sich okay, der Samsung steht im Schlafzimmer und die LED vom ChromeCast geht locker als Nachtlicht durch. Dann geht man in einem Browser zur angezeigten Webseite, richtet das ChromeCast ein. Funktioniert ganz locker, der Stick baut ein eigenes WLAN auf, damit kann man sich verbinden und die Settings ändern. Viele sind es nicht, WLAN und Sprache. Dann ist die Sache fertig. Nun kommt der Moment, Apps suchen und schauen was sich tut. Man kann zur Zeit genau Youtube, Play Movies und Play Music zum Stick casten. Ein wenig fad. „ChromeCast und Netflix“ weiterlesen