Schrittzähler – Alltagstest

Fitness GadgetsIm Laufe der Zeit sammelten sich unter all den Gadgets einige Schrittzähler und Fitness-Tracker an. Ich denke, ein Vergleich der verschiedenen Geräte bietet sich hier an. Über grob geschätzt 2 Jahre erwarb ich diese Gadgets in der Reihenfolge:

Jawbone UP24 war zuerst da. Im Mediamarkt als Spontankauf. Relativ teuer damals und es galt abzuwägen, ob es das normale UP sein soll, welches per Kabel synchronisiert wurde oder das UP24, welches als Innovation per Bluetooth mit dem Mobiltelefon verbunden war. Das Band hab ich längere Zeit getragen. Im Laufe der Monate gab es Firmware-Aktualisierungen. Die Laufzeit stieg auf 10 Tage. Das Band hat eine eigenartige Form, es liegt auf dem Tisch, wenn man am Schreibtisch arbeitet. Dafür ist die Software am Telefon unerreicht schick. Es gibt ein paar versteckte Statuslampen und einen Knopf. Mit dem Knopf kann man Schlafen starten und eine Stoppuhr aktivieren. Genau der Knopf ging nach einer Weile aber kaputt. Lies sich nicht mehr drücken. Jawbone konnte nach der Zeit auch keinen Ersatz liefern und schickte statt dessen ein UP Move und einen Gutschein.

Fitbit Flex kam als nächstes. Im Saturn gab es dies komischer Weise um nur 50€. Ob dessen kaufte ich es und trug es sicherlich am längsten. Die ganze Technik steckt in einem kleinen Bonbon welches in einem Gummiband versteckt ist. Es gibt ein paar Lämpchen, die zeigen den aktuellen Fortschritt oder auch den Modus. Man kann die Plastikbänder einzeln kaufen und so viele Farben tragen. 3 Bänder um 24€. Fair. Viel billigere Bänder aus Fernost sorgten leider für Hautreizugen. Die Bänder von Fitbit tun das nicht. Es gibt eine einfache Aufzeichnung des Schlafes und es zählt die Schritte. Fertig. Unauffällig und solide in der Verarbeitung.

XIAOMI Mi Band wurde im Netz vorgestellt. Ein chinesischer Shop verkaufte es um 12€ inkl. Versand. Nach etwa 4 Wochen kam es an. Das Konzept ist ähnlich dem Fitbit Flex, der Tracker selbst ist ein kleines rundes Ding und steckt in einem Band. Der Tracker von Xiaomi tut das was alle Tracker tun, er zeichnet Schritte auf und misst die Dauer und Qualität des Schlafes. Besonders macht ihn der geringe Preis. Das zeigt etwa auf, wo die anderen Anbieter Geld verdienen. Die eigentliche Hardware kostet irgendwas um $10 und aufgerufen werden 50 bis 180. Allerdings muss man auch bedenken, dass es eine Software benötigt und Support und all das. Hier steht man beim günstigen Band im Regen. Die Software ist immerhin teilweise in Englisch zu haben und nur ein paar Teile sind chinesisch. Es gibt eine graue Software per APK zu installieren die halbwegs deutsch ist. Es gibt kaum bis gar keine Schnittstellen zu irgendwas und die Software tut auch nicht viel mehr als eben die Daten anzeigen. Wunderlicher Weise läuft das Band 30 Tage und es kann auch Anrufe und Meldungen signalisieren. Aufgrund der mageren Funktionen in der Software hab ich es nicht lange verwendet.

Das Fitbit CHARGE HR sollte das nächste Gerät sein, wegen der permanenten Aufzeichnung des Pulses. Das Band arbeitet wie das Flex, nur eben mit 24/7 Pulsmessung. Dazu leuchtet unten aus dem Band eine grüne Lampe und ein Fotosensor ermittelt über Reflexion den Puls. Das klappt eigentlich ganz gut. Laufzeit ist trotzdem um 5 Tage. Das Band kann nicht mehr zerlegt werden, es ist eine Einheit. Pulsmessung funktioniert nur, wenn das Band halbwegs fest umgebunden ist. Es ist deutlich breiter als die anderen. So kommt es auch, dass sich unter dem Band durch Schweiß und Dreck eine Atmosphäre entwickelt, die der Haut nicht zuträglich ist. Es kam bei mir zu Hautreizungen und am Ende zu Ausschlag. Ich befolgte alle Hinweise und reinigte das Band, wechselte den Arm und was man so tun soll. Zu guter Letzt musste ich das Band zerschneiden, Fotos davon an Fitbit schicken und bekam mein Geld zurück. Der Mediamarkt tauscht solche Geräte nämlich nicht um, weil es Hygiene-Artikel sein sollen. Nun gut. Fitbit hatte mit dem Force schon Probleme und eine kurze Suche im Netz ergab, dass ich nicht allein mit dem Problem bin. Technisch fand ich das Display nett und die Tatsache, dass es auch Höhenunterschiede messen kann. Aber mit Ausschlag am Arm geht es nun mal nicht zu benutzen.

Das Jawbone UP Move erhielt ich als Austausch gegen das UP24. Ich habe es noch nicht in Betrieb genommen und tendiere dazu, es zu verschenken oder zu verkaufen. Ein relativ günstiges Gerät welches nicht am Arm getragen wird, eher als Clip an der Kleidung. Trotzdem gibt es ein Armband dazu, damit man Schlaf messen kann und es doch als Armband tragen. Ich gehe davon aus, dass es die gleichen Funktionen wie ein UP2 oder anderer Tracker hat. Ein Gerät für Mädchen, die kein technisches Werk am Arm tragen wollen.

Durch den Gutschein vom UP24 kaufte ich ein Jawbone UP2 fast kostenlos. Es ist als Nachfolger zum UP24 positioniert und macht das gleiche. Schritte und Schlaf. Punkt. Das tut es sehr zuverlässig und ohne Fehler. Ich meine, das Jawbone UP2 ist ein recht günstiges und gutes Band, derzeit die Empfehlung. Durch die Software und die solide Verarbeitung zusammen mit ca. 7 Tagen Laufzeit tut es sich als das bis dato beste Band hervor.

Das Jawbone System gefiel mir gut, Pulsmessung fand ich wichtig. Also entschied ich, ein Jawbone UP3 zu kaufen. Dieses Band ist recht teuer und ist aufgefallen durch die Ankündigung und extrem verspätete Fertigstellung. In der Tat war es angekündigt und beworben, als kein Mensch was vom UP2 ahnte. Ich meine, es gab sogar das UP4 eher als das UP3. Es ist nun nicht mehr komplett Wasserdicht im Sinne von “Schwimmen gehen”. Dafür rühmt es sich mit einer ganzen Hand voll Sensoren. Die permanente Pulsmessung wurde erst kürzlich nachgerüstet durch ein Firmware-Update. Inzwischen habe ich schon das dritte Band. Entweder habe ich Pech, oder die Qualität ist nicht sehr hoch. Das erste Band ist einfach zerfallen. Der Boden löste sich vom Band. Das zweite Band stellte nach kurzer Zeit die Funktion der Touch-Fläche ein und war offenbar im Innern verwirrt. Die Messwerte waren teils absurd. Nun habe ich seit einer Woche das dritte Modell und schaue wie sich das verhält.

Fazit: Das Ganze Spiel mit den Schrittzählern ist so eine Sache. Tut man kaum was bis wenig in Sachen Bewegung verschafft so ein Gerät einen guten Überblick wie wenig. Wenn man sich ein halbwegs realistisches Ziel setzt und den einen oder anderen Weg zu Fuß geht, ergibt es schon Sinn. Wichtig ist hier die zum Band gehörende Applikation. Und Freunde in ähnlichen Situationen. So ein Wettbewerb bringt tatsächlich auch den bequemsten Sofasitzer noch mal dazu ein paar Schritte an der Luft zu gehen, wenn man doch nur noch 1000 braucht um den Freund zu schlagen. Hier ist also die App, die Verknüpfung/API und all das wichtiger als die Hardware. Will man einfach nur seine Schritte zählen tut es das Band um 13€. Braucht man Zusammenhänge mit Essen, Bewegung und Schlafqualität meine ich, ist die Software von Jawbone unerreicht. Bedienen kann man diese mit einem Move um 50 Euro, dem UP2 oder UP3 oder sogar Android Wear oder Pebble. Ich würde als vernünftigen Kompromiss das UP2 nennen, das ist von guter Qualität und tut was es soll. Die gezählten Schritte von Android Wear oder Pebble sind eher Richtwerte.

Nightrace in Schladming

Astrein! Das Ski-Rennen am Abend in Schladming rückt nahe. Morgen ist es soweit. Derweil belagern Millionen von Vollpfosten den Hauptplatz. Tragen ihre neuen Eisbär-Hauben zur Schau und kippen sich dumm Alkohol in den Kopf.

Das ganze wird untermalt von argem Sound wo einem vom zuhören schon ein Plastikstiefel am Fuss wächst. Gleich kommt noch DJ Ötzi an den Tresen und verschmutzt mit komischen Sound die Luft. Denkt mal einer an die armen Menschen die am Hauptplatz wohnen? Die Lampen an der Planai hauen zum Spaß mal ihre 1,2MW raus, vielleicht will jemand ein Buch im Garten lesen. Zum Ausgleich machen wir dann im Sommer mal ein “Green Event” und geben Bier in Pfandbechern aus.

Ich glaub morgen wandere ich aus! Andererseits ist es dann übermorgen auch wieder vorbei…

Magic Part II – Snowboardvideo

Magic Part II from Philipp C on Vimeo.

Ein Werk, aufgenommen mit der Casio EXILIM EX-FC100, zwar nicht der von mir, aber mit einer anderen. Da kann man sehen was die so kann. Vor allem aber kann man sehen, was der Trö so alles am iMovie zusammen basteln kann. Großes Kino abermals. Ich glaub fast, Teil III wird dann ein abendfüllender Streifen.

MTB Wordcup 2009 Schladming – Helmcam-Video

Irre! Die Mitfahrt auf der Downhillstrecke in Schladming. Ich schwöre, wenn man da versucht zu Fuss runter zu gehen, fällt man 30x hin und braucht eine Stunde, wenn man nicht bummelt um Fotos zu machen. Als offizieller Foto-Dude werd ich das am Wochenende aber machen :) Wenn das Wetter fein wird, was im Moment mal gar nicht so ausschaut…