TP-Link WDR4300

Artikel die sich mit dem TP-Link TL-WDR4300 Router beschäftigen. Speziell wie man da DD-WRT drauf und wieder runter bekommt. Inzwischen ist der Router nicht mehr so das neue Gerät, aber mit all seinen Features und einem Preis um 60€ noch sehr beliebt.

Neue Versionen für den WDR4300 findet man regelmäßig auf den Seiten des DD-WRT-Projektes: ftp://dd-wrt.com/others/eko/BrainSlayer-V24-preSP2/ dort nimmt man das aktuell Jahr, also ein paar Tage noch 2013, dann 2014. Man kommt zur Auswahl des Datum, des Releases. Das letzte ist das aktuelle. Dann das Router-Modell “tplink_tl-wdr4300v1”. Die Anleitungen funktionieren sicherlich genau so auch für neuere und ältere Modelle.

ChromeCast und Netflix

s5-productheroDer Google Chromecast Stick ist offiziell (noch) nicht außerhalb der USA erhältlich. Ab und zu kann man ihn aber bei Amazon.com bestellen. Er wird dann mit dem Global Export Service vernünftig verzollt und kommt mit Express in 2, normal in ca. 7 Tagen aus den US of A nach Hause gereist. Es scheint sich tatsächlich um Fehler von Amazon zu handeln, wenn das Teil international verschickt wird. Man bekommt nämlich eine Mail, das wäre ein Fehler gewesen, das Gerät funktioniert nicht außerhalb von Amerika und man solle es doch stornieren. Haha. Not!

Angekommen, hat man nun ein USB-Ladegerät für US-Steckdosen. Yeah. Kann man vielleicht mal gebrauchen. Wichtiger aber, in der kleinen Box ist der Stick. Schaut aus wie ein USB-Stick ohne USB, dafür HDMI. Angeschlossen ist es schnell. Man steckt es an den TV und verbindet das USB-Kabel mit einer USB-Dose. Schalu ist hier, man steckt es an eine Dose die immer Strom liefert, dann kann der Stick den TV auch anschalten. Jedenfalls tut es das am LG, der Samsung bleibt aus. Das ist an sich okay, der Samsung steht im Schlafzimmer und die LED vom ChromeCast geht locker als Nachtlicht durch. Dann geht man in einem Browser zur angezeigten Webseite, richtet das ChromeCast ein. Funktioniert ganz locker, der Stick baut ein eigenes WLAN auf, damit kann man sich verbinden und die Settings ändern. Viele sind es nicht, WLAN und Sprache. Dann ist die Sache fertig. Nun kommt der Moment, Apps suchen und schauen was sich tut. Man kann zur Zeit genau Youtube, Play Movies und Play Music zum Stick casten. Ein wenig fad. “ChromeCast und Netflix” weiterlesen

Neue OEM Firmware für den TP-Link WDR4300

Ich schaute so rum heute und mir fiel auf: Es gibt eine neue Firmware von TP-Link für den TP-Link TL-WDR4300. Die Neuerungen sind Stabilität und ein Gast-Zugang für das WLAN. Praktisch. Nach dem letzten Test, wie man von DD-WRT wieder zur OEM-Firmware zurück kommt, hab ich die Firmware von TP-Link drauf gelassen. Auch um mal zu ermitteln, was nun genau besser wird, wenn man DD-WRT drauf gibt. Daher heut ein Update.

Die Einstellungen gehen alle verloren, das ist schade. Aber die paar Sachen sind schnell wieder eingestellt und es geht wieder. Die neue Firmware gibt es zusammen mit ein paar Tools hier: TP-Link WDR4300 Firmware

TP-Link WDR4300 – Von DD-WRT zurück zur OEM Firmware

Ein Kommentar am Beitrag zu DD-WRT auf dem TP-Link TL-WDR4300 befragte mich, wie man denn wieder zurück kommt zur originalen Firmware. Zuerst dachte ich: Wer will das schon! Die Antwort war dementsprechend. Die Sache lies mir jedoch keine Ruhe und ich befragte das Interweb nach einer Lösung. Im DD-WRT-Wiki ist die Vorgehensweise halbwegs erklärt. In der Theorie muss wohl eine OEM-Firmware genommen werden, der Boot-Block mit dd entfernt werden und diese dann ins Flash geschrieben werden. Was mir fehlte, eine Aussage, ob das auch einfach mittels der WebGUI geht. Weiß man nicht, sicher ist, die Webflash-Dateien sind nicht dafür gedacht, mit mtd direkt ins Flash kopiert zu werden. Ist ja andersrum vielleicht auch so.

Noch wenig weiter gesucht und fündig geworden. Im Forum von DD-WRT gibt es Webflash-Dateien die genau dies tun, sie lassen mit Hilfe der WebGUI den Weg zurück zur OEM-Firmware zu. Um keinen Quatsch zu reden, hab ich es heldenhaft selbst versucht. Kein Stress, geht genau wie es soll. Wer also von DD-WRT zurück zur OEM Firmware will, geht einfach so vor:

  1. Die Web-Revert-Firmware über die Oberfläche flashen: ddwrt-to-oem.zip
  2. Die Firmware aktualisieren: wdr4300v1_en.zip

Fertig. Kein Problem, ich hab es probiert, schaut wieder aus wie vorher. Wichtig ist die Reihenfolge, klar. Zuerst Revert, dann aktuelle Version. Alle Einstellungen sind wieder wie beim ersten Start.

Neue Version von DD-WRT für dem TP-Link WDR4300

Vom alternativen Betriebssystem DD-WRT für dem TP-Link TL-WDR4300 gibt es eine neue Version. V24preSP2 Build 20453 vom 1. Januar 2013. Diese Firmware wird von Brainslayer zur Verfügung getstellt und ist hier erhältlich:

ftp://dd-wrt.com/others/eko/BrainSlayer-V24-preSP2/2013/01-01-2013-r20453/tplink_tl-wdr4300v1/

Dort gibt es wie zu erwarten 2 ROM’s. Die Webflash für ein Upgrade einer bestehenden DD-WRT und das Factory-to-DDwrt. Letzteres nimmt man, um von der installierten Firmware auf DD-WRT zu kommen. Funktioniert ohne Fehler die neue Version bisher. Ich warte allerdings drauf, dass das alternative Projekt “OpenLinksys” die Tomato-Firmware für die TP-Link-Geräte an den Start bringt. Diese scheint mehr auf grundlegende Funktion optimiert zu sein, statt auf 4000 Optionen und Features.

TP-Link WDR4300 mit DD-WRT

(UPDATE! Neuere Version von DD-WRT verfügbar!) Die von Kabeldeutschland als Homebox gelieferte Fritzbox 6360 Kabel ist irgendwie verstümmelt. Zudem kann sie kein Dual-WLAN. Das 2,4GHz Band ist hier mit 12 anderen WLANs belegt, das 5GHz dagegen mit keinem einzigen. Also schnell beim Adventskalender zu gegriffen. Der TP-Link TL-WDR4300 um etwas über 50€. Wenn man sich durch die Foren liest, wird man drauf kommen, dass die Hardware recht gut ist, die Firmware aber maximal grundlegende Bedürfnisse befriedigt. Zum Glück kann man DD-WRT drauf installieren. Es gibt auch einen halbwegs aktuellen Build für den WDR4300. Muss man zwar ein wenig suchen, aber zum Glück gibt es Menschen, die einen Link raus geben.

DD-WRT V24-PreSP2 TP-Link TL-WDR4300 V1 Testing Build

Man nehme das “factory-to-ddwrt.bin” und lade es über die normale Update-Funktion der orginalen Firmware in den Router. Wie immer empfiehlt sich eine 30/30/30 Reset. Will heißen, man drückt den Rest-Button 30s lang, lässt den Finger drauf, steckt den Strom aus, wartet wieder 30s. Dann immer noch mit Finger auf dem Button Strom wieder rein und abermals 30s warten. Dann dem Router ein wenig Zeit lassen, bis er wieder blinkert. Hernach das BIN-File rein flashen. Klar, dass man dazu am Besten ein Kabel nutzt, weil WLAN würde wenig Sinn machen. Dann ist DD-WRT oben und funktioniert trotz “testing” einwandfrei.

Das Ganze ist recht risikoarm, es gibt immer den Weg zurück. Mit Hilfe der WebRevert-Bin lässt sich die OEM-Firmware wieder drauf spielen und das Teil an Amazon zurück schicken. Wie das geht, hab ich dann auch beschrieben und höchst selbst ausprobiert. Dann wird aus DD-WRT wieder TP-Link und das Teil geht auf Garantie zurück wo es herkam.

Nun ist die Fritte nur mehr Modem, einen Bridging-Modus hat Kabel-Deutschland wohl nicht zu gelassen. Daher ist der WDR4300 das einzige Gerät als exposed Host hinter der Fritte. Die macht weiter Telefon, das Netz wird durch geleitet auf den TP-Link und dieser macht die Firewall und DHCP und all das. Bisher funktioniert das Prima. Viel besser als die Fritte als Router zu nehmen. NAT hinter NAT ist nicht so doll, aber es geht. Auch Freigaben ins Internet gehen einwandfrei.

UPDATE 18.1.2013: Es gibt inzwischen eine neuere Version von 2013!