Kunst im Hintergrund

Heute morgen laß ich über ein kleines Programm, welches Kunst als Hintergrund für Windows und Mac setzt. Ich probierte es gleich in der früh und finde es ganz gut. Man sieht zwar das Bild kaum bis nie, aber wenn, dann ist da was Schönes zu sehen.

https://www.artpip.com/

Man kann die angezeigten Bilder auch als große Reproduktion in guter Qualität bestellen. Dafür werden aber recht hohe Preise aufgerufen.

S/MIME mit Windows 8.1 nur für Exchange

Einstellungen am Mailkonto
Einstellungen am Mailkonto

Seinerzeit mit der frühen Preview fand ich es fein, dass endlich auch S/MIME in Windows Phone 8 eingebaut wird. Inzwischen ist die Version 8.1 final und wird auf allerlei Geräte ausgerollt.

Weniger fein ist nun, dass S/MIME nur mit Konten geht, die über das EAS (Exchange Active Sync) Protokoll synchronisieren. Mit anderen Worten, nur mit einem Exchange Server lässt sich S/MIME nutzen. Bei anderen Konten sind die Einstellungen nicht zu sehen. Das ist fast schon albern, weil es hat ja nichts mit dem Konto-Typ zu tun. Schande über Microsoft!

Die alte hier sichtbare Anleitung geht nach wie vor, aber eben nur mit einem Exchange-Konto. Schade, Microsoft hätte hier Mailverschlüsselung Vorschub leisten können. Einige Android-Programme können das, das Mail-Programm am iOS kann es auch. Für praktisch jedes Desktop-Mail-Programm ist S/MIME verfügbar. Einfach zu nutzen ist es auch noch.

S/MIME mit Windows Phone 8.1

UPDATE: Die unten stehende Anleitung geht leider nur mit Exchange Konten welche EAS (Exchange Active Sync) nutzen. Normale IMAP-Konten oder andere gehen nicht.
Eines der lang erwarteten neuen Features von Windows Phone ist für ernsthafte Anwender vielleicht die Unterstützung von verschlüsselten Mails. In der Windows-Welt passiert das meist per S/MIME. Eine mehr „nutzbarer“ und alter Standard für die Verschlüsselung und Signierung von Mails. Nahezu jedes Mailprogramm kann damit umgehen. Auf mobilen Betriebssystemen ist das allerdings nicht so. Konnte man fast sagen, iOS kann es schon immer. Nun kann es Windows auch. Android kann es nur sehr selten, das normale Mailprogramm kann es nicht, GMail nicht, es gibt einige Zusatzprogramme und einige Mailprogramme können es. Das von Sony im Xperia zum Beispiel kann mit solchen Mails und Zertifikaten umgehen.

Ich setze S/MIME seit längerem ein, also freute ich mich entsprechend, dass ich verschlüsselte Mails nun auch am Telefon lesen und schreiben kann. Kurze Suche im Interweg ergab allerdings nur Fragen in Foren und eine halbseidene Auskunft, das die Zertifikate irgendwie aus dem Exchange kommen müssten. Also gar nicht mal eben so, sondern nur kompliziert. Es gibt auch nicht wirklich Einstellungen dazu. Ich forschte selbst und wählte einen Weg, der zu einfach schien als das er funktionierten könnte. Doch er funktionierte! Hier also nun die Anleitung, wie man S/MIME in Windows Phone 8.1 (Developer Preview) aktiviert und zum Laufen bringt. „S/MIME mit Windows Phone 8.1“ weiterlesen

Asus VivoTab Note 8

Die Erfahrungen mit dem Microsoft Surface als extra mobiler Computer und mit dem Dock als Arbeitsplatz machten auch das Microsoft Universum schmackhaft. Also Office 365 mit den bekannten Applikationen und einem Exchange Account bei OHV. Zeigt alles, dass Microsoft recht viel Erfahrung im Geschäft mit Office-Programmen und Produktivität allgemein hat.

Aus einem Zufall heraus stieß ich dann auf Berichte über das Asus VivoTab Note 8. Welches vor kurzem vorgestellt worden war. Die technischen Daten erstmal nichts sagend: 8″ Display mit 1280×800, ein IPS Display, 4 Kern Atom Z3740, 2GB RAM und wahlweise 32 oder 64GB SSD. Das Besondere, Stiftbedienung mit Wacom Digitizer. Das alles zu einem günstigen Preis. Ok. Wie der Zufall weiter wollte, hatte Cyberport das lagernd und es war im Angebot der Woche. Welch großes Glück, Shop um die Ecke. Also hin, Kohlen aus dem Sack, Gerät in Tasche und heim. Bewusst das 32GB genommen, das man größere Programme auf dem doch eher schwachen/kleinen Ding installieren will, schließt sich von vorn herein aus.

Was kann das Ding also und was kann es nicht? Das ist aus meiner Sicht nun beschrieben.  „Asus VivoTab Note 8“ weiterlesen

Microsoft Natural Keyboard Reloaded – Microsoft Sculpt

640px-MS_Natural_Keyboard_ProWir waren alle mal jung. Als Microsoft damals 1994, also vor ziemlich genau 20 Jahren das „Natural Keyboard“ auf den Markt brachte, fragte man sich, was soll das? Geteilte Tastatur? Spätestens da zeigte sich, dass das Adlerauge-Einfinger-Tippsystem was man sich in den Jahren davor angewöhnt hatte nur bedingt optimal war. Wenn man dem 10-Finger-Tippsystem mächtig war, brachte die geteilte Tastatur tatsächlich Vorteile. Dann tippt man nämlich ausschließlich mit je einer Hand auf je einer Seite der Tastatur. Durch die gewinkelte Anordnung muss man die Hände nicht unnatürlich abgewinkelt halten. Knaller. Damals gab es lustige Programme die das 10-Finger-Tippen erlernen lassen sollten. Ich persönlich hab das bis zur Hälfte gelernt und der Rest ist irgendwie intuitiv dazu gekommen.

Später kamen Laptops und der Tastenhub ist nicht mehr gefühlt 4cm, sondern flache Tasten in flachen Tastaturen sind praktisch überall zu finden. Die Krümelfalle® die seinerzeit den Mac beilag ist Geschichte. Es gibt nur mehr die kleine Bluetooth-Tastatur oder man kauft sich die große Version mit Ziffernblock. In der Windowswelt gibt es hunderte Tastaturen mit und ohne Hub. Spektakulärer Gipfel der Evolution ist sicher das TouchTypeCover-Keyboard was man zum Surface dazu kaufen kann. Das hat gar keinen Hub mehr. Schreibt sich ungewöhnlich, aber überraschender Weise nicht total schlecht. Im täglichen Einsatz wünscht man sich bald die Sondertasten Bild-auf/ab und so weiter. Diese sind bei den kleinen, an Laptop-Tastaturen orientierten Tastaturen per FN-Taste irgendwie immer dabei, aber nicht wirklich toll. Man bricht also auf und besucht den lokalen Elektromarkt seines Vertrauen um Tastaturen zu sichten. Es gab viele, aber keine wollte gefallen. Ein wenig im Amazon gestöbert und es tat sich das Microsoft Sculpt Ergonomic Desktop Ding auf. Schon auf den Bilder ziemlich ungewöhnlich, aber laut Marketingversprechen das, was man haben wollen würde. „Microsoft Natural Keyboard Reloaded – Microsoft Sculpt“ weiterlesen

Surface Pro Dockingstation

Eine Dockingstation für das Microsoft Surface PRO 2. Nach ausführlicher Recherche im Internet, Vorort HandsOn und strategischen Überlegungen kam es zu einem Tablet PC von Microsoft. Dieses leistete bereits gute Dienste auf Reisen. Ein spontanes Unwillen sich der Willkür des Hauses Apple zu beugen brachte zudem eine Neuausrichtung am Arbeitsplatz mit sich. Am Ende stand die Überlegung, einen grauen Kasten mit Windows auf zu stellen. Dieses Vorhaben konnte verhindert werden. Die Dockingstation für das Microsoft Surface was lieferbar geworden. Vielleicht für kurze Zeit wurde sie vom lokalen Cyberport um 199€ verkauft. Also schnell entschlossen die 5 Haltestellen mit dem Bus gefahren und eingekauft.

Das Gerät kommt recht schlicht daher. Schnörkellos und eckig wie das Surface selbst. Es gibt ein Netzteil dazu, was einen anderen Stecker hat und nur an das Dock passt. Hinten sitzen ein paar Anschlüsse: 1x USB3, 3x USB2, Ton rein und raus, Minidisplayport und eine 100 MBit/s Netzwerkdose. Dazu der Netzanschluss. Das war es. Man setzt das Surfache vorn ein, drückt die Backen des Docks zusammen und verbindet damit USB, Strom und Display. Das funktioniert überraschen gut. Kein Verkannten, kein Klemmen und auseinander geht es auch leicht. Das Dock hat dazu unten eine tiefere Aussparung wo das Tablet sitzt und so nicht verrutschen kann. Man steckt an das Dock all die Zubehörteile, einen Monitor und ein Netzwerk. Das Netzwerk nur mit 100MBit/s rennt ist nicht so schön. Man sollte gleich einen USB 3 Hub mit ordern, ich erwarb den ziemlich schick aussehenden Hub von Anker: Anker® AH430 Bus-Powered Mobiler USB 3.0 4-Port Hub aus Aluminium. Dieser ist recht klein und eignet sich auch zum Mitnehmen. Dafür hat er keine eigene Stromversorgung, man kann also nicht unendlich viele Geräte anstecken.

Es kommt ein „Arbeitsplatz“ raus, wo man den Rechner einfach und schnell entfernen kann. Das Surface kann theoretisch 2 Monitore bis 27″ mit der großen Auflösung bespielen. Wenn man nun noch einen Monitor finden würde, der den Display-Port weiter gibt, könnte man sich einen ziemlich feinen Arbeitsplatz basteln. Frelich darf man nicht vergessen, das Surface wird von extrem mobilen Komponenten angetrieben, die reichen locker für die üblichen Büro-Aufgaben und Terminalfenster. Aber wenn man als Beispiel anfängt mit Datenbanken und größeren Daten rum zu tun, wird es knapp. Vor allem die 4GB werden wohl zuerst eng. Das 8GB Modell mit der 256GB SSD wäre sicher fein gewesen. Gibt es aber kaum und wenn, dann zu einem unverschämten Aufpreis.

Das MICROSOFT Surface Dock ist ein nützliches, aber auch etwas teures Zubehör und macht aus dem Surface einen Arbeitsplatz. Ich startete in die Welt und suchte nach einer Tastatur, die weniger mobil, dafür aber bequem ist. Das ist eine andere Geschichte.

Microsoft Surface Pro 2 – Ausprobiert

Eben gab es das Auswahlverfahren aus den wenigen „Pro“ Tablets mit Windows 8. Gewonnen hatte das Microsoft Surface Pro 2, vermutlich allein anhand der positiven Rezessionen im Netz und der Hoffnung, dass der Hersteller des Gerätes und der Software dafür sorgen möge, dass es alles immer fein zusammen arbeitet. In den ersten Wochen der Nutzung kann ich melden, dem ist so. Das Ding „bootet“ in ca. 3 Sekunden von total aus bis Start-Screen. Es arbeitet fein mit der Tastatur zusammen, die hat ein paar Features, die später beschrieben sind. Der Stift tut auch gut bis sehr gut. Alles ein recht stimmiges Konzept.

Zuerst muss gesagt werden, dass es sich hier eigentlich um ein Notebook handelt, was aber eben komplett hinter dem Bildschirm lebt. Das bringt es mit sich, dass es einen Lüfter gibt und das das Gewicht recht hoch ist. Muss man vorher wissen. Wenn man vor hat, den ganzen Tag das Teil an einem ausgestrecktem Arm vor sich her zu tragen, dann wird man wenig Freude haben. Dafür ist es zu schwer! Es ist auch nicht wirklich dünn. Es kann also in keiner Weise mit einem iPad Air oder anderem ARM-Tablet verglichen werden. Es scheint, als wäre es eher dafür gemacht, vor einem auf dem Tisch zu stehen oder zu liegen. Man kann es auch mit beiden Händen halten oder irgendwie auf dem Körper ablegen, wenn man mal am Sofa im Netz browsen will. eBooks im Bus lesen wird es dagegen eher nicht spielen. „Microsoft Surface Pro 2 – Ausprobiert“ weiterlesen

Microsoft Surface Pro 2 – Auswahl

Windows 8.1 erschien und aus unbekanntem Grund kam es mir vor, als wäre es ein gutes Windows. Nun stehe ich offenbar mit der Ansicht gegen den Mainstream in meiner Filter-Blase. Die Insassen der Blase meinen nämlich, der Start-Button muss sein, er war ja schon immer da. Die Kacheln sind Dreck, zu bunt, zu kachlig. Was weiß ich, irgendwas ist immer. Mir gefällt das ganze Konzept irgendwie ganz gut. Ich gebe zu, der Bruch zwischen Kachel-Programm und Desktop-Programmen ist komisch, ungewohnt und am Ende auch nicht optimal. Allerdings hat er einen Vorteil: Der Desktop ist auch ein Kachel-Programm. Man kann easy einen Desktop auf 75% und Kachel-Skype auf 25% des Screen tun. Oder statt Skype OneNote. Je nachdem. Sei es drum, ganz am Anfang hatte ich ja mal ein Windows RT Tablet kurz da. Das war nicht so doll. Damals gab es kaum Kachel-Apps und der Desktop war nur ein Fake, es gingen eben keine Desktop-Apps, obwohl es so aussah. Gleichwohl fand ich damals, das „Gefühl“ ein Tablet zu haben, welches über C: verfügt, hinterlässt einen ganz anderen Eindruck als so ein iOS oder Android. Es scheint wie ein „Computer“ mit dem man „arbeiten“ kann. Die üblichen Tablet kommen wie Geräte daher, die genau Medien konsumieren können. „Arbeiten“ geht nicht wirklich, weil das Gefühl falsch ist und die Hardware das auch nicht wirklich her gibt. Okay, wenn man mit arbeiten Mailen oder irgendwas Instagrammen meint und dazu eh ein Starbucks mit free WiFi ausreichend ist, dann mag es auch ein iPad tun. Android ist im Starbucks eh verboten, glaub ich… „Microsoft Surface Pro 2 – Auswahl“ weiterlesen