Nextgen Gallery (NGGallery) kaputt

Wie es halt so spielt, das Leben. Die von mir ewig verwendete Gallerie, genannt „Next Gen Gallery“ für WordPress wanderte von der Hand einer Person in die Hand einer Firma. Die schaffte es, eine Pro Version für Geld zu releasen und eine Version 2.0 der NGGallery. Alles supi. Seit dem Update auf Version 2.0 gibt es nur mehr Fehler. Die CPU und RAM Belastung stieg und am Ende des Tages steht statt einem Bild nur mehr der Shortcode da. Und ein Fehler:

array(1) { ‚display_type‘ => array(1) { [0] => string(20) „Invalid display type“ } } …

Nach dem Sting kann man im Google suchen und findet hunderte Seiten. Unter anderem die offizielle Seite von Next Gen Gallery. Da fragt man sich, ist da alles richtig bei der Firma? Abhilfe schafft ein Downgrade auf die letzte funktionierende Version 1.9.xx. Der Weg, den ich eben beschritt:

  1. Das Plugin „NextGEN Gallery by Photocrati“ deaktivieren und
  2. Das Plugin „NextCellent Gallery“ suchen und installieren.

Damit hat man das alte Plugin wieder und auch alle Daten erhalten! Ich lese, das Plugin deaktivert das „Original“, wenn es installiert ist. Die alte Version funktioniert und ich sehe auch keine großartigen Vorteile der neuen Version. Ärgerlich was mit guter Software passiert, wenn sie in die Hand von geldgierigen Firmen gerät.

Fastblog: Schritt 3 – Varnish-Plugins für WordPress und GeoIP Probleme bei Piwik

Im Projekt „Fastblog“ aka „Wir machen unseren WordPress Blog schneller“ haben wir nun Varnish installiert/konfiguriert und die Plesk-Konfig so geändert, dass alles zusammen spielt. Das war der schwere Teil. Nun bringen wir WordPress bei mit dem Cache zusammen zu arbeiten und diesem zu verkünden, wenn was geändert wurde.

Diese Aufgabe ist schnell erledigt, man installiert sich das Plugin „Better WP Varnish“. Das wird von bit51 bereit gestellt, die auch sonst viele Tips und Tutorials für WordPress am Start haben. Im WordPress Plugin Directory findet man es auch. Installieren wie jedes Plugin, dann die sparsamen Settings einstellen und fertig. better-varnish Das PlugIn wird nun dafür sorgen, dass WordPress Änderungen an Inhalten an den Varnish meldet. Dieser löscht die entsprechend geänderten Seiten aus seinem Cache und lädt sie beim ersten Request neu vom Apachen. Damit lässt sich eine lange Lebenszeit im Cache realisieren, da geänderte Inhalte ja immer neu generiert werden. Diese Automatik ist auch der Punkt, an dem andere Software scheitert. Dann muss man mit entsprechend kürzerer Speicherzeit leben oder manuell die Inhalte aus dem Cache löschen. Natürlich funktioniert das Ganze nicht so einfach, wie es hier aussieht. Eine Webseite besteht nämlich aus mehr als dem HTML-Quelltext. Unzählige Ressourcen wie Bilder und CSS werden neben der eigentlichen Seite ausgeliefert. Diese werden nicht so einfach mitgelöscht. Bei größeren Änderungen am Inhalt, Theme-Änderungen und Ähnlichem sollte man den ganzen Cache löschen. Der Einsatz von Googles Mod-Pagespeed kann auch einiges gerade rücken. Dazu später mehr. „Fastblog: Schritt 3 – Varnish-Plugins für WordPress und GeoIP Probleme bei Piwik“ weiterlesen

Fastblog: Schritt 2 – Plesk 11.x Konfig für Varnish-Cache anpassen

Im Beitrag vorher wurde Varnish installiert und eine Konfig erstellt, die auf WordPress passen sollte. Nun geht es darum, die Konfig-Templates von Plesk 11.x so anzupassen, dass der Varnish zwischen dem NGinx und dem Apache läuft. Entsprechend der Konfig dann Seiten vom Apache abfragt oder eben aus dem eigenen Cache beantwortet.

Plesk auf vServer oder Root-Server bietet jede Menge Vorteile, zwingt den Nutzer aber auch, gewisse Freiheiten bei der Konfiguration des Servers auf zu geben. Als Beispiel werden die Apache- und NGinx-Konfigurationen aus der Datenbank in Templates gefüllt. Um hier eine permanente Änderung zu platzieren, muss man direkt die Templates ändern. Immerhin gibt einen Zauber, der diese Anpassungen vor unabsichtlichen Zerstörungen durch Updates von Plesk schützt. „Fastblog: Schritt 2 – Plesk 11.x Konfig für Varnish-Cache anpassen“ weiterlesen

Fastblog: Schritt 1 – Varnish installieren / WordPress Konfig

Am Beispiel meines außerordentlich leistungsstarken Root-Servers soll gezeigt werden, wie man Varnish installiert und anschließend auch konfiguriert. Speziell ist hier eine vHost-Konfiguration, die Regeln sollen am Ende nur auf eine Domain angewendet werden. Die anderen Domains werden auch durch den Varnish geschickt, aber ohne spezielle Konfig. Weiß gar nicht genau, was da passiert… Piwik und all das geht jedenfalls noch. Schätze das wird 1:1 durch geleitet. Also, los geht’s. „Fastblog: Schritt 1 – Varnish installieren / WordPress Konfig“ weiterlesen

Experiment: WordPress mit Varnish

Operation „Fastblog“

Man sollte sich nichts vormachen, WordPress ist langsam. Durch diverse PlugIns kann man das ins Unerträgliche steigern. Das ist mir gelungen. Jetzt hat man wie immer im Leben mehrere Optionen.

  1. Man verwendet schnellere Software bzw. macht seine eigene Software schneller
  2. Man behandelt die Symptome, nicht die Krankheit
  3. Man gibt einen Rattenfurz drauf und lässt es wie es ist

Beliebt bei eigener Software wäre 1. Leider ist WordPress ein fertiges Stück Software, wo man als Einzelner nur sehr beschränkt Einfluss auf die Entwicklung nehmen kann, ohne nervige PlugIns ist WordPress auch nicht so sehr langsam. Die Kombination macht es. Auf all die netten Features will ich aber auch nicht verzichten. Option 3 hab ich erfolgreich genutzt. Nun war mal die Option 2 am Plan. Ergebnis ist eine halbwegs arbeitende Konfiguration in einem Sandwich-Stack aus Apache->Varnish->NGinx mit Automatischem PURGE im Varnish und einigen anderen Features. Resultat:

  • Ohne Varnish: Time to first byte: 10s, Seite erscheint nach 15s (Werte die man eh komplett vergessen kann!)
  • Mit Varnish: Time to first byte: 295ms, Seite erscheint nach 1,2s (Externe Inhalte müssen halt geladen werden)

Folgendes tat ich. „Experiment: WordPress mit Varnish“ weiterlesen

Root Server

Der „virtuelle“ Server von Hosteurope mit 2GB Ram und so Limit’s brachte es nicht mehr. Daher entschloss ich mich, einen „fast Root“ Server zu mieten. Das ist ein vollvirtualisierter Server, auf dem eigene Kernel möglich sind und viel mehr Ressourcen exklusiv zur Verfügung stehen. Was da 16GB und 4 Cores wären. Vorteile gegenüber echter Hardware sehe ich in höherer Ausfallsicherheit und weniger Aufwand beim Konfigurieren. Was hilft schon ein NoName-Hardware-Klotz der andauernd Ausfälle produziert. Dann besser große Markenhardware aber eben nur ein Stück der ganzen Pracht.

Ich hoffe, da kann ich wieder ein Paar Sachen kaputt konfigurieren und optimieren. Es geht das Gerücht, WordPress wäre nicht schnell zu bekommen. Sehen wir mal.

Ich wählte den „Root Server Professional M“ und meine, das reicht erstmal eine Weile…

Fame all over!

Nachdem einige Personen im WordPress Plugin Directory schon monierten, dass das famose Plugin, welches all die Amazon-Links fein zusammen baut kaputt sei, hab ich Kontakt mit dem Autor aufgenommen. Ich hatte ja bereits vor längerer Zeit einen Fix zusammen geschustert. Nick, der eigentliche Autor hat nun meine Änderungen ins SVN gegeben und ein neues Release gebaut. Nun steh ich als nicht unbedeutende Berühmtheit da als Co-Autor drinnen. Grandios!

Das Plugin ist sehr einfach, es kann Suchen gegen den Amazon-Produkte-Webservice schicken und gibt Links und Bilder zurück. Die kann man als reguläre Links bzw. eben Bilder in einen Beitrag einfügen. Der Link hat die Affiliate-ID, so kann man hoffen, dass man ein klein wenig zurück bekommt von Amazon, wenn jemand kauft. Damit refinanziert man den unglaublichen Aufwand, all die Gadgets zu kaufen und zu testen…

Ein WordPress Plugin von Facebook

Facebook hat ein PlugIn für WordPress raus gehauen. Vielleicht ist dies eine alte News, aber ich checkte den Sachverhalt erst heute. Das Teil löst einen Haufen anderer PlugIn’s und Hack’s ab, die man bisher dafür brauchte, dass die OpenGraph-Tags richtig gesetzt werden und frische Dinge wie die Recommendation-Bar am Start sind. Macht Sinn aus Sicht von Facebook, da wird es nämlich richtig umgesetzt. Login ist möglich und so gut wie alle anderen Social-Plugin’s die man von Facebook kennt auch.