Irland: Ankunft, Links fahren und im Süden

[Bild nicht gefunden] Mit Germanwings über Köln/Bonn nach Dublin. Früh aufgestanden und die Taschen genommen. So startete die Reise für 10 Tage nach Irland. Selbstfahrer ohne festgelegte Ziele. Das war das Thema Anfang August. Das Mietauto, ein kleiner Trip und ein größerer Trip sind hier die Themen.irland_flug

Angekommen in Dublin wurde ich zum Glück gleich abgeholt und herzlich empfangen. Direkt ging es zum Autovermieter, den ich leider pur aus dem Internet raus gesucht hatte und da auch nach dem Preis gegangen war. Sicherlich sah es so aus, als wäre es ‘günster’ als bei den anderen Vermietern, aber die Prozedur belehrte mich eines Besseren. Die Tante am Schalter versuchte die ganze Zeit ein Upgrade auf einen Diesel schmackhaft zu machen. Wäre ja eh viel günstiger. Wollte ich nicht, ich hatte absichtlich ein kleines Auto bestellt, wegen der dünnen Strassen. Dann kam sie mit der Info, dass die üblichen Versicherungen nicht gegen Schäden, Diebstahl und all das versichert wären. Wollte gleich mal 2500€ reservieren. Meinen Hinweis, dass die Kreditkarte so was wohl abdecken würde, verneinte sie mit dem Hinweis auf ein “High risk country”. Wohl offenbar eine glatte Lüge. Kamen noch 160€ dazu, weil ich verängstigt die extra Versicherung gegen Schäden am Auto abschloss. Dann gab sie doch ein kostenloses Upgrade auf den Diesel, weil sie einfach keine kleinen Autos mehr da hatte. Das was sie vorher gern verkauft hätte. Macht den Rip off mit der Versicherung vielleicht wieder gut. Das Auto war soweit okay, ein bissl ramponiert. Ein Ford Escort. Lenkrad auf der falschen Seite.irland_klein

Nach der ersten Sitzprobe ging es direkt schon aus die Strasse. Eine Einbahnstrasse, kein Grund zu weinen. Bis zum ersten Kreisverkehr. Da hieß die Losung: Verkehrt herum rein fahren. Ich war extrem angespannt wegen der ungewohnten Sitzposition und nun noch Ringverkehre mit unklarer Einfahrreglung… Irgendwie durch gekommen, zum Glück ging es links herum, also nur ein kleiner Weg. Auf eine Strasse, wo direkt ein LKW hinter mir war, der dicht auffuhr und eine dritte Art Stress verursachte. Ein her gezeigtes Mobile mit der Karte kam dazu und ich fuhr in ein Schlagloch auf der linken Seite das sie Stossdämpfer anschlugen. Später zeigte sich, der Vorderreifen hatte einen Schaden davon getragen. Es zeigte sich weiter, dass die extra abgeschlossene Versicherung Schäden an Reifen nicht abdeckte. Also war dann am Samstag eine Werkstatt angebracht die den Reifen tauschen musste. Weitere 85€ zum Thema Mietauto. An das Linksfahren und die falsche Seite hab ich mich an dem Tag nicht mehr gewöhnt, obgleich ich direkt mal paar Kilometer zu einem schönen Park gerissen hab.[Bild nicht gefunden]

Am Samstag ging es dann also zur Werke am Eck, die auch in 10 Minuten einen neuen Reifen vorn Links drauf schnallte. Von wegen immer die ganze Achse wechseln, ist in Irland nicht so wichtig. Dann direkt auf den Motorway und nach Süden. Bis ans südliche Ende von Irland nach Wexford. Da gab es nicht sooo viel zu sehen. Immerhin ein Vogelreservat mit Infos über viele Vögel, die Irland als Raststation nutzen.[Bild nicht gefunden]

Sonntag dann ein Besuch im Castle Malahide nördlich von Dublin. Ein altes Schloss welches über Jahrhunderte die mächtigste Familie Irlands beherbergte. Ein schöner Park und schöne Gärten. Der Ort selbst, ein Badeort, wenn so was in Irland überhaupt Sinn macht, hatte nicht so viel zu bieten. Einen Hafen. Großartige Energie in die Erkundung wurde aber auch nicht gesteckt.[Bild nicht gefunden]

Fotos in der Gallerie! In Massen! Zurück zum Hauptbeitrag. Oder gleich weiter zu den Erlebnissen im Norden Irlands?