Abgezockt in der Apotheke

Ausgelöst durch die Erkrankung eines Büro-Nachbarn, sah man mich heute früh mit angstvoll verzerrtem Gesicht, geradezu ängstlich vor der Apotheke in der Schillergallerie in Dresden stehen. Da ich einer explosiven Diarrhö unbedingt entgehen wollte, dachte ich, wäre es außerordentlich schlau, mit Desinfektionsmittel auf die Bedrohung zu reagieren. Also frischen Mutes in die Apotheke getreten. Zu meiner großen Überraschung war der Einkaufsraum weitestgehend frei von älteren Personen, die um 9 Uhr normalerweise die ganze Gegend um den Schillerplatz fest im Griff haben. „Abgezockt in der Apotheke“ weiterlesen

Kabel Deutschland – Upgrade

Gestern wurde mir beim Betrachten der Webseite von Kabel-Deutschland, meinem Provider für Internet, Telefon und Kabel-TV klar, dass ich um ein kleines Geld meinen tollen 32MBit/s Anschluss auf einen 100MBit/s upgraden kann. Die monatlichen Kosten bleiben am Ende des Tages wohl fast gleich. Ich bin gespannt, was ich damit anstellen kann. Ich glaub, es könnte Spaß bringen. Das es die 100 Megabit auch in Dresden gibt, war schon länger klar.

Zusammen mit dem schnelleren Anschluss kommt eine Fritzbox 6360 ins Haus, die da als Homebox vermerktet wird und Modem/Router für Kabel in einem ist. Da hört das bekloppte Blinken des Kabelmodems mal auf. Denkt man, die ganze Zeit rennen da Übertragungen drüber. Und sicher spart man auch ein wenig Strom. Ganz sicher ist, das Kabelgewirr hinterm TV Möbel wird weniger. Dazu wird sicher auch das neue Soundsystem beitragen, was extra besprochen werden muss.

And One und keine Konzerte mehr mit Unheilig

Wo ich doch neulich auf dem Konzert von „Unheilig“ bei den Filmnächten am Elbufer war, erfuhr ich im Facebook, dass And One die Konzerte von Unheilig nicht mehr als Vorband begleiten. Ich war fast extra wegen And One dort und fand auch selber schon die Konstellation komisch. Im Publikum viele ältere Leute und Kinder. Vorn auf der Bühne dann als Vorband And One. Hmm,… Keiner der Menschen aus dem Publikum konnte was anfangen mit der Musik, ein paar einzelne Menschen aus der schwarzen Szene waren da. Fand ich schon komisch. Das Konzert von Unheilig war grenzwertig kommerziell aufgezogen, wie ich schon schrieb. Da wurde eine VW-Sonderedition promoted und sonstiges Zeug veranstaltet. Die Lieder die halb wie Rammstein klingen verwirrten das ältere Publikum eh nur, die rissen Feuerzeuge hoch bei den Baladen und Tränendrücker-Songs im Stil von „Gebohren um zu Leben“.

Auf der Seite von And One erschien nun ein Statement von Steve, warum und weshalb. Das weicht etwas von der Ansage des Grafen auf Facebook ab. Es wird genau die komische Zusammensetzung des Publikums und die unglaubliche Kommerzialisierung der Unheilig-Musik angeprangert. And One zieht die Notbremse und macht keine Konzerte mehr. Dafür freut man sich ja schon auf das Konzert im Oktober in Dresden.

Selbstmörder auf dem blauen Wunder – Verkehrschaos

[Bild nicht gefunden] Gestern, am 15.7.2011 schaute ich in der frohen Erwartung einen Feierabend zu sehen aus dem Büro-Fenster. Da sah ich ein Polizeiauto, welches die Fahrbahn auf das blauen Wunder in Richtung Loschwitz sperrte. Das allein ist nicht ungewöhnlich, da dauernd irgendein Sondersignal über die Brücke oder den Schillerplatz muss. Hier ging jedoch etwas Besonderes vor. Wenig später gesellte sich der Notarzt und ein Krankenauto dazu. Die Fahrspur war komplett gesperrt, auch keine Busse mehr. Nach und nach erschienen mehr Einsatzkräfte. Mehr Polizei und Feuerwehr. Gegen 18.oo Uhr wurden die 2 Fahrspuren in Richtung Blasewitz gesperrt. Für Fussgänger ging zu dem Zeitpunkt noch der Fussweg zu nutzen. Eine Kollegin flüchtete zu diesem Zeitpunkt panisch und rief, sie müsse auf die andere Seite.Polizei am blauen Wunder

Später, als ich dann Richtung der Brücke lief, war klar, keine Busse, kein Verkehr. Als ich zum Ort des Geschehens vor gedrungen war, gab es auch eine Neuigkeit: Auch der 2te Fussweg sei gesperrt. In der Aufregung stolperte ich durch die Einsatzwagen und suchte eine Auskunft zu erlangen. „Selbstmörder auf dem blauen Wunder – Verkehrschaos“ weiterlesen

Ich wohne in einer Postkarte!

Ein Zuhause wie von der Postkarte

Heute mittag, als eine kleine Gruppe unter freiem Himmel zu Essen war, ist dieses kleine Bild gelungen. Zweifelsohne mit Effekten versehen, zeigt es das Loschwitzer Ufer der Elbe in Dresen in netter Weise. Genau dort will man ja wohnen, dachte ich mir. Zum Glück tue ich es. Ich will nicht anfangen Heimatlieder zu singen, aber jetzt im Frühling wird irgendwie klar, dass ich (wieder) in der schönsten Stadt wohne. Da kann kaum Berlin und leider auch nicht Schladming mit halten. Wer weiß, wie es geworden wäre, wenn ich nach Wien gegangen wäre. Was mir in den wenigen Male die ich da war, wie ein großes Dresden vor kam.

Google Earth 5 – Schladming weg!

Seit gestern gibt es eine Version 5 von Google Earth. Diese kann nun, wie in jedem Blog/Magazin zu lesen ist im Ozean tauchen. Okay. Was ich viel spannender finde, sind die historischen Daten. Man kann für jeden Punkt daten von früheren Aufnahmen abrufen. Meist sind das geringer aufgelöste Bilder. Ein direkter Vergleich ist also kaum möglich, es sei denn eine weiträumige Erdverwerfung fand statt. So kommt man auch an das Datum der Aufnahme, die in früheren Zeit für Rätselraten sorgte. Ich weiß nun, dass das Bild in Berlin vom 5.5.2006 ist, da steht mein Auto nicht vor der Tür. Aber auch nicht in der Arbeit. Da stehen eh ganz wenige Autos. Was war da los? Stimmt das Datum doch nicht? In der alten Dresden-Gegend ist das Bild vom 23.2.2003, also muss ich nach einem schwarzen Auto suchen, kein rotes. Ist das Auto vom eF dann das Auto vom eF oder eine Täuschung? Hmm,…

Momentan ist es auch so, dass zum Beispiel Schladming kaum mehr nutzbares Bild hat. Was geht da vor sich? Bekommt diese Gegenden, wie auch große Teile Tschechiens neues Bildmaterial oder sind sie für immer dahin? Abwarten!