Frühling in Dresden

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Bedingt durch die Klima-Erwärmung oder durch was anderes trug es sich zu, dass am letzten Wochenende im April 2012 bereits sommerliche Temperaturen in Deutschland und so auch in Dresden herrschten. Dies nutzte ich um mal ein paar Meter die Elbe runter zu gehen. Die neue Waldschlösschen-Brücke zu besuchen und eine Fassbrause zu trinken. Ein Besuch war mit. Sonnenbrand und ein paar Foto’s mit der feinen Olympus Pen Mini (E-PM1) und dem Panasonic Pancake20 mm samt Polfilter und Sonnenblende zu machen. Deswegen ist der Himmel da so blau und das Wasser manchmal komisch gelblich-trüb. Sowas macht ein Polarisationsfilter wenn man nicht wirklich weiß, wie man damit umgehen soll. Außerdem gibt es, setzt man beide Teile drauf, unschöne Vignetten am Rand. Schaut dann aber teilweise wieder ganz nett aus.

Winter fällt aus, oder was?

Dieses Jahr schaut es so aus, als würde der Winter ausfallen. Zumindest habe ich noch keinen Tag in Dresden erlebt, wo der Schnee liegen geblieben wäre. Ganz anders schaut es in den Bergen aus. Da trieb ich neulich mein Unwesen und das oben stehende Bild zeigt den Bahnhof von Schladming. Zu dem Zeitpunkt zwar mit leichten Regen und schon ziemlich zusammen gedrückt alles, aber doch immerhin winterlich. Andere Regionen, die nicht hinter dem Dachstein-Massiv liegen, haben noch mehr Schnee. In Bischofshofen etwa doppelt so viel. Naja, muss man eben dahin fahren.

Everpix – Offene Beta

Everpix, ein neuer Dienst ist in eine offene Beta Phase gegangen. Der Service, der bis dato kostenlos ist, ist einer der genialsten Einfälle des letzten Jahrhunderts. So extrem einfallsreich ist es nicht, aber mithin gibt es so was bisher nicht.

Der Service ist: Mit einem Uploader, den es derzeit nur für Mac’s gibt, werden alle Bilder vom Desktop in einen Cloud-Speicher geladen. Außerdem gibt es Konnektoren, die neue Bilder von Facebook, Flickr, Picasa, Instagram und sogar Mail-Konten holen. Das sind so ziemlich alle Quellen, die man haben kann. Es ist nahe liegend, dass da viele Duplikate erscheinen. Da man die Bilder ggf. vom lokalen Datenträger nach Flickr, Facebook und Picasa exportierte. Ist ja denkbar. Aber Duplikate werden erkannt. Es gab in der Alpha eine Funktion um das zu erkennen und die Alben einzeln zu konsolidieren.

Sinn der Sache ist am Ende: Alle Bilder die man so hat sind für immer im Netz gespeichert und von jedem Ort zugänglich. Können nach Facebook und Twitter geschickt werden. Eine iOS-App ist im Review und kommt also dieser Tage in den App-Store. Datensicherheit wird versprochen. Zumindest arbeitet der Dienst grundsätzlich mit HTTPS und alle Bilder sind per default privat, nicht von außen zugänglich. Man kann aber, wenn man will, einzelne Alben öffentlich machen. Der Uploader lädt nun also 21.000 Bilder in die Cloud (Technisch ist es Amazon S3 Storage) und diese sind immer im Netz verfügbar und können mit der bald erscheinenden App betrachtet werden. Wenn man keine Hemmungen hat, all seine Bilder in ein Beta-Programm zu laden und potentiell allen Menschen auf der Welt durch etwaige Fehler zu zeigen, dann ist das ein cooler Dienst um jederzeit all seine Fotos dabei zu haben.

Erfunden hat’s die Firma 33cube, die aber nicht, wie die Domain andeutet aus Belgien ist. Kann ja nicht alles aus Belgien kommen. Das Startup wurde bei einem Wettbewerb namens TechCrunch Disrupt Finalist und entsprechend gehuldigt. Ich finde es praktisch, man zeigt ja gern mal seine Bilder rum und hat die 100GB aber nicht immer dabei.

Neues Tamron Tele am Sony-Trümmer

Leser dieses Weblogs könnten sich vielleicht an die wilde Euphorie vor geraumer Zeit erinnern, als der Autor zum Besitzer einer damals tollen Sony alpha 300 wurde. Ein großartiges Gerät, aus heutiger Sicht revolutionär. Das Liveview, damals sporadisch verbaut, heute normal, mit schnellem (und genauem) Kontrast-Autofokus war damals in dieser Art neu. Da wurde der Phasen-Autofokus irgendwie langsam am Spiegel vorbei gezaubert. Was weiß ich.

Für das Gerät gab es später ein extrem billiges (und wenn man div. Foren glauben kann, auch recht ordentliches) Tele von Tamron mit 55-200mm Brennweite. Das wurde viel später verliehen und fand dort Gefallen. Nun wurde es zu einem unglaublich günstigen Preis dauerhaft an den Ausleiher übertragen. Ein paar Euro drauf gelegt und ein neues Zoom gekauft. Das Tamron AF 70-300mm aus dem Amazon. Das gibt es schon sehr lange, es ist günstig und wird mit den 300mm am Ende (450mm KB) für schicke Bilder sorgen. So hoffe ich jedenfalls. Ich meine, es wird zumindest dafür sorgen, dass der Sony-Trümmer wieder mal mit auf Reisen geht. Auf jeden Fall werden Bilder vom anstehenden Elbhangfest gemacht, hier vor allem von der Drachenboot-Besatzung. Da muss ich gegen den Pavel konkurrieren, der mit Nikon an den Start geht. Es ist das Foto des Tages muss mindestens raus springen.

Panasonic Lumix G 20mm f/1.7

Panasonic Pancake 20mm 1.7
Panasonic Pancake 20mm 1.7

Wie der Zufall es wollte, im Dresdner Saturn Markt lag das Panasonic Lumix G F1,7/ 20 mm in der Auslage. Aufgerufener Preis: 349€. Billiger als das billigste Angebot im Netz. Zumal es bei Amazon und anderen Händlern erst in ferner Zukunft lieferbar ist. Da konnte ich nicht zögern und investierte einen nicht unbedeutenden Betrag. Es lohnt also ab und an den stationären Handel auf zu suchen. Denn dieser hat wohl manchmal Dinge lagernd, die anderswo nicht vorhanden sind und dann auch noch teurer kommen.

Sofort angeschraubt und los geknipst. Erst mal ist es ein wenig ungewöhnlich, mit einer Festbrennweite unterwegs zu sein. Da muss der Bildauschnitt passen, oder man zoomt zu Fuss. Nach einer kleinen Weile kommt man damit aber klar. Wo das Kit-Objektiv 14-42mm von Olympus an der Pen schon gute Leistungen liefert, legt das Lumix hier noch eine Scheibe drauf. Ausgezeichnete Schärfe, sicherer Autofokus und am Ende des Tages extreme Reserven wenn es dunkel wird.

[Bild nicht gefunden]

Solche Dinge bekommt aus der Hand geschossen bei ziemlicher Dämmerung nicht hin. Da kann man größere Beträge in gehobene Kompaktknipsen investieren, das Bild mit ISO1600 wird nicht so

ausschauen. Aus einem unbekannten Grund ist die ältere Pen-Reihe im Moment sehr billig. Die PEN E-P1 geht derzeit für 359 Euros über den Tisch. Dann nur der Body in silber. Die P1 ohne Blitz und voll aus Metal. Sehr haltbar sagt man, edle Verarbeitung. Danach wurde die E-P2 auf den Markt geworfen und nach unten im Preis die PEN E-PL1 gezeigt. Diese geht mit dem 14-42mm im Kit für sagenhafte 325 Euros beim Amazon weg. Das ist noch mal 25€ günstiger als ich damals zu schnappte. Wenn man annimmt, dass das Objektiv schon 150 Euro kostet, ist es fast irre. Das wären 200 für den Body. Unglaublich! Aber es ging ja um das Pancake…

Das ist also in jedem Fall sein Geld wert. Man kann ohne Blitz im Innern und bei Dämmerung draußen schicke Bilder knipsen. Zusammen mit der kompakten Pen-Serie hat man eine recht kleine Ausrüstung dabei die noch in die Tasche passt und unglaubliche Ergebnisse liefert. Es lassen sich Objekte gut vor dem Hintergrund frei stellen. Allerdings muss man mit dem papierdünnen Schärfebereich umgehen können. Eine kleine Sonnenblende und ggf. ein Graufilter oder ein Polfilter müsste noch dazu. Dann macht das auch bei Sonnenschein Sinn.

Olympus Pen E-PL1 – Erste Eindrücke

[Bild nicht gefunden] Am Wochenende auf dem Land. Bei Muttern zu Gast. Das alljährliche „Hexenbrennen“ stand am Programm. Behangen mit der neuen Kamera Olympus PEN E-PL1 ging ich also an Werk und testete mal unter realen Bedingungen.

Unter der Woche, nach dem Auspacken hatte mich kurzer Zweifel gepackt. Ich hatte eine falsche Erwartung an die Größe entwickelt und war doch etwas verwirrt. Also „kompakt“ ist was anderes. Nach einer gewissen Gewöhnung kam ich damit aber klar. Vor allem die Resultate sprechen für sich. Das sonderbare Falt-Objektiv 14-42mm ist doch recht groß, so passt das Ding nicht mehr in die Jackentasche. Ich bin am überlegen, ob ich mir ein Pancake Objektiv dazu raus lasse. Das Olympus 17mm liefert laut den Berichten bei Amazon und diversen Foren nicht so 100%ig die Ergebnisse die man erhoffen könnte. So wird es vielleicht das viel gelobte Panasonic Lumix G F1,7/ 20 mm. Das wird überall gehuldigt und ist auch lichtstärker. Allerdings kostet es auch mehr als die Kamera selber. Zum Glück (will man fast sagen), ist es derzeit nicht lieferbar. Da kann ich das noch überschlafen. Jedenfalls würde das Volumen der Kamera da deutlich abnehmen. Der Preis den man zahlen muss: Zoomen per Fußmarsch und in einigen Situationen wohl zuschneiden.

Vorläufiges Fazit der Sache: Hat sich gelohnt! Feine Bilder, große Dynamik und ISO 1600 ist verwendbar. Das lässt sich mit Mini-Sensoren nicht erreichen. Ich gehe der Sache weiter nach. Vielleicht rüste ich mal Fachbücher nach. Hab schon eines gesichtet im Amazon.

[Galerie nicht gefunden]

Amazon Prime Fail

Als regelmäßiger Amazon-Besteller ist es nun schon wieder vor gekommen, dass das Versprechen, am nächsten Tag zu liefern mit Amazon-Prime nicht gehalten wurde. Nun kostet diese Dienstleistung ja Geld, was kann man tun? Am 25. April schaut das so aus:

Zweifellos ein Versagen von DHL. Den die haben das Paket am 20sten nicht mehr befördert, wegen Osterstress oder was auch immer:

Zustellung an Firmenadresse wird am Wochenende keine durchgeführt. Also kommt die Kamera erst morgen, Dienstag an. Um die schicken Bilder vom sonnigen Osterwochenende mit dem neuen Spielzeug machen zu können, hätte man einfach etwas überlegen sollen und wäre auf Nummer sicher gegangen. Nämlich gleich an Elter-Adresse liefern lassen. Dann wäre Donnerstag okay gewesen, es hätte gewartet abends. Notfalls wäre es eben Samstags angekommen. Nun, zu viele „hätte“. Allerdings ist es eine Überlegung wert, den kostenpflichtigen Dienst mal bei Amazon zu reklamieren. Wenn man für eine Leistung Geld nimmt, sollte man die auch leisten. Ist nicht mein Problem, wenn DHL da schuld hat, ich hab eine Übereinkunft mit Amazon und die nutzen DHL als Frachtführer. Also nur ein Erfüllungsgehilfe und das Versprechen kommt von Amazon. Nun gut, für ein paar nette Bilder musste das iPhone her halten.