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Asus VivoTab Note 8

Die Erfahrungen mit dem Microsoft Surface als extra mobiler Computer und mit dem Dock als Arbeitsplatz machten auch das Microsoft Universum schmackhaft. Also Office 365 mit den bekannten Applikationen und einem Exchange Account bei OHV. Zeigt alles, dass Microsoft recht viel Erfahrung im Geschäft mit Office-Programmen und Produktivität allgemein hat.

Aus einem Zufall heraus stieß ich dann auf Berichte über das Asus VivoTab Note 8. Welches vor kurzem vorgestellt worden war. Die technischen Daten erstmal nichts sagend: 8″ Display mit 1280×800, ein IPS Display, 4 Kern Atom Z3740, 2GB RAM und wahlweise 32 oder 64GB SSD. Das Besondere, Stiftbedienung mit Wacom Digitizer. Das alles zu einem günstigen Preis. Ok. Wie der Zufall weiter wollte, hatte Cyberport das lagernd und es war im Angebot der Woche. Welch großes Glück, Shop um die Ecke. Also hin, Kohlen aus dem Sack, Gerät in Tasche und heim. Bewusst das 32GB genommen, das man größere Programme auf dem doch eher schwachen/kleinen Ding installieren will, schließt sich von vorn herein aus.

Was kann das Ding also und was kann es nicht? Das ist aus meiner Sicht nun beschrieben. 

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Microsoft Natural Keyboard Reloaded – Microsoft Sculpt

640px-MS_Natural_Keyboard_ProWir waren alle mal jung. Als Microsoft damals 1994, also vor ziemlich genau 20 Jahren das „Natural Keyboard“ auf den Markt brachte, fragte man sich, was soll das? Geteilte Tastatur? Spätestens da zeigte sich, dass das Adlerauge-Einfinger-Tippsystem was man sich in den Jahren davor angewöhnt hatte nur bedingt optimal war. Wenn man dem 10-Finger-Tippsystem mächtig war, brachte die geteilte Tastatur tatsächlich Vorteile. Dann tippt man nämlich ausschließlich mit je einer Hand auf je einer Seite der Tastatur. Durch die gewinkelte Anordnung muss man die Hände nicht unnatürlich abgewinkelt halten. Knaller. Damals gab es lustige Programme die das 10-Finger-Tippen erlernen lassen sollten. Ich persönlich hab das bis zur Hälfte gelernt und der Rest ist irgendwie intuitiv dazu gekommen.

Später kamen Laptops und der Tastenhub ist nicht mehr gefühlt 4cm, sondern flache Tasten in flachen Tastaturen sind praktisch überall zu finden. Die Krümelfalle® die seinerzeit den Mac beilag ist Geschichte. Es gibt nur mehr die kleine Bluetooth-Tastatur oder man kauft sich die große Version mit Ziffernblock. In der Windowswelt gibt es hunderte Tastaturen mit und ohne Hub. Spektakulärer Gipfel der Evolution ist sicher das TouchTypeCover-Keyboard was man zum Surface dazu kaufen kann. Das hat gar keinen Hub mehr. Schreibt sich ungewöhnlich, aber überraschender Weise nicht total schlecht. Im täglichen Einsatz wünscht man sich bald die Sondertasten Bild-auf/ab und so weiter. Diese sind bei den kleinen, an Laptop-Tastaturen orientierten Tastaturen per FN-Taste irgendwie immer dabei, aber nicht wirklich toll. Man bricht also auf und besucht den lokalen Elektromarkt seines Vertrauen um Tastaturen zu sichten. Es gab viele, aber keine wollte gefallen. Ein wenig im Amazon gestöbert und es tat sich das Microsoft Sculpt Ergonomic Desktop Ding auf. Schon auf den Bilder ziemlich ungewöhnlich, aber laut Marketingversprechen das, was man haben wollen würde.

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Surface Pro Dockingstation

Eine Dockingstation für das Microsoft Surface PRO 2. Nach ausführlicher Recherche im Internet, Vorort HandsOn und strategischen Überlegungen kam es zu einem Tablet PC von Microsoft. Dieses leistete bereits gute Dienste auf Reisen. Ein spontanes Unwillen sich der Willkür des Hauses Apple zu beugen brachte zudem eine Neuausrichtung am Arbeitsplatz mit sich. Am Ende stand die Überlegung, einen grauen Kasten mit Windows auf zu stellen. Dieses Vorhaben konnte verhindert werden. Die Dockingstation für das Microsoft Surface was lieferbar geworden. Vielleicht für kurze Zeit wurde sie vom lokalen Cyberport um 199€ verkauft. Also schnell entschlossen die 5 Haltestellen mit dem Bus gefahren und eingekauft.

Das Gerät kommt recht schlicht daher. Schnörkellos und eckig wie das Surface selbst. Es gibt ein Netzteil dazu, was einen anderen Stecker hat und nur an das Dock passt. Hinten sitzen ein paar Anschlüsse: 1x USB3, 3x USB2, Ton rein und raus, Minidisplayport und eine 100 MBit/s Netzwerkdose. Dazu der Netzanschluss. Das war es. Man setzt das Surfache vorn ein, drückt die Backen des Docks zusammen und verbindet damit USB, Strom und Display. Das funktioniert überraschen gut. Kein Verkannten, kein Klemmen und auseinander geht es auch leicht. Das Dock hat dazu unten eine tiefere Aussparung wo das Tablet sitzt und so nicht verrutschen kann. Man steckt an das Dock all die Zubehörteile, einen Monitor und ein Netzwerk. Das Netzwerk nur mit 100MBit/s rennt ist nicht so schön. Man sollte gleich einen USB 3 Hub mit ordern, ich erwarb den ziemlich schick aussehenden Hub von Anker: Anker® AH430 Bus-Powered Mobiler USB 3.0 4-Port Hub aus Aluminium. Dieser ist recht klein und eignet sich auch zum Mitnehmen. Dafür hat er keine eigene Stromversorgung, man kann also nicht unendlich viele Geräte anstecken.

Es kommt ein „Arbeitsplatz“ raus, wo man den Rechner einfach und schnell entfernen kann. Das Surface kann theoretisch 2 Monitore bis 27″ mit der großen Auflösung bespielen. Wenn man nun noch einen Monitor finden würde, der den Display-Port weiter gibt, könnte man sich einen ziemlich feinen Arbeitsplatz basteln. Frelich darf man nicht vergessen, das Surface wird von extrem mobilen Komponenten angetrieben, die reichen locker für die üblichen Büro-Aufgaben und Terminalfenster. Aber wenn man als Beispiel anfängt mit Datenbanken und größeren Daten rum zu tun, wird es knapp. Vor allem die 4GB werden wohl zuerst eng. Das 8GB Modell mit der 256GB SSD wäre sicher fein gewesen. Gibt es aber kaum und wenn, dann zu einem unverschämten Aufpreis.

Das MICROSOFT Surface Dock ist ein nützliches, aber auch etwas teures Zubehör und macht aus dem Surface einen Arbeitsplatz. Ich startete in die Welt und suchte nach einer Tastatur, die weniger mobil, dafür aber bequem ist. Das ist eine andere Geschichte.

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ChromeCast und Netflix – Finales Setup

s5-productheroWie bereits beschrieben ist ein Google Chromecasthalblegal aus US of A bezogen in Deutschland derzeit recht sinnfrei. Man kann Filme vom GooglePlay streamen, Youtube und ein wenig Musik hören. Yeah!

Es gäbe auch die Möglichkeit, Netflix am großen Screen zu schauen, wenn man denn in einem Land wohnen würde, wo der Service angeboten wird. Die Wege sich das zu erschleichen sind bekannt. Wenn man es schafft, mit einem Linux auf dem Router den ChromeCast über die DNS-Server von Unlocator, Tunlr oder Unblock-US laufen zu lassen, funktioniert das auch weitgehend fein. Allerdings ist es so, dass man für einen halbwegs schnellen DNS-Service Geld zahlen muss, Unlocator und Tunlr sind kostenfrei im Moment, aber auch nicht sehr schnell. Dazu kommt, man übermittelt jede DNS-Anfrage an einem zweifelhaften Anbieter, der ohne weiteres auch „meinebank.de“ per DNS auf einen ganz anderen Server biegen könnte. Leicht fader Beigeschmack, nur weil man ein wenig TV schauen will. Durch Kommentare und weitere Experimente am alten Beitrag ist nun ein finales Setup gelungen, welches so wenig wie möglich Risiken birgt und trotzdem die gewünschte Lösung bereit hält. Es gibt keine lästigen Fehler 16001 oder 16003 in der Netflix App auf dem Chromecast und man sendet nicht mehr als nötig Anfragen über die DNS-Server von Unlocator. Man braucht einen ChromeCast und einen Router der IPTables und DNSmasq laufen hat. Das sollte auf fast alle Router mit DD-WRT, OpenWRT oder OpenLinkSys-Varianten zutreffen. Die OEM-Firmware von Asus kann es wohl auch.

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Microsoft Surface Pro 2 – Ausprobiert

Eben gab es das Auswahlverfahren aus den wenigen „Pro“ Tablets mit Windows 8. Gewonnen hatte das Microsoft Surface Pro 2, vermutlich allein anhand der positiven Rezessionen im Netz und der Hoffnung, dass der Hersteller des Gerätes und der Software dafür sorgen möge, dass es alles immer fein zusammen arbeitet. In den ersten Wochen der Nutzung kann ich melden, dem ist so. Das Ding „bootet“ in ca. 3 Sekunden von total aus bis Start-Screen. Es arbeitet fein mit der Tastatur zusammen, die hat ein paar Features, die später beschrieben sind. Der Stift tut auch gut bis sehr gut. Alles ein recht stimmiges Konzept.

Zuerst muss gesagt werden, dass es sich hier eigentlich um ein Notebook handelt, was aber eben komplett hinter dem Bildschirm lebt. Das bringt es mit sich, dass es einen Lüfter gibt und das das Gewicht recht hoch ist. Muss man vorher wissen. Wenn man vor hat, den ganzen Tag das Teil an einem ausgestrecktem Arm vor sich her zu tragen, dann wird man wenig Freude haben. Dafür ist es zu schwer! Es ist auch nicht wirklich dünn. Es kann also in keiner Weise mit einem iPad Air oder anderem ARM-Tablet verglichen werden. Es scheint, als wäre es eher dafür gemacht, vor einem auf dem Tisch zu stehen oder zu liegen. Man kann es auch mit beiden Händen halten oder irgendwie auf dem Körper ablegen, wenn man mal am Sofa im Netz browsen will. eBooks im Bus lesen wird es dagegen eher nicht spielen.

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Microsoft Surface Pro 2 – Auswahl

Windows 8.1 erschien und aus unbekanntem Grund kam es mir vor, als wäre es ein gutes Windows. Nun stehe ich offenbar mit der Ansicht gegen den Mainstream in meiner Filter-Blase. Die Insassen der Blase meinen nämlich, der Start-Button muss sein, er war ja schon immer da. Die Kacheln sind Dreck, zu bunt, zu kachlig. Was weiß ich, irgendwas ist immer. Mir gefällt das ganze Konzept irgendwie ganz gut. Ich gebe zu, der Bruch zwischen Kachel-Programm und Desktop-Programmen ist komisch, ungewohnt und am Ende auch nicht optimal. Allerdings hat er einen Vorteil: Der Desktop ist auch ein Kachel-Programm. Man kann easy einen Desktop auf 75% und Kachel-Skype auf 25% des Screen tun. Oder statt Skype OneNote. Je nachdem. Sei es drum, ganz am Anfang hatte ich ja mal ein Windows RT Tablet kurz da. Das war nicht so doll. Damals gab es kaum Kachel-Apps und der Desktop war nur ein Fake, es gingen eben keine Desktop-Apps, obwohl es so aussah. Gleichwohl fand ich damals, das „Gefühl“ ein Tablet zu haben, welches über C: verfügt, hinterlässt einen ganz anderen Eindruck als so ein iOS oder Android. Es scheint wie ein „Computer“ mit dem man „arbeiten“ kann. Die üblichen Tablet kommen wie Geräte daher, die genau Medien konsumieren können. „Arbeiten“ geht nicht wirklich, weil das Gefühl falsch ist und die Hardware das auch nicht wirklich her gibt. Okay, wenn man mit arbeiten Mailen oder irgendwas Instagrammen meint und dazu eh ein Starbucks mit free WiFi ausreichend ist, dann mag es auch ein iPad tun. Android ist im Starbucks eh verboten, glaub ich…

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Nacht.Sicht.Gerät

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Die Leute von Nokia bewerben das Nokia Lumia 925 ja mit dem Begriff „Nacht.Sicht.Gerät“. Damit wollen sie vermutlich zum Ausdruck bringen, dass man damit mehr sehen kann, als man sehen kann. Gleichzeitig aber auch die echte Nennung eines Nachtsichtgerätes vermeiden. Es könnte ja jemand kommen und sich beschweren, dass es keines ist. Eben machte ich beim Rauchen ein Bild, da ist echt mehr zu sehen als man mit dem Auge sehen kann. Also heller ist es. Unscharf, üble Qualität, aber halt heller. Bemerkenswert.

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Asus AC66U und IPv6 Tunnel über IPv4

Man hört so viel! Letztes Jahr war das ARPAgeddon über uns, als die IPv4 Adressen zu Ende waren. Kommt mir vor wie das Waldsterben damals, die Welt steht noch. Man bekommt noch IPv4 Adressen. Und der Wald lebt ja auch noch. Im Zuge der Verknappung der Adressen ist immer mal wieder die Rede von IPv6 womit man direkt allen Molekülen auf der Welt eine eigene IP-Adresse geben kann. Selbstredend kann man sich diese aber nicht mehr merken. Dafür kann man sich theoretisch mit ssh auf der eigenen Butterstulle am Frühstückstisch einloggen.

Aus einer Laune heraus brauchte ich eine IPv6 Adresse. Man will ja später mal sagen, man war vorn dabei. Ich forschte also kurz, wie das gehen kann. Hinweise und Tipps brachten mich auf die richtige Spur. Am Ende war ich sogar etwas enttäuscht, weil es alles so einfach war. Hier will ich kurz beschreiben, wie man vorgehen sollte, wenn man sich mal IPv6 beschaffen will.