Firmware der Samsung 830

Überall kann man lesen, die Firmware der Samsung 830 sollte gleich auf die Version CXM03B1Q aktualisiert werden. Das geht mit dem Mac nicht, also dachte ich, das geht, wenn man die SSD mit einem SATA-USB-Adapter an den Windwos steckt. Nix da. Erkennt das Tool nicht und auch das USB-Boot-Tool kann das nicht, wie auch, hat ja kein USB. Nun hab ich extra das Teil in den Windows Laptop gebaut um zu erfahren, die Firmware ist aktuell. Also neue Platten haben die neue Firmware schon, geht nur eingebaut, nicht mit irgendwelchen Kabeln.

Die anderen Teile der Umrüst-Geschichte:

SSD im MacBook Pro – Teil I

Ich bin Performance-Hunter geworden! Eben das Netbook auf SSD umgestellt ist nun das Apple MacBook Pro dran. Die Zutaten: Ein Hardwrk SATA-Adapter-Kit für MacBook und eine oft empfohlene Samsung  830 128GB SSD. Die SSD ist bereits angekommen, steckt an einem USB2SATA-Kabel am Mac und ich tue drauf rum. Es scheint, man kann alle Schritte vorher machen. Also alles fein auf der SSD und wenn das Kit kommt wird es verbaut.

Als erstes als mittels CarbonCopyCloner die alte HDD geklont, aber ohne /Users. Dort sind die großen Daten wie Fotos, Musik und Gelump drinne. Wenn das mal fertig ist, dann geh ich her und schau, dass ich nach dieser Anleitung den Nutzer-Pfad von der HDD in die SSD mounte. Sollte das funktionieren, ist der Kram schon fertig. Dann liegt das System auf der SSD und die großen Daten auf der HDD. Lustig, dazu braucht man den Nutzer ‚root‘ am Mac, weil man kann ja nicht das eigene Profil kopieren, wenn man angemeldet ist. Also diesen aktivieren. Der Apple-Artikel beschreibt wie.

Update I: Nachdem CarbonCopy fertig ist, wird klar, dass von den 420GB auf der Platte nur ca. 40 System und 6 das Profil sind. Der ganze Rest sind die Musik und die Bilder… Daher mach ich eher den „normalen“ Weg. iPhoto und iTunes auf die HDD, alles andere auf die SSD. Ist einfacher.

Update II: Gedacht ist nicht gemacht! Es waren nur 8GB frei auf der 128’er Platte nach dem Kopieren der /Users. Also doch der Mount-Plan. Der hat zweifelsohne Nachteile, alle Einstellungen und die Dinge aus den Bibliotheken (30GB!) werden nun von der langsamen HDD geladen.

Die anderen Teile der Umrüst-Geschichte:

SSD für’s Lenovo S205

Am kleinen, aber feinen Netbook Lenovo S205, welches ich vor geraumer Zeit schonmal besprochen habe, gibt es nicht viel auszusetzen. Außer, dass es halt nicht so schnell ist. Mir kam es vor, als würde ich die meiste Zeit auf die Platte warten die lustig vor sich hin summte. Auf der Kiste befinden sich keine großen Daten. Die Buchhaltung und ein Webbrowser.  Dazu ist es gedacht. Also entschloss ich mich, eine kleine SSD zu kaufen und da als einziges Laufwerk rein zu bauen. Der Lenovo ist ein wenig wählerisch, was SSD’s angeht, erfuhr ich im Interweb. Viele sprachen, die Crucial M4 geht gut. Also zum Amazon und eine gekauft. Eine mit USB->SATA Kabel dabei um 114 Steine. Wie immer kam sie gleich an und ich baute rum. Benutzer-Daten hatte ich mit dem EasyTransfer-Windows-Ding auf die NAS kopiert. Windows 7 vom USB-Stick installiert. Update-Wahnsinn. Benutzer-Daten wieder zurück kopiert, die Programme die fehlten neu installiert. Eine Aktion von 2 Abenden.

Hat sich gelohnt! Das Teil startet nun in 15s und dann auch tatsächlich bereit. So kann man aus dem Lenovo S205 welches damals um 220€ im Laden lag ein brauchbares Gerät machen. Wenn es wie bei mir zu geht, dass 2x2GB DDR3 Ram-Riegel aus dem MacBook übrig sind und eine Windows Lizenz brach liegt, dann kann man um kleines Geld einen sehr mobilen Computer basteln, der jetzt mit der SSD auch recht flott zu Werke geht. Einen Moment dachte ich, die SSD wird heiß, aber nein, das ist die AMD E-350 CPU, die rennt nun dauernd mit 100%. Wo sie vorher auf die Daten warten musste, bekommt sie nun sofort. Und verarbeitet die dann. Das lastet sie aus. Ein neuer Flaschenhals. Die neuen Modelle des Lenovo S205 kommen mit einer E-450 APU daher, die schneller ist. Nicht viel, aber ein wenig. Für Web, Mail und selten Buchhaltung reicht es aber.

Ich lernte, an SSD’s ist gar nix Mystisches und man kann die ohne weiteres benutzen. Aus welchem Grund ich auch immer vorher dachte, da wäre Magie im Spiel… Also frisch auf gespielt und einen Hardwrk SATA-Adapter für’s MacBookPro gekauft und eine dafür empfohlene Samsung 830 mit 128GB. Die wird am Wochenende dann mal verbaut. Zusammen mit etwas Mac OSX Voodoo sollte das Teil dann rennen wie Hölle. Aber das wird eine andere Geschichte…

Die anderen Teile der Umrüst-Geschichte:

RegEx Tester für Mac

Als ich heute fast wahnsinnig wurde beim Versuch ein eigentlich total einfaches RegEx zusammen zu bauen, erreichte mich ein Zuruf. Ein Programm namens „Patterns“ für Mac OS könnte überhaupt alles. Ich beschaute es, früher kostenlos, heute um 2,39€ erhältlich. Es ist ein Traum für jeden der mal reguläre Ausdrücke für verschiedene Dialekte bauen muss. Erhältlich im App-Store. Kann man empfehlen!

‎Patterns - The Regex App
‎Patterns - The Regex App
Entwickler: Nikolai Krill
Preis: 3,49 €
  • ‎Patterns - The Regex App Screenshot
  • ‎Patterns - The Regex App Screenshot

Office Monitor Dell UltraSharp U2412M

Im Office mit dem 21″ iMac überkam mich neulich spontan der Gedanke, ein extra Monitor wäre hilfreich im täglichen Betrieb. Schnell muss man links ein Terminal offen haben, oder ein Skype Fenster, rechts kann dann die Applikation oder Webseite noch rennen. Also am Cyberport vorbei gefahren und mit Kaufabsicht rein gerannt. An sich per Webseite war ein HP ZR24W mein Ziel. Anforderungen waren: 24″ oder so, Displayport, IPS-Panel, Matt und sollte Pivot-Funktion haben. Der HP schaute okay aus, spezielle Test tat ich mir nicht an. Vor Ort jedoch stand der Dell UltraSharp U2412M im Regal. Alle geforderten Features, einen Hunderter weniger. Da ich zu Hause mit dem älteren Dell U2312HM gute Erfahrungen machte, schlug ich ohne weitere Bedenken zu.

Und bisher schlägt er sich ganz gut. Solide Mechanik, USB-Hub, gutes Bild. Allerdings flackert das Bild aller paar Minuten. Muss ich prüfen, ob es da irgendwie im Kabel klemmt oder ob das System hat…

NTFS unter Lion

Keine Ahnung, warum schon immer in Mac OS X nur ein Treiber für NTFS eingebaut ist, der allein lesen kann. Irgendwelche Gründe hat das sicher. Irgendwann kommt aber der Moment, wo man doch mal ein NTFS-Volume schreiben muss. Zum Beispiel weil man eines da liegen hat. Dann stellt sich die Frage, wie? Eine Suche bringt meist erstmal Links zum Treiber von Tuxera oder Paragon zu Tage. Doch es gibt auch NTFS-3G, einen kostenfreien Treiber. Dieser benötigt die Erweiterung MacFUSE, welche zusätzliche Filesystem im User-Spache ermöglicht. Das Projekt ist irgendwie halb tot, oder fast inaktiv. Die Lösung schaut so aus, eben probiert und es schreibt im Moment auch brav auf die Platte:

  1. NTFS-3G in der aktuellsten Version 2010.10.2 installieren. Hier.
  2. Dann OSXFuse installieren, dabei die Option ‚Compatibilty Layer‘ wählen. Das entfernt die nicht Lion kompatible Version von MacFUSE, die mit NTFS-3G auf’s System gekommen ist und installiert einen Emulator für Filesysteme, die nicht angepasst wurden. OSXFuse scheint ein Fork mit aktiver Entwicklung von MacFUSE zu sein.

Es gibt im Interweb Seiten auf denen erwähnt wird, dass eine Version von MacFUSE mit der Nummer 2.2.1 (hier) auch funktioniert. Diese wird wohl von Tuxera entwickelt. Hab ich nicht probiert.

Das Ganze erfordert einen oder mehrere Neustart’s. Dann funktioniert ein Lion 10.7.2 und eine externe Platte mit NTFS einwandfrei. Mit exFAT formatiert, was dann aber der Medienplayer nicht wollte, schrieb es mit bis zu 30MB/s und mit dem freien NTFS-Treiber auch so. Es geht gefühlt ein wenig langsamer, reicht aber am USB2 Port.

Everpix – Offene Beta

Everpix, ein neuer Dienst ist in eine offene Beta Phase gegangen. Der Service, der bis dato kostenlos ist, ist einer der genialsten Einfälle des letzten Jahrhunderts. So extrem einfallsreich ist es nicht, aber mithin gibt es so was bisher nicht.

Der Service ist: Mit einem Uploader, den es derzeit nur für Mac’s gibt, werden alle Bilder vom Desktop in einen Cloud-Speicher geladen. Außerdem gibt es Konnektoren, die neue Bilder von Facebook, Flickr, Picasa, Instagram und sogar Mail-Konten holen. Das sind so ziemlich alle Quellen, die man haben kann. Es ist nahe liegend, dass da viele Duplikate erscheinen. Da man die Bilder ggf. vom lokalen Datenträger nach Flickr, Facebook und Picasa exportierte. Ist ja denkbar. Aber Duplikate werden erkannt. Es gab in der Alpha eine Funktion um das zu erkennen und die Alben einzeln zu konsolidieren.

Sinn der Sache ist am Ende: Alle Bilder die man so hat sind für immer im Netz gespeichert und von jedem Ort zugänglich. Können nach Facebook und Twitter geschickt werden. Eine iOS-App ist im Review und kommt also dieser Tage in den App-Store. Datensicherheit wird versprochen. Zumindest arbeitet der Dienst grundsätzlich mit HTTPS und alle Bilder sind per default privat, nicht von außen zugänglich. Man kann aber, wenn man will, einzelne Alben öffentlich machen. Der Uploader lädt nun also 21.000 Bilder in die Cloud (Technisch ist es Amazon S3 Storage) und diese sind immer im Netz verfügbar und können mit der bald erscheinenden App betrachtet werden. Wenn man keine Hemmungen hat, all seine Bilder in ein Beta-Programm zu laden und potentiell allen Menschen auf der Welt durch etwaige Fehler zu zeigen, dann ist das ein cooler Dienst um jederzeit all seine Fotos dabei zu haben.

Erfunden hat’s die Firma 33cube, die aber nicht, wie die Domain andeutet aus Belgien ist. Kann ja nicht alles aus Belgien kommen. Das Startup wurde bei einem Wettbewerb namens TechCrunch Disrupt Finalist und entsprechend gehuldigt. Ich finde es praktisch, man zeigt ja gern mal seine Bilder rum und hat die 100GB aber nicht immer dabei.

Time Machine Intervall ändern

Timemachine
Timemachine

Die automatische Backup-Lösung „Time Machine“ im Mac OSX sucht seinesgleichen. Zweifelsfrei ist die Lösung, die nur eine externe Platte oder ein per Airport verbundenes NAS braucht eine der besten und einfachsten Backup Lösungen überhaupt. Es ist keine Nutzer-Internaktion erforderlich, das Backup ist vollständig, man kann davon booten. Es läuft während man weiter arbeiten kann. Verschlüsselung ist möglich.

Allerdings ist es in einer Umgebung, die nicht die absolute zeitnahe Sicherheit braucht ein wenig lästig, wenn jede Stunde ein Backup erstellt wird. Zu hause ändere ich nicht dauernd was, aber Time Machine will trotzdem immer einige Gigabyte sichern. Daher kann es sinnvoll sein, den Intervall mal zu ändern. 4h halt ich für meinen Zweck geeignet. Es gibt einige

Programme, die das dann automatisch anhand von Kalender-Ereignissen tun. Ich bevorzuge jedoch die vorhandene Automatik und möchte nur den Intervall ändern. Das ist recht einfach. Er ist einer Settings-Datei gespeichert und zwar in:

/System/Library/LaunchDaemons/com.apple.backupd-auto.plist

Um diese zu bearbeiten braucht man Administratorrechte, die man über die grafische Oberfläche
schlecht bekommt. Einfacher geht das mit dem Terminal. Das kann man einfach öffnen, indem man die CMD-Taste und Space zusammen drückt und in das Suche-Fenster „Terminal“ tippt. Man startet das Terminal und bekommt eine Eingabeaufforderung. In diese trägt man den Befehl ein:

sudo nano /System/Library/LaunchDaemons/com.apple.backupd-auto.plist

Man wird nun nach dem Passwort gefragt und nach der Eingabe dieses kommt man ein einen Editor. Dort sieht man den Inhalt der Datei. Es gilt die Stelle zu ändern:

<key>StartInterval</key>
<integer>3600</integer>

Der Wert ist in Sekunden angegeben. 3600 steht für die eine Stunde. Man kann nun einen neuen Wert eintragen. Praktisch 3600*Stunden. Zum Beispiel 14400 für 4 Stunden. Es darf nur der Wert geändert werden! Dann drückt man Strg+X und bestätigt das Speichern in die alte Datei. Das war’s, Time Machine sichert nun aller 4h.