Android Wear: Beta an allen Orten

sw3_sqNachdem ich nun eine reichliche Woche mit der Sony SmartWatch 3 SWR50 durch die Gegend laufe, komme ich zu einem vorläufigen Schluss: Potente Hardware, halbfertige Software. Google halt.

Die am Markt verfügbaren Android Wear Smartwatches unterscheiden sich im Moment in allen Aspekten. Technisch gesehen kommt immer ein Snapdragon 400 mit teils abgeschalteten Kernen zum Einsatz. Es gibt ein halbes Gig Ram und 4GB Speicher, den man nutzen kann. Außnahme ist die Moto 360. Die kommt mit einem alten OMAP SoC von Texas Instruments daher. Einige Uhren haben einen Pulsmesser, einige sind Rund, andere eckig. Eine hat eigenes GPS und eigenes WLAN. Der frühe Käufer muss sich also entscheiden. Alles zusammen gibt es gar nicht, wie es scheint. Der Preis reicht von lockeren 130€ für die LG G der ersten Stunde bis 299€ für eine Moto 360 mit extra schöner Farbe. Allen Uhren gemeinsam ist eines: Android Wear 2.0 von Google dient als Betriebssystem. Das ist noch Beta, was man auch deutlich bemerkt. „Android Wear: Beta an allen Orten“ weiterlesen

Sony Z3 Tablet Compact

Ein neues Tablet auf dem Gadget-Tisch. Kompakt, schnell, dünn und schick. Das neue Tablet von Sony hört auf den Namen „Z3 Tablet Compact“ oder die Nummer SGP611 bzw SGP12, dann hat es LTE. Als alter und neuer Fan von Sony hab ich mir das raus gelassen, vorbestellt mit der Hülle um einen Cent dazu.  Das Sony Xperia Z3 Compact.

Nun liegt das Gerät also auf dem heimischen Gadget-Haufen. Es muss sich in der Welt gegen das neue Nexus 9 Tablet behaupten, was ich nicht habe und auch nicht haben werde. Aus dem anderen Lager tritt es gegen das Apple iPad mini Retina an. Sicher spielen noch viele weitere Geräte in der gleichen Liga, die aus verschiedenen Gründen aber nicht für mich in Frage kommen. Ein 8″ Tab mit hoher Auflösung und Stifteingabe wäre ein Knaller, das gibt es sicher von Samsung, die aber leider die Oberfläche derart verunstalten, dass ich das nicht mehr gut finden kann. Zuerst mal der Eindruck vom Sony Xperia Z3 Compact, dann ein Vergleich gegen das iPad Mini. „Sony Z3 Tablet Compact“ weiterlesen

Sony Smartwach 3 – SWR 50

Es ist soweit! Die Sony SmartWatch 3 kam aus dem Amazon gefallen. Ich trage sie noch keine 24h, daher nur ein kurzer Bericht über das Gerät und die Sonderbarkeiten mit der Software. Das sind die ersten Eindrücke.

Es kommt eine schicke Box. Darin die Uhr und ein Kabel. Das ist schon mal wenig, aber ausrechend. Die Uhr ist halbwegs geladen, man kann sie sofort anziehen. In dem Moment wo ich sie aus der Box nahm war klar: Die ist nicht so schwer und dick und „unhandlich“ wie die SW2, Smartwatch 2. In der Tat schaut das auch besser aus als ich dachte. Schlicht. Relativ klein. Das Band greift sich nett an, der Verschluss scheint unnötig kompliziert zu sein. Man kann später mal andere Bänder kaufen. aber es passen sicher keine normalen Bänder dran. Schade. Aber im Moment akzeptabel. Leider ist es so, dass die verstellbare Weite für mich genau „zu weit“ oder „zu eng“ ist. Das Problem liegt aber sicher daran, dass mein Arm nicht zertifiziert ist. Das Gewicht ist recht gering. Zusammenfassung: Netter als gedacht! Nicht so groß und „Nerdy“ wie ich dachte.

Man hält die Uhr an das Telefon, die Android Wear App wird geladen. Aha. Es macht sofort ein Update auf die „Android Wear 2.0“ Version. Die ist nötig um die Features der Sony Smartwatch auch zu nutzen. Diese hat nämlich eigenen Speicher (4GB), eigenes GPS und auch einen eigenen WLAN Chip. Ok. Dann stellt man die Benachrichtigungen an, schaut ein wenig Lehr-Animation. Und dann tut es auch schon. Wenn man Benachrichtigungen auf der Uhr kennt, kein großes Wow. Nun geht es daran, passende Software zu finden. Die Jawbone UP Sache ist nett, die nutzt die Schritte von der Uhr. Die Version der Applikation funktioniert ohne Band, aber mit Wear Geräten. Leider kein Schlaf Tracking. Google Fit ist ja derzeit zu gar nix zu gebrauchen, leider.

UP by Jawbone™
UP by Jawbone™
Entwickler: Jawbone
Preis: Kostenlos
  • UP by Jawbone™ Screenshot
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Ein paar Faces für die Uhr. Ich muss da noch suchen. Es Sache ist bemerkenswert! Sony installiert auf seinen Xperia Geräten die Lifelog-App vor. Auf dem Karton der Uhr ist groß versprochen, dass man mit Lifelog alles messen und tracken kann. Und man braucht unbedingt die SmartConnect App um die Uhr zu nutzen. Kurios ist nun: Weder Lifelog noch SmartConnect kennen die Uhr! Es gibt auf der Uhr keine Lifelog App und auch sonst keine Spuren von Sony. Da ist was falsch gelaufen! Uhr ohne Software… Ich hoffe da kommt die Tage noch was. Obgleich es auch so einwandfrei geht. Wie weiter, werde ich berichten!

S/MIME mit Windows 8.1 nur für Exchange

Einstellungen am Mailkonto
Einstellungen am Mailkonto

Seinerzeit mit der frühen Preview fand ich es fein, dass endlich auch S/MIME in Windows Phone 8 eingebaut wird. Inzwischen ist die Version 8.1 final und wird auf allerlei Geräte ausgerollt.

Weniger fein ist nun, dass S/MIME nur mit Konten geht, die über das EAS (Exchange Active Sync) Protokoll synchronisieren. Mit anderen Worten, nur mit einem Exchange Server lässt sich S/MIME nutzen. Bei anderen Konten sind die Einstellungen nicht zu sehen. Das ist fast schon albern, weil es hat ja nichts mit dem Konto-Typ zu tun. Schande über Microsoft!

Die alte hier sichtbare Anleitung geht nach wie vor, aber eben nur mit einem Exchange-Konto. Schade, Microsoft hätte hier Mailverschlüsselung Vorschub leisten können. Einige Android-Programme können das, das Mail-Programm am iOS kann es auch. Für praktisch jedes Desktop-Mail-Programm ist S/MIME verfügbar. Einfach zu nutzen ist es auch noch.

Sony Xperia Z1 compact

Längere Zeit war ich mit dem damaligen Superphone® zufrieden. Das Sony Xperia Z, damals das erste Smartphone mit FullHD Screen und Wasserdicht. Über ein Jahr tat es seinen Dienst und gab keinen Grund zum Meckern. An sich könnte man auch mit Sony zufrieden sein, es gab Software Updates bis zu Kitkat 4.4 halbwegs zeitnah. Man kann den Bootloader einfach entsperren und Sony betriebt ein Sourcecode Projekt. Leider hat genau das Update auf Kitkat 4.4 das Telefon ziemlich nutzlos gemacht. Die Playservices verbrauchen all den Strom in etwa 4h. Es gibt einige Lösungen dazu, Sony gibt den Fehler zu und verspricht Abhilfe. Aber man wird den Verdacht nicht los, das Telefon wurde absichtlich nutzlos gemacht um genau das zu erreichen, was man bei mir erreicht hat.

Genervt vom Fehler und im Bewusstsein, dass ewige Stunden Behebung des selben irgendwie Geld kosten, lief ich zum lokalen Elektronik Verkäufer um ein anderes Gerät zu erwerben. Man sollte denken, aus Schaden wird man klug. Sony steht im Verdacht ältere Geräte kaputt zu flashen. Auf der anderen Seite ist es so, dass das Problem sicher behoben wird und das Xperia mit sehr gut gefiel. Was sind die Optionen, die sich aufdrängen? Warum am Ende das Xperia Z1 Compact? „Sony Xperia Z1 compact“ weiterlesen

WifiStateMachine in den Wakelocks im Xperia

Oft, wenn nicht gar immer sah ich in einem Batterie-Status Tool wie Wakelock-Detector oder Better-Battery-Stats einen Prozess namens WifiStateMachine ganz oben. Der hielt das Android fast 80% der Zeit wach und sorgte damit für geringere Laufzeit des Akkus. Ich forschte an allen Stellen im Internet. Nach einiger Mühe fand ich raus, dass wohl dies ein Bug in Android oder speziell der Firmware von Sony ist. „WifiStateMachine in den Wakelocks im Xperia“ weiterlesen

Sony DSC-QX10

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Eine Zoomlinse zum Anbauen an das Smartphone? Eine Besprechung der DSC-QX10 SmartShot Digitalkamera. Eine persönliche Einschätzung, kein Testbericht, da ist das Internet voll davon…

Als Freund digitaler Bilder bin ich immer gern bereit, neue Dinge zu probieren. Von einer länglichen Reihe kleiner, digitaler Kompaktkameras trug es mich mal zu einer DSLR und am Ende zu den Spiegellosen Systemkameras. Eine Situation ergibt sich meist spontan, und genau dann hat man keinen Rucksack mit 42 Objektiven und 3 Helfer für die Beleuchtung mit. Meist hat man genau nur ein Handy mit Fotofunktion. Die wird immer besser, aber von der einfachsten Kompaktknipse ist es immer noch meilenweit entfernt. Möglich, das liegt am fehlendem Zoom. Der alte Elektronik-Riese, bekannt durch Walkman und andere Geschichten, dient dieser Tage als Hersteller meines Schlaufons. Das Sony Xperia Z, damals, also vor 6 Monaten, der Knaller und das beste Smartphone® der Welt, heute schon angestaubt und vom Z1 überholt, und all die anderen Hersteller haben auf- und überholt. Fotos aus dem Teil sind okay. Die Idee, nun eine Art Linse zum Aufstecken oder Anbauen ans Telefon klingt nun mal recht spannend. Es gibt 2 Modell, das QX10 und das QX100. Das erste hat einen 10fach Zoom und eher so normale technische Daten. Das QX100 hat einen relativ großen Sensor, eine 1.8/f Blende und ein edles Glas als Linse. Die Preise sind 200 und 430 Euros. Das QX10 könnte für den aufgerufenen Preis durchaus eine Überlegung wert sein dachte ich mir. „Sony DSC-QX10“ weiterlesen

Gadgetsammler Gadget – 5fach USB Ladegerät

Wer dem Wahn verfallen ist, alle verkäuflichen Gadgets auch zu kaufen (und im Blog zu besprechen) ist früher oder später vor das Problem gestellt, dass irgendwo an mehr oder weniger zentraler Stelle eine Mehrfachsteckdose mit 5 USB-Ladegeräten wohnt. Schäbiger Weise muss man das eine oder andere mal mit nehmen, dann ist es weg. Chaos am Horizont! Abhilfe fand ich in Form des Anker® 5-Port Wand Ladegerät. Dieses steck mit einem Kabel an der Steckdose, ein kleiner Euro-Stecker, der keine anderen Stecker überdeckt. Aus der eher kleinen weißen Box kommen 5 USB-Ports, 2 davon geben sich einem iPad als Hochstrom-Ports zu erkennen, eines hat wohl extra Technik für Samsung-Tabs verbaut. Ein Port für iPhone und ein Port für Android.

Mancher wird nun sagen: Holymoly! Seit wann gibt es extra USB-Ports wo eh nur Strom raus kommt für Apple, Android und Samsung? Was kommt als nächstes? Steckdosen extra für Apple-Produkte an Wand? Hmm, es geht das Gerücht, dass das zu ladende Gerät in der Tat über USB mit dem Ladegerät ausmacht, wieviel Strom diesen maximal liefern kann und entsprechend Strom entnimmt. Das ist der Grund, warum manchmal ein Gerät an einem Ladegerät langsam lädt und an einem anderen schnell. Sogar das USB-Kabel spielt hier eine Rolle. Wer sich schon mal die winzigen Kontakte in einem Micro-USB-Stecker angeschaut hat, wird sich sicher fragen, wie da 2A durch gehen sollen, ohne das die abbrennen. Man munkelt sogar, das sei der Grund, warum Apple den neuen, innovativen Lightning-Port erfunden hat. Dort sind die Kontakte breiter und lassen echt 2,1A für das iPad durch. Die Kasperle die Micro-USB als verbindlichen Standart in der EU zum Laden fest gelegt haben, gehören eigentlich gleich weg geschmissen! Nett ist es, alle Geräte ein Stecker, aber leider der falsche Stecker! Anyway, das Gerät von Anker gehört wohl zu denen, die sich erstens als A/C-Power zu erkennen geben und entsprechende Pegel liefern, dass iPads und andere Geräte die mehr Strom als USB-üblich brauche diesen auch bekommen. Ob das nun iPad/iPhone und Samsung-Tab spezifisch ist, weiß ich nicht. Aus 5 einzelnen Netzteilen wurde eins. Das ist fein. Wird leicht warm wenn ein iPad dran lädt.