Waldschlösschenbrücke Einweihung und ein Brückefest

[Bild nicht gefunden]Am Wochenende ist es endlich soweit. Das wohl umstrittenste Bauwerk Dresdens geht nach Jahrhunderten Online. Zur Feier dieses denkwürdigen Ereignisses wird sogar ein Brückenfest abgehalten. Details bei der Sächsischen Zeitung Online.

Bemerkenswerter Weise sind die Kommentare dort von den Brückengegnern voll geschmiert. Nun ist es so, im realen Leben kennt kaum jemand echte Brückengegner. Ich vermute, weil die lautstark an jeder sich bietenden Stelle sich zu erkennen geben. Der Teil der überzeugten Brücken-Fans hält dagegen, der weitaus größere Teil der Leute enthält sich der Stimme. Ich selber hab damals, bevor ich nach Berlin zog noch für die Brücke gestimmt, obwohl es mir damals in Mickten vollkommen egal war. Verkehr ändert sich dort nämlich keiner wegen der Brücke. Heute sehe ich das anders. Wenn man versucht Freitags vom Kaufland in Striesen über das blaue Wunder nach Loschwitz zu gelangen, sollte man eine Stunde oder mehr für den Heimweg einplanen. Wenn man für jeden Weg über die Loschwitzer Brücke muss, fängt man an zu denken, wie schön wäre es, hätte diese doch recht große Stadt doch ein paar Brücken mehr. Eine Stadt in 2 Teile geteilt durch einen Fluss, über den man nicht springen kann und so wenig Brücken. Das macht ja keinen Sinn. „Waldschlösschenbrücke Einweihung und ein Brückefest“ weiterlesen

Der Norden von Irland bekannt als Nordirland

route3Am Montag mit guten Vorsätzen zeitig zu starten ging es los. Nicht so zeitig wie gedacht, aber auch nicht Mittags. Über die Stadt Drogheda nördlich von Dublin auf dem Motorway nach Norden. Bald war aus der Autobahn eine normale Strasse geworden. Plötzlich, aus heiterem Himmel schauten die Geschwindigkeits-Schilder sonderbar niedrig aus. Am Kaffee wollte man keine Euro mehr, aber an der Tankstelle stand die gleiche Zahl. Nur Diesel war teurer als Benzin. Schande über die Budget-Frau! Aha, es war die Grenze nach Großbritannien überschritten worden und Maßangaben waren in Meilen statt Kilometer! Google Maps hat eine lustige Automatik, die schaltet von Kilometer auf Meilen, wenn das Ziel im Meilen-Gebiet liegt. Das kann man auch abstellen, ist nur offenkundig gut versteckt die Einstellung.

Nach einer doch recht geraumen Weile war das vorläufige Ziel erreicht. Derry, auch Londonderry in Großbritannien, direkt an der Grenze, wo wieder die Republik Irland ist. Ganz am Rand, nach einem Wohngebiet, was wohl geplant wurde, als noch eine Immobilien-Blase aufgepustet war, nun leer gab in einer sehr kleinen Strasse das eher zufällig gebuchte Bed&Breakfast. Nach dem intensiven Studieren von Rezessionen auf allen bekannten Plattformen war die Wahl auf ein abgelegenes, kleines Familien-Ding gefallen. Gute Wahl, wie ich gleich zeigte. Ein Tee und die Top-Tipps der Stunde. Keine überlaufenen Touristenfallen, kein fader Stadtrundgang, nein. Ein menschenleerer Steinkreis mit Aussicht und der Nordpol von Irland. Die Wege dahin kann man als abenteuerlich beschreiben. Links fahren war dort kein Problem mehr, die Reise war getragen von der Hoffnung, dass die Strasse breit genug bleibt, dass ein kleiner Ford noch durch passt und niemand entgegen kommt.

Tags drauf die Route an der nördlichen Küste von Derry über Bushmills zum Giant’s Causeway (Clochán an Aifir or Clochán na bhFomhórach) und weiter nach Ballintoy (Baile an Tuaigh) Harbour. Also die Sehenswürdigkeiten: Old Bushmills Destillery, die Steine die der Riese hin gebaut hat und der spaßige kleine Hafen von Ballintoy. Letzterer auch bekannt als „Lordsport“ aus der 2ten Staffel von Games of Thrones. Die Realität und die Fiktion zeigen hier eine erhebliche Diskrepanz. Aber so ist es ja immer. Es gab keine hohe Burg nebenan und statt dem sicheren Hafen für Reisende nach Pyke gab ein kleines Schiff und eine Eisbude.

Später ging es dann nach Ballycastle, dort wurde typischer Weise Fish&Chips verkauft. Dann zurück nach Derry, inwzischen doch mal Regen. In einem Pub, erfrischend international, gab es ein Bier und eine nächtliche Besichtigung der Peace-Bridge. Dann zurück ins B&B.

Irland: Ankunft, Links fahren und im Süden

[Bild nicht gefunden] Mit Germanwings über Köln/Bonn nach Dublin. Früh aufgestanden und die Taschen genommen. So startete die Reise für 10 Tage nach Irland. Selbstfahrer ohne festgelegte Ziele. Das war das Thema Anfang August. Das Mietauto, ein kleiner Trip und ein größerer Trip sind hier die Themen.irland_flug „Irland: Ankunft, Links fahren und im Süden“ weiterlesen

Irland Rundreise: Fotos und Überblick

Google_Standortverlauf-310 Tage Irland. 10 Tage die grüne Insel. Dies war das Motto eines „Urlaubs“ im Jahre 2013. Zum Glück verfüge ich über Freunde in Irland und kann so auf Ortskundige Führer zurück greifen. Diese kennen sich mit den lokalen Bräuchen und Gepflogenheiten aus und bieten eine Unterkunft als Basisstation. Hier werden alle Fotos her gezeigt und der Reiseplan vorgestellt. Einzelne Beiträge befassen sich mit den grandiosen Erlebnissen in Irland.

  1. Die Reise startete in Dresden in aller früh mit Germanwings über Köln nach Dublin. Der Freitag, Samstag und Sonntag war dem Erkunden der Linksfahrer-Strassen gewidmet und führte unter anderem nach Wexford ganz im Süden und Mallahide in der Nähe von Dublin.
  2. Montag, Dienstag und Mittwoch fand im Norden, in Nord-Irland statt. Als Basisstation Londonderry in Großbritannien. Der Nordpol von Irland wurde besucht und natürlich der Giants Causeway, Ballintoy Harbour, die Bushmills Distillery und die nördliche Küstenlinie generell.
  3. Mittwoch Abend war man wieder in Dublin zu einem Tech-Talk.
  4. Donnerstag ging es in den Südosten auf die Halbinsel Kerry. Dort schauten wir den Ring of Kerry an, wohnten ganz nah am Wasser in Cahersiveen, fuhren mit einem Boot und am Samstag zurück nach Dublin.
  5. Sonntag gab es sogar noch eine Fahrt mit einer irischen Dampflok und leckeres Essen aus Howth.
  6. Montag zurück nach Dresden.
[Galerie nicht gefunden]

US Car Convention

OLYMPUS DIGITAL CAMERA Ein Treffen von Fahrern US Amerikanischer Autos. Im Ostragehege in Dresden stellten am Wochenende vom 12. bis 14. Juli 2013 so einige Fans von amerikanischen Auto’s ihre Fahrzeuge aus. Vom 8 Liter V12 bis zu einem 1.8 Liter V4 für den europäischen Markt war alles dabei. Ich war zugegen und hielt die Kamera aus die Exponate. Leider ist mit der Aussteller des Euro-Dodge-1.8 entflohen. Schade. Die anderen blieben da, hier sind die Bilder.

Das Elbhangfest 2013 – Mein lieber Schwan

P6290506Gebeutelt vom Hochwasser erlebte der Elbhang zwischen dem Körnerplatz und Pillnitz auch dieses Jahr wieder das Elbhangfest. Nun bin ich ja kein Bewohner des Hanges, da fehlt mir der eine oder andere Euro in der Tasche. Trotzdem mitten im Geschehen, eben unten an der Elbe. Das Fest ereignet sich jedes Jahr, ich hab Erinnerungen, seit dem Jahr 2000 besuchte ich es sporadisch. Ich weiß nicht, ob es damals schon Eintritt kostete, ich tendiere zu nein. Das Drachenboot-Rennen auf der Elbe, ein Feuerwerk. Verschiedene Buden die Bier und Würstchen verkaufen. So etwa stellt man sich ein Stadtteilfest vor, ein Volksfest. Gibt an anderen Stellen auch, an sich nicht weiter spektakulär. Nun hat es mich zurück nach Dresden verschlagen und direkt an den Elbhang. Eigentlich könnte man sich freuen, ist man mitten drin statt nur dabei!

Aber im Laufe der letzten 3 Jahre ist ein erschreckender Verdacht auf gekeimt. Dieses Fest ist in die Geiselhaft gutbürgerlicher, überheblicher (Pseudo)-Kulturliebhaber geraten!

„Das Elbhangfest 2013 – Mein lieber Schwan“ weiterlesen

ILA 2012

[Bild nicht gefunden] Nach 2006 und 2008 auf der ILA, der Internationalen Luftfahrtausstellung in Berlin auf dem Flughafen Schönefeld war ich 2010 nicht da. Dieses Jahr dachte ich, ich werd mal wieder vorstellig. Gedacht, getan. Im Rahmen einer Reise nach Jena zum Basti sausten wir nach Schönefeld und besuchten das Expo-Gelände.

Sonderbar waren mehrere Sachen: Wir waren Freitags da, um dem Besucheransturm am Wochenende zu entgehen. Da gab aber leider nicht die volle Show für’s volle Geld! Es fehlte die Bundeswehr-Show „Willfly 2012“ und die türkischen Kunstflieger. Das ist nicht sehr fair. Es kostet imm 22€ für Besucher, also könnte man auch erwarten, dass immer der gleiche Umfang geboten wird. Die zweite Sache ist im Vergleich zu 2006 und 2008 ist der Focus sehr viel mehr auf zivile Luftfahrt gelegt. Wo noch 2006 eine Mig-29 und andere Fluggeräte einen riesen Lärm machten und 2008 der B1-Lancer durch die Luft donnerte, waren heuer viele schöne Sportflugzeuge zu sehen. Allein der Eurofighter war am Freitag angetreten eine spektakuläre Show zu bieten. Offensichtlich haben die Probleme mit dem Lärmschutz in den vergangenen Jahren hier Auswirkungen gezeigt. Nun gut, als Fazit muss man die Air Power in Zeltweg, Österreich empfehlen, wo es sich um eine Show des Bundesheers handelt und viel mehr Lärm von bösen Kriegsgeräten geboten wird.

[Galerie nicht gefunden]

Das Elbhangfest 2012

Kirche Loschwitz  Es neigt sich dem Ende zu. Dieses Jahr war gutes Wetter, nicht so brutal warm und trotzdem Sonne. Als Anwohner des Elbhanges, ist man fast automatisch ein „Freund des Elbhanges“, praktisch Teilnehmer. So rumorte es auch am Samstag um 11 Uhr um das Haus herum. Ich sah mich genötigt runter zu laufen und dem Rumor auf den Grund zu gehen. Der Umzug stellte sich auf. Rund um’s Haus. Ich zog umher und fotografierte. Aber nicht das Pferd, was umgefallen auf der Strasse lag. Muss nicht sein. Dann zog der Umzug vorbei und am Ende war wie immer das Fest. 9€ für den Besuch von Bier- und Würstchenbuden.