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Mac Technik

SSD für’s Lenovo S205

Am kleinen, aber feinen Netbook Lenovo S205, welches ich vor geraumer Zeit schonmal besprochen habe, gibt es nicht viel auszusetzen. Außer, dass es halt nicht so schnell ist. Mir kam es vor, als würde ich die meiste Zeit auf die Platte warten die lustig vor sich hin summte. Auf der Kiste befinden sich keine großen Daten. Die Buchhaltung und ein Webbrowser.  Dazu ist es gedacht. Also entschloss ich mich, eine kleine SSD zu kaufen und da als einziges Laufwerk rein zu bauen. Der Lenovo ist ein wenig wählerisch, was SSD’s angeht, erfuhr ich im Interweb. Viele sprachen, die Crucial M4 geht gut. Also zum Amazon und eine gekauft. Eine mit USB->SATA Kabel dabei um 114 Steine. Wie immer kam sie gleich an und ich baute rum. Benutzer-Daten hatte ich mit dem EasyTransfer-Windows-Ding auf die NAS kopiert. Windows 7 vom USB-Stick installiert. Update-Wahnsinn. Benutzer-Daten wieder zurück kopiert, die Programme die fehlten neu installiert. Eine Aktion von 2 Abenden.

Hat sich gelohnt! Das Teil startet nun in 15s und dann auch tatsächlich bereit. So kann man aus dem Lenovo S205 welches damals um 220€ im Laden lag ein brauchbares Gerät machen. Wenn es wie bei mir zu geht, dass 2x2GB DDR3 Ram-Riegel aus dem MacBook übrig sind und eine Windows Lizenz brach liegt, dann kann man um kleines Geld einen sehr mobilen Computer basteln, der jetzt mit der SSD auch recht flott zu Werke geht. Einen Moment dachte ich, die SSD wird heiß, aber nein, das ist die AMD E-350 CPU, die rennt nun dauernd mit 100%. Wo sie vorher auf die Daten warten musste, bekommt sie nun sofort. Und verarbeitet die dann. Das lastet sie aus. Ein neuer Flaschenhals. Die neuen Modelle des Lenovo S205 kommen mit einer E-450 APU daher, die schneller ist. Nicht viel, aber ein wenig. Für Web, Mail und selten Buchhaltung reicht es aber.

Ich lernte, an SSD’s ist gar nix Mystisches und man kann die ohne weiteres benutzen. Aus welchem Grund ich auch immer vorher dachte, da wäre Magie im Spiel… Also frisch auf gespielt und einen Hardwrk SATA-Adapter für’s MacBookPro gekauft und eine dafür empfohlene Samsung 830 mit 128GB. Die wird am Wochenende dann mal verbaut. Zusammen mit etwas Mac OSX Voodoo sollte das Teil dann rennen wie Hölle. Aber das wird eine andere Geschichte…

Die anderen Teile der Umrüst-Geschichte:

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App Test Mac Software

RegEx Tester für Mac

Als ich heute fast wahnsinnig wurde beim Versuch ein eigentlich total einfaches RegEx zusammen zu bauen, erreichte mich ein Zuruf. Ein Programm namens „Patterns“ für Mac OS könnte überhaupt alles. Ich beschaute es, früher kostenlos, heute um 2,39€ erhältlich. Es ist ein Traum für jeden der mal reguläre Ausdrücke für verschiedene Dialekte bauen muss. Erhältlich im App-Store. Kann man empfehlen!

‎Patterns - The Regex App
‎Patterns - The Regex App
Entwickler: Nikolai Krill
Preis: 2,99 €
  • ‎Patterns - The Regex App Screenshot

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Gadget Test Mac Technik

Office Monitor Dell UltraSharp U2412M

Im Office mit dem 21″ iMac überkam mich neulich spontan der Gedanke, ein extra Monitor wäre hilfreich im täglichen Betrieb. Schnell muss man links ein Terminal offen haben, oder ein Skype Fenster, rechts kann dann die Applikation oder Webseite noch rennen. Also am Cyberport vorbei gefahren und mit Kaufabsicht rein gerannt. An sich per Webseite war ein HP ZR24W mein Ziel. Anforderungen waren: 24″ oder so, Displayport, IPS-Panel, Matt und sollte Pivot-Funktion haben. Der HP schaute okay aus, spezielle Test tat ich mir nicht an. Vor Ort jedoch stand der Dell UltraSharp U2412M im Regal. Alle geforderten Features, einen Hunderter weniger. Da ich zu Hause mit dem älteren Dell U2312HM gute Erfahrungen machte, schlug ich ohne weitere Bedenken zu.

Und bisher schlägt er sich ganz gut. Solide Mechanik, USB-Hub, gutes Bild. Allerdings flackert das Bild aller paar Minuten. Muss ich prüfen, ob es da irgendwie im Kabel klemmt oder ob das System hat…

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Mac Software

NTFS unter Lion

Keine Ahnung, warum schon immer in Mac OS X nur ein Treiber für NTFS eingebaut ist, der allein lesen kann. Irgendwelche Gründe hat das sicher. Irgendwann kommt aber der Moment, wo man doch mal ein NTFS-Volume schreiben muss. Zum Beispiel weil man eines da liegen hat. Dann stellt sich die Frage, wie? Eine Suche bringt meist erstmal Links zum Treiber von Tuxera oder Paragon zu Tage. Doch es gibt auch NTFS-3G, einen kostenfreien Treiber. Dieser benötigt die Erweiterung MacFUSE, welche zusätzliche Filesystem im User-Spache ermöglicht. Das Projekt ist irgendwie halb tot, oder fast inaktiv. Die Lösung schaut so aus, eben probiert und es schreibt im Moment auch brav auf die Platte:

  1. NTFS-3G in der aktuellsten Version 2010.10.2 installieren. Hier.
  2. Dann OSXFuse installieren, dabei die Option ‚Compatibilty Layer‘ wählen. Das entfernt die nicht Lion kompatible Version von MacFUSE, die mit NTFS-3G auf’s System gekommen ist und installiert einen Emulator für Filesysteme, die nicht angepasst wurden. OSXFuse scheint ein Fork mit aktiver Entwicklung von MacFUSE zu sein.

Es gibt im Interweb Seiten auf denen erwähnt wird, dass eine Version von MacFUSE mit der Nummer 2.2.1 (hier) auch funktioniert. Diese wird wohl von Tuxera entwickelt. Hab ich nicht probiert.

Das Ganze erfordert einen oder mehrere Neustart’s. Dann funktioniert ein Lion 10.7.2 und eine externe Platte mit NTFS einwandfrei. Mit exFAT formatiert, was dann aber der Medienplayer nicht wollte, schrieb es mit bis zu 30MB/s und mit dem freien NTFS-Treiber auch so. Es geht gefühlt ein wenig langsamer, reicht aber am USB2 Port.

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Mac

Time Machine Intervall ändern

Timemachine
Timemachine

Die automatische Backup-Lösung „Time Machine“ im Mac OSX sucht seinesgleichen. Zweifelsfrei ist die Lösung, die nur eine externe Platte oder ein per Airport verbundenes NAS braucht eine der besten und einfachsten Backup Lösungen überhaupt. Es ist keine Nutzer-Internaktion erforderlich, das Backup ist vollständig, man kann davon booten. Es läuft während man weiter arbeiten kann. Verschlüsselung ist möglich.

Allerdings ist es in einer Umgebung, die nicht die absolute zeitnahe Sicherheit braucht ein wenig lästig, wenn jede Stunde ein Backup erstellt wird. Zu hause ändere ich nicht dauernd was, aber Time Machine will trotzdem immer einige Gigabyte sichern. Daher kann es sinnvoll sein, den Intervall mal zu ändern. 4h halt ich für meinen Zweck geeignet. Es gibt einige

Programme, die das dann automatisch anhand von Kalender-Ereignissen tun. Ich bevorzuge jedoch die vorhandene Automatik und möchte nur den Intervall ändern. Das ist recht einfach. Er ist einer Settings-Datei gespeichert und zwar in:

/System/Library/LaunchDaemons/com.apple.backupd-auto.plist

Um diese zu bearbeiten braucht man Administratorrechte, die man über die grafische Oberfläche
schlecht bekommt. Einfacher geht das mit dem Terminal. Das kann man einfach öffnen, indem man die CMD-Taste und Space zusammen drückt und in das Suche-Fenster „Terminal“ tippt. Man startet das Terminal und bekommt eine Eingabeaufforderung. In diese trägt man den Befehl ein:

sudo nano /System/Library/LaunchDaemons/com.apple.backupd-auto.plist

Man wird nun nach dem Passwort gefragt und nach der Eingabe dieses kommt man ein einen Editor. Dort sieht man den Inhalt der Datei. Es gilt die Stelle zu ändern:

<key>StartInterval</key>
<integer>3600</integer>

Der Wert ist in Sekunden angegeben. 3600 steht für die eine Stunde. Man kann nun einen neuen Wert eintragen. Praktisch 3600*Stunden. Zum Beispiel 14400 für 4 Stunden. Es darf nur der Wert geändert werden! Dann drückt man Strg+X und bestätigt das Speichern in die alte Datei. Das war’s, Time Machine sichert nun aller 4h.

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Gadget Test Mac Technik

Der mobile Computer

Der Bewohner digitaler Dörfer der heutigen Zeit umgibt sich gern mit Technik. Zweifellos ist dies auch nötig, wenn es sich um den Beruf handelt. Die klobigen Desktop-Rechner in grauen Metallgehäusen die das Geräusch eines startenden Jet’s emulieren sind größtenteils verdrängt. All-In-One-Rechner prägen das Büro und Zuhause des Mac OS Nutzers. Ein leistungsstarkes Laptop tut seinen Dienst als mobiles Arbeitsgerät. Doch dann naht die Abendstunde. Es soll Menschen geben, die diese nicht am Schreibtisch verbringen. Manche von denen hocken auf dem Sofa und brauchen da vielleicht ein kleines, leichtes und ruhiges Gerät. Hier schlägt die Stunde der Netbooks oder Ultrabooks oder wie man es nennen will.

Der Leser wird sich erinnern, ganz viel früher wurde dazu ein 1st-Gen-Netbook von Acer angeschafft. Das hat die letzten Jahre auch einen guten Job gemacht. Allerdings kamen in letzter Zeit Mängel ans Licht! Das Ding wird trotz seiner geringen Leistung sehr warm, es kann nur 2GB Speicher handeln, die Auflösung von 1024×600 ist irgendwie zu gering und die Leistung an sich reicht nicht, um Videos in HD vom Youtube oder einem anderen Portal zu schauen. Eine Alternative musste gefunden werden.

Die Wahl fiel am Ende auf das Lenovo S205 um 240€ vom Cyberport geholt. Warum dies? Kein Mac Book Air? 

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Mac Technik Zeitgeschichte

iPhone Location Daten visualisiert

Bei Crowdflow kann man seine iPhone Datenbank spenden. Diese enthält ja nun die Position der Sendemasten der Mobilfunk-Anbieter und die Positionen von WLAN-Stationen. Es gibt bereits einige Auswertungen. Eine Heatmap der WLAN’s in Berlin, Statistiken zu den Herstellern der Router und so weiter. Bevor nun das Update raus kommt und die Daten für immer löscht, kann man denen noch einen Sinn verleihen.

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Mac Technik

Neues MacBookPro

Mac Book Pro 15,4"
Mac Book Pro 15,4"

Da ist es! Das neue MacBook Pro. Mit freundlicher Unterstützung von netten Menschen ist nun da. Nun werden all die Daten von den alten 2 Mac’s kopiert. Diese dann frisch gemacht und abgegeben. Dann wird der Schreibtisch etwas umgestaltet wie schon angedeutet. Dann ist Ende mit Problemen wie doppelte Systempflege, doppelte iTunes und doppelte iPhotos. Zum Glück ist das neue auch quasi so schnell wie beiden alten zusammen.