S/MIME mit Windows Phone 8.1

UPDATE: Die unten stehende Anleitung geht leider nur mit Exchange Konten welche EAS (Exchange Active Sync) nutzen. Normale IMAP-Konten oder andere gehen nicht.
Eines der lang erwarteten neuen Features von Windows Phone ist für ernsthafte Anwender vielleicht die Unterstützung von verschlüsselten Mails. In der Windows-Welt passiert das meist per S/MIME. Eine mehr „nutzbarer“ und alter Standard für die Verschlüsselung und Signierung von Mails. Nahezu jedes Mailprogramm kann damit umgehen. Auf mobilen Betriebssystemen ist das allerdings nicht so. Konnte man fast sagen, iOS kann es schon immer. Nun kann es Windows auch. Android kann es nur sehr selten, das normale Mailprogramm kann es nicht, GMail nicht, es gibt einige Zusatzprogramme und einige Mailprogramme können es. Das von Sony im Xperia zum Beispiel kann mit solchen Mails und Zertifikaten umgehen.

Ich setze S/MIME seit längerem ein, also freute ich mich entsprechend, dass ich verschlüsselte Mails nun auch am Telefon lesen und schreiben kann. Kurze Suche im Interweg ergab allerdings nur Fragen in Foren und eine halbseidene Auskunft, das die Zertifikate irgendwie aus dem Exchange kommen müssten. Also gar nicht mal eben so, sondern nur kompliziert. Es gibt auch nicht wirklich Einstellungen dazu. Ich forschte selbst und wählte einen Weg, der zu einfach schien als das er funktionierten könnte. Doch er funktionierte! Hier also nun die Anleitung, wie man S/MIME in Windows Phone 8.1 (Developer Preview) aktiviert und zum Laufen bringt. „S/MIME mit Windows Phone 8.1“ weiterlesen

Netflix und andere mit Unblock-US

Einige Beiträge über die Möglichkeit Netflix mit einem Google Chromecast zu schauen hab ich schon verfasst. Der Schlüssel dazu ist ein DNS Dienst, der Aufrufe der GeoIP-Prüfung „verbiegt“. Damals waren tunlr.net und Unlocator die Dienste die man kostenlos nutzen konnte. Tunlr hat den Betrieb eingestellt, gibt es nicht mehr. Unlocator ist aus der Beta-Phase raus und kostet nun Geld. Ich hab mich dann am Ende für Unblock-US entschieden. Kosten sind etwa gleich, aber der Dienst ist älter, die DNS sind schneller und der Support-Bereich schaut gut aus. Das Setup ist das gleiche wie bereits beschrieben. Läuft seit einiger Zeit vollkommen ohne Probleme. Aus den Anleitungen sind einfach die IP-Adressen der DNS-Server zu ändern, der Rest bleibt gleich:

Chromecast und Netflix in Deutschland

Süchtig machende Denkspiele für Android

Neulich erschienen einige Artikel über 2 Spiele die das gleiche Prinzip verfolgen und irgendwie süchtig machen. Zumindest bleibt man eine geraume Weile gefesselt. Da wären das kostenpflichtige Spiel „Threes!“, welches sehr nett gemacht ist, aber ein paar Coins kostet. 1,43€ kann man dafür aber wohl aufbringen. Es lohnt. Niedliche Umsetzung.

Threes!
Threes!
Entwickler: Sirvo llc
Preis: 5,99 €
  • Threes! Screenshot
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Vielleicht das Orginal? Das ist 2048. Funktioniert mit 2’en statt 3’en. Ist subjektiv einfacher als die 3’en.

2048 (using Kivy)
2048 (using Kivy)
Entwickler: Mathieu Virbel
Preis: Kostenlos
  • 2048 (using Kivy) Screenshot
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Der Playstore ist voll mit Clonen. Es gibt das Konzept mit 5en, und eins nennt sich halt 1024 statt 2048 und so geht es dahin. Prinzip ist immer gleich, man verschiebt Zahlen die sich summieren. 2+2=4 und 4+4=8 und so weiter. Das ganze Feld schiebt sich um, und mit jedem Zug kommt eine 2 dazu. Oder eben eine 3. Oder eine 5. Man sollte also mit jedem Zug mindestens eine größere Summe bilden, damit das Feld nicht gleich voll ist. Das geht nicht immer, weil ganz viele 2’en werden zu 4’en, aber diese nur manchmal zu 8’en. Irgendwann ist das Feld voll. Meist gibt es irgendwann eine große Zahl und viele kleine die nicht mehr zusammen passen. Ausprobieren kann man das auf einer Webseite.

Asus VivoTab Note 8

Die Erfahrungen mit dem Microsoft Surface als extra mobiler Computer und mit dem Dock als Arbeitsplatz machten auch das Microsoft Universum schmackhaft. Also Office 365 mit den bekannten Applikationen und einem Exchange Account bei OHV. Zeigt alles, dass Microsoft recht viel Erfahrung im Geschäft mit Office-Programmen und Produktivität allgemein hat.

Aus einem Zufall heraus stieß ich dann auf Berichte über das Asus VivoTab Note 8. Welches vor kurzem vorgestellt worden war. Die technischen Daten erstmal nichts sagend: 8″ Display mit 1280×800, ein IPS Display, 4 Kern Atom Z3740, 2GB RAM und wahlweise 32 oder 64GB SSD. Das Besondere, Stiftbedienung mit Wacom Digitizer. Das alles zu einem günstigen Preis. Ok. Wie der Zufall weiter wollte, hatte Cyberport das lagernd und es war im Angebot der Woche. Welch großes Glück, Shop um die Ecke. Also hin, Kohlen aus dem Sack, Gerät in Tasche und heim. Bewusst das 32GB genommen, das man größere Programme auf dem doch eher schwachen/kleinen Ding installieren will, schließt sich von vorn herein aus.

Was kann das Ding also und was kann es nicht? Das ist aus meiner Sicht nun beschrieben.  „Asus VivoTab Note 8“ weiterlesen

ChromeCast und Netflix – Finales Setup

s5-productheroWie bereits beschrieben ist ein Google Chromecasthalblegal aus US of A bezogen in Deutschland derzeit recht sinnfrei. Man kann Filme vom GooglePlay streamen, Youtube und ein wenig Musik hören. Yeah!

Es gäbe auch die Möglichkeit, Netflix am großen Screen zu schauen, wenn man denn in einem Land wohnen würde, wo der Service angeboten wird. Die Wege sich das zu erschleichen sind bekannt. Wenn man es schafft, mit einem Linux auf dem Router den ChromeCast über die DNS-Server von Unlocator, Tunlr oder Unblock-US laufen zu lassen, funktioniert das auch weitgehend fein. Allerdings ist es so, dass man für einen halbwegs schnellen DNS-Service Geld zahlen muss, Unlocator und Tunlr sind kostenfrei im Moment, aber auch nicht sehr schnell. Dazu kommt, man übermittelt jede DNS-Anfrage an einem zweifelhaften Anbieter, der ohne weiteres auch „meinebank.de“ per DNS auf einen ganz anderen Server biegen könnte. Leicht fader Beigeschmack, nur weil man ein wenig TV schauen will. Durch Kommentare und weitere Experimente am alten Beitrag ist nun ein finales Setup gelungen, welches so wenig wie möglich Risiken birgt und trotzdem die gewünschte Lösung bereit hält. Es gibt keine lästigen Fehler 16001 oder 16003 in der Netflix App auf dem Chromecast und man sendet nicht mehr als nötig Anfragen über die DNS-Server von Unlocator. Man braucht einen ChromeCast und einen Router der IPTables und DNSmasq laufen hat. Das sollte auf fast alle Router mit DD-WRT, OpenWRT oder OpenLinkSys-Varianten zutreffen. Die OEM-Firmware von Asus kann es wohl auch. „ChromeCast und Netflix – Finales Setup“ weiterlesen

Asus AC66U und IPv6 Tunnel über IPv4

Man hört so viel! Letztes Jahr war das ARPAgeddon über uns, als die IPv4 Adressen zu Ende waren. Kommt mir vor wie das Waldsterben damals, die Welt steht noch. Man bekommt noch IPv4 Adressen. Und der Wald lebt ja auch noch. Im Zuge der Verknappung der Adressen ist immer mal wieder die Rede von IPv6 womit man direkt allen Molekülen auf der Welt eine eigene IP-Adresse geben kann. Selbstredend kann man sich diese aber nicht mehr merken. Dafür kann man sich theoretisch mit ssh auf der eigenen Butterstulle am Frühstückstisch einloggen.

Aus einer Laune heraus brauchte ich eine IPv6 Adresse. Man will ja später mal sagen, man war vorn dabei. Ich forschte also kurz, wie das gehen kann. Hinweise und Tipps brachten mich auf die richtige Spur. Am Ende war ich sogar etwas enttäuscht, weil es alles so einfach war. Hier will ich kurz beschreiben, wie man vorgehen sollte, wenn man sich mal IPv6 beschaffen will. „Asus AC66U und IPv6 Tunnel über IPv4“ weiterlesen

ChromeCast und Netflix

s5-productheroDer Google Chromecast Stick ist offiziell (noch) nicht außerhalb der USA erhältlich. Ab und zu kann man ihn aber bei Amazon.com bestellen. Er wird dann mit dem Global Export Service vernünftig verzollt und kommt mit Express in 2, normal in ca. 7 Tagen aus den US of A nach Hause gereist. Es scheint sich tatsächlich um Fehler von Amazon zu handeln, wenn das Teil international verschickt wird. Man bekommt nämlich eine Mail, das wäre ein Fehler gewesen, das Gerät funktioniert nicht außerhalb von Amerika und man solle es doch stornieren. Haha. Not!

Angekommen, hat man nun ein USB-Ladegerät für US-Steckdosen. Yeah. Kann man vielleicht mal gebrauchen. Wichtiger aber, in der kleinen Box ist der Stick. Schaut aus wie ein USB-Stick ohne USB, dafür HDMI. Angeschlossen ist es schnell. Man steckt es an den TV und verbindet das USB-Kabel mit einer USB-Dose. Schalu ist hier, man steckt es an eine Dose die immer Strom liefert, dann kann der Stick den TV auch anschalten. Jedenfalls tut es das am LG, der Samsung bleibt aus. Das ist an sich okay, der Samsung steht im Schlafzimmer und die LED vom ChromeCast geht locker als Nachtlicht durch. Dann geht man in einem Browser zur angezeigten Webseite, richtet das ChromeCast ein. Funktioniert ganz locker, der Stick baut ein eigenes WLAN auf, damit kann man sich verbinden und die Settings ändern. Viele sind es nicht, WLAN und Sprache. Dann ist die Sache fertig. Nun kommt der Moment, Apps suchen und schauen was sich tut. Man kann zur Zeit genau Youtube, Play Movies und Play Music zum Stick casten. Ein wenig fad. „ChromeCast und Netflix“ weiterlesen

Apple – Alles free

Diese Woche gab Apple bekannt, dass das Update auf Mac OS X 10.9 „Mavericks“ kostenlos ab gegeben wird. Außerdem auch die Programme der iLife-Serie. Und noch die Programme aus der iWorks-Serie. Die iLife-Programme, iFoto, iMovie und GarageBand waren vorher um ca. 15€ im Appstore verkauft worden. Die Programme der iWork Suite, Pages, Keynote und Numbers um jeweils 18€. In der Präsentation war das „free“ eingeschränkt worden durch: Mit einem qualifizierten Gerät auf dem Mavericks oder iOS7 läuft. Also wenn man ein Gerät nach dem 1. Oktober 2013 neu kauft.

Inzwischen hat sich gezeigt, dass auch bestehende Versionen der Programme in „Einkäufe“ des Appstores umgewandelt werden. Das funktioniert nicht immer einfach. Ich sollte sie nach wie vor „kaufen“. Das Betriebssystem hatte die installierten Versionen von der DVD nicht erkannt. Hier hilft es, die Systemsprache auf englisch zu stellen, dann erscheinen an den Programmen der iLife-Sammlung jeweils UPDATE-Knöpfe. Wenn man das Update macht, erscheinen die Programme unter „Einkäufe“. Diese Zauberei kann man nun auch nutzen um an die neusten Appstore-Versionen der iWork-Suite zu kommen. Man installiert sich einfach vorher die Trial-Versionen. Dann kann man Pages, Numbers und Keynote genauso updaten. Sie sind dann auch als Einkäufe zu im Appstore zu finden.

Rumors besagen, das funktioniert auch mit der Trial-Version von Aperture. Das ist aber moralisch verwerflich! Das Programm kostet normal 70€ und ist nicht „free“. Da aus der Trial-Versionen einen Einkauf im Appstore zu machen ist ein krimineller Akt und unfair gegenüber den Programmierern.

Apple sagt dazu:

While we are aware that this enables piracy of our apps for unethical users, Apple has never taken a strong stance or action against piracy in the past. We like to believe that our users are honest, even if that belief is in vain.