Netflix und andere mit Unblock-US

Einige Beiträge über die Möglichkeit Netflix mit einem Google Chromecast zu schauen hab ich schon verfasst. Der Schlüssel dazu ist ein DNS Dienst, der Aufrufe der GeoIP-Prüfung “verbiegt”. Damals waren tunlr.net und Unlocator die Dienste die man kostenlos nutzen konnte. Tunlr hat den Betrieb eingestellt, gibt es nicht mehr. Unlocator ist aus der Beta-Phase raus und kostet nun Geld. Ich hab mich dann am Ende für Unblock-US entschieden. Kosten sind etwa gleich, aber der Dienst ist älter, die DNS sind schneller und der Support-Bereich schaut gut aus. Das Setup ist das gleiche wie bereits beschrieben. Läuft seit einiger Zeit vollkommen ohne Probleme. Aus den Anleitungen sind einfach die IP-Adressen der DNS-Server zu ändern, der Rest bleibt gleich:

Chromecast und Netflix in Deutschland

Kabel Deutschland mit IPv6, Router hinter der Fritz 6360 und wie soll das alles gehen

Neulich nachts trug es sich zu, ich schlief, dass Kabel Deutschland auf meinem schönen 100’er Kabel-Internet IPv6 aktiviert hat. Schön. Was kann das? Neues Internet? Und was zum Henker kann man nun damit machen? Wie richtig man halbwegs sinnvoll eine Router-Kaskade ein und wieso haben das Zetteltheoretiker erfunden? “Kabel Deutschland mit IPv6, Router hinter der Fritz 6360 und wie soll das alles gehen” weiterlesen

Amazon Prime nun mit Prime Instant Video in Deutschland

prime-video
Gerade hab ich auf Amazon gesehen, dass das Prime Angebot erweitert wird. Man bekommt nicht nur das Päckchen am nächsten Tag (was eh schon fast normal ist, auch ohne Prime), kann ein Buch für das Kindle pro Monat ausleihen und das Ganze auf bis zu 5 Familienmitglieder ausweiten, nein, nun gibt es auch 12.000 Filme und Serien zum Streamen.
Wer jetzt noch schnell Prime-Mitglied wird, der bekommt es ein Jahr für 29€, normal kostet es dann 49€ im Jahr. Ich fand auf die Schnelle keine Aussage zum Film-Katalog, vielleicht der vom Lovefilm? Aber wenn man ein bestehendes Prime hat, dann ist es ein nettes Goodie was dazu kommt.

Asus AC66U und IPv6 Tunnel über IPv4

Man hört so viel! Letztes Jahr war das ARPAgeddon über uns, als die IPv4 Adressen zu Ende waren. Kommt mir vor wie das Waldsterben damals, die Welt steht noch. Man bekommt noch IPv4 Adressen. Und der Wald lebt ja auch noch. Im Zuge der Verknappung der Adressen ist immer mal wieder die Rede von IPv6 womit man direkt allen Molekülen auf der Welt eine eigene IP-Adresse geben kann. Selbstredend kann man sich diese aber nicht mehr merken. Dafür kann man sich theoretisch mit ssh auf der eigenen Butterstulle am Frühstückstisch einloggen.

Aus einer Laune heraus brauchte ich eine IPv6 Adresse. Man will ja später mal sagen, man war vorn dabei. Ich forschte also kurz, wie das gehen kann. Hinweise und Tipps brachten mich auf die richtige Spur. Am Ende war ich sogar etwas enttäuscht, weil es alles so einfach war. Hier will ich kurz beschreiben, wie man vorgehen sollte, wenn man sich mal IPv6 beschaffen will. “Asus AC66U und IPv6 Tunnel über IPv4” weiterlesen

Nextgen Gallery (NGGallery) kaputt

Wie es halt so spielt, das Leben. Die von mir ewig verwendete Gallerie, genannt “Next Gen Gallery” für WordPress wanderte von der Hand einer Person in die Hand einer Firma. Die schaffte es, eine Pro Version für Geld zu releasen und eine Version 2.0 der NGGallery. Alles supi. Seit dem Update auf Version 2.0 gibt es nur mehr Fehler. Die CPU und RAM Belastung stieg und am Ende des Tages steht statt einem Bild nur mehr der Shortcode da. Und ein Fehler:

array(1) { ‘display_type’ => array(1) { [0] => string(20) “Invalid display type” } } …

Nach dem Sting kann man im Google suchen und findet hunderte Seiten. Unter anderem die offizielle Seite von Next Gen Gallery. Da fragt man sich, ist da alles richtig bei der Firma? Abhilfe schafft ein Downgrade auf die letzte funktionierende Version 1.9.xx. Der Weg, den ich eben beschritt:

  1. Das Plugin “NextGEN Gallery by Photocrati” deaktivieren und
  2. Das Plugin “NextCellent Gallery” suchen und installieren.

Damit hat man das alte Plugin wieder und auch alle Daten erhalten! Ich lese, das Plugin deaktivert das “Original”, wenn es installiert ist. Die alte Version funktioniert und ich sehe auch keine großartigen Vorteile der neuen Version. Ärgerlich was mit guter Software passiert, wenn sie in die Hand von geldgierigen Firmen gerät.

Fastblog: Schritt 3 – Varnish-Plugins für WordPress und GeoIP Probleme bei Piwik

Im Projekt “Fastblog” aka “Wir machen unseren WordPress Blog schneller” haben wir nun Varnish installiert/konfiguriert und die Plesk-Konfig so geändert, dass alles zusammen spielt. Das war der schwere Teil. Nun bringen wir WordPress bei mit dem Cache zusammen zu arbeiten und diesem zu verkünden, wenn was geändert wurde.

Diese Aufgabe ist schnell erledigt, man installiert sich das Plugin “Better WP Varnish”. Das wird von bit51 bereit gestellt, die auch sonst viele Tips und Tutorials für WordPress am Start haben. Im WordPress Plugin Directory findet man es auch. Installieren wie jedes Plugin, dann die sparsamen Settings einstellen und fertig. better-varnish Das PlugIn wird nun dafür sorgen, dass WordPress Änderungen an Inhalten an den Varnish meldet. Dieser löscht die entsprechend geänderten Seiten aus seinem Cache und lädt sie beim ersten Request neu vom Apachen. Damit lässt sich eine lange Lebenszeit im Cache realisieren, da geänderte Inhalte ja immer neu generiert werden. Diese Automatik ist auch der Punkt, an dem andere Software scheitert. Dann muss man mit entsprechend kürzerer Speicherzeit leben oder manuell die Inhalte aus dem Cache löschen. Natürlich funktioniert das Ganze nicht so einfach, wie es hier aussieht. Eine Webseite besteht nämlich aus mehr als dem HTML-Quelltext. Unzählige Ressourcen wie Bilder und CSS werden neben der eigentlichen Seite ausgeliefert. Diese werden nicht so einfach mitgelöscht. Bei größeren Änderungen am Inhalt, Theme-Änderungen und Ähnlichem sollte man den ganzen Cache löschen. Der Einsatz von Googles Mod-Pagespeed kann auch einiges gerade rücken. Dazu später mehr. “Fastblog: Schritt 3 – Varnish-Plugins für WordPress und GeoIP Probleme bei Piwik” weiterlesen

Fastblog: Schritt 2 – Plesk 11.x Konfig für Varnish-Cache anpassen

Im Beitrag vorher wurde Varnish installiert und eine Konfig erstellt, die auf WordPress passen sollte. Nun geht es darum, die Konfig-Templates von Plesk 11.x so anzupassen, dass der Varnish zwischen dem NGinx und dem Apache läuft. Entsprechend der Konfig dann Seiten vom Apache abfragt oder eben aus dem eigenen Cache beantwortet.

Plesk auf vServer oder Root-Server bietet jede Menge Vorteile, zwingt den Nutzer aber auch, gewisse Freiheiten bei der Konfiguration des Servers auf zu geben. Als Beispiel werden die Apache- und NGinx-Konfigurationen aus der Datenbank in Templates gefüllt. Um hier eine permanente Änderung zu platzieren, muss man direkt die Templates ändern. Immerhin gibt einen Zauber, der diese Anpassungen vor unabsichtlichen Zerstörungen durch Updates von Plesk schützt. “Fastblog: Schritt 2 – Plesk 11.x Konfig für Varnish-Cache anpassen” weiterlesen

Fastblog: Schritt 1 – Varnish installieren / WordPress Konfig

Am Beispiel meines außerordentlich leistungsstarken Root-Servers soll gezeigt werden, wie man Varnish installiert und anschließend auch konfiguriert. Speziell ist hier eine vHost-Konfiguration, die Regeln sollen am Ende nur auf eine Domain angewendet werden. Die anderen Domains werden auch durch den Varnish geschickt, aber ohne spezielle Konfig. Weiß gar nicht genau, was da passiert… Piwik und all das geht jedenfalls noch. Schätze das wird 1:1 durch geleitet. Also, los geht’s. “Fastblog: Schritt 1 – Varnish installieren / WordPress Konfig” weiterlesen