Plastikmüll – Microsoft Touch Mouse

Passend zum Windows betriebenen Ultrabook brauchte ich eine schicke Maus. Die Entscheidung fiel auf die Microsoft Touch Mouse da ich mir versprach, für kommende Windows Versionen gerüstet zu sein. Gesagt getan, das Produkt kam aus dem Amazon. Schick. Unverständlicher Punkt 1, der mir schon bei der Suche aufgefallen war, warum gibt es sehr selten Bluetooth-Mäuse? Praktisch jeder aktuelle PC oder Laptop hat Bluetooth verbaut, neuerdings meist die sparsame 4.0 Version. Da wird ein zwar winziger, aber trotzdem USB-Port-Blockierender Receiver mit gegeben. Okay, kann man mit leben.

Ausgepackt und angesteckt, alles gut. Die Maus liegt gut in der Hand. Die Scroll/Touch-Fläche ist ein wenig komisch, weil strukturiert. Aber man gewöhnt sich schnell dran. Zufrieden das Gerät in die Tasche gegeben und mit ins Ausland getragen, wo es am Laptop zum Arbeiten benutzt wurde. Nun der Skandal: Das ging genau 2x. Dann sind beide Scharniere an der Unterseite im Innern des Gerätes ausgebrochen! Diese dienen dazu, der oberen Fläche das kippen und damit das klicken zu ermöglichen. Sie halten einen Transport in einer Tasche nur 2 Reisen aus. Offenkundig ist diese Maus nicht für mobile Verwendung gedacht. Man sollte auch im stationären Betrieb drauf achten, nicht zu stark auf die untere Hälfte (die nicht klickt) zu drücken, da genau das die Scharniere belastet. Die Qualität dieses Produktes ist nicht sehr hoch. Ich schwöre, es gibt MS Intellimäuse der ersten optischen Serien die heute noch gehen. 

Kurzfristiger Ersatz durch eine übrig gebliebene Apple Magic Mouse. Die sit solide, aus Metal und läuft per Bluetooth ganz ohne doofen Stöpsel in einem USB-Port. Okay, es gibt keine extra Touch-Gesten und so. Dafür aber auch keinen Ausfall von 50€ nach 2 Wochen. Von der Investition in eine der neuen Wedge Touch Mouse passend zum Windows 8 sehe ich ab, da kann ich das Geld wohl auch gleich den Balkon runter werfen, wenn die Zeichen auf Low-Quality stehen im Hause Microsoft… Schade eigentlich.