The next Superphone III – Samsung Galaxy S4

Nun hat auch Samsung die Karte aus dem Sack gelassen. Das Galaxy S4 wurde vorgestellt. Das Event hab ich mir nicht angesehen, es fand in der Nacht statt und dann hatte ich noch keine Lust es zu schauen. Wie zu erwarten war, gibt es ein FullHD-Gerät mit den aktuellen technischen Daten. Also ein S600 mit 1,9GHz sogar und LTE oder ein 4+4 Core von Samsung, der nach dem big-LITTLE Konzept wahlweise 4 sparsame Kerne oder 4 leistungsstarke Kerne verwendet. 2GB RAM, aktuelle Kamera.

Erwähnenswert ist; Samsung ist nicht von der Formensprache und den Materialien abgewichen. Das bedeutet, es gibt ein ziemlich rundes Gerät aus Polycarbonat. Es ist ein wenig flacher geworden, der Bildschirm nimmt mehr Platz auf der Front ein. Dadurch ist es nicht größer geworden, obgleich der Bildschirm nun 5″ misst. Hier setzt eine Pixellüge an, deren Bedeutung aber vernachlässigbar ist, zudem ranken sich Rumors um das verwendete AMOLED-Display. Das würde normal eine Pentile-Matrix haben, ein Pixel besteht aus 2 Subpixeln. Wo LCD je 3 Subpixel hat, RGB hat Pentile nur jeweils RG und RB. Bei Text, schwarz auf weiß, halbiert sich also die Auflösung. Nur ist eben im S4 eine andere Matrix. Die 2-Subpixel verzahnen sich in einem 45° Winkel. Muss man abwarten. Es gibt einen IR-Port zum Fernbedienen von Geräten. Bemerkenswert ist der tauschbare Akku und ein SD-Karten-Slot. Alle anderen Features sind wohl auch am Start.

An sich ja alles toll, aber die Software, oder besser deren Design vermasselt mal wieder alles. TouchWiz mit den knallig bunten Icons geht einfach nicht mehr. Die Funktionen der Software sind es, die das Gerät von den anderen abheben, teilweise Sachen, die extrem nützlich klingen. Aber wie man lesen kann, kaum funktionieren. Das Superphone würde sich, müsste ich noch entscheiden, hinter dem Nexus4 stehen. Also eher das Nexus als das S4. Auch weil eine unbegründbare Abneigung gegen Samsung an sich besteht. Warum auch immer.