Samsung Galaxy S – Das neue Superphone

Nach dem preiswerten Plastik Android „Acer Liquid S100“ was vor einigen Monaten das iPhone ablösen wollte, hat das nun endgültig das neue Super phone von Samsung geschafft. Die Vorstellung des iPhone 4 überzeugte nicht so sehr, dass ich da ernsthaft drüber nach dachte. Auch der Preis der ohne Vertrag aufgerufen ist, lässt keine Freude aufkommen. 1200€ für ein Telefon ist schon komplett abwegig.

Die technischen Daten des neuen iPhone allerdings legen die Latte schon ziemlich hoch. Ein ebenbürtiges Gerät ist nun das neue „Galaxy S“ von Samsung. Es arbeiten mit der gleichen CPU wie das iPhone. Also ein 1GHz Cortex A8, der ohnehin von Samsung entwickelt wurde. Dazu gesellt sich die Hummingbird-Plattform, vermutlich mit einem leistungsfähigerem Grafik-Chip. 512MB RAM, 8GB Speicher, erweiterbar durch SD-Karte. Die Kamera löst 5 Megapixel auf und kann HD-Video in 720p aufzeichnen. WLAN mit „n“ und Bluetooth 3.0 ist eingebaut, die üblichen Features wie GPS und allerlei Sensorik natürlich auch. Das iPhone ist 9mm dick, das Samsung 9,3mm. Ich glaube das Galaxy ist leichter und es hat einen 4″ Super-AMOLED Screen. Der erreicht nicht die Auflösung des iPhone 4 und hat leichte technologische Nachteile, aber er punktet in anderen Bereichen.

Es ist Android 2.1 Eclair installiert, Samsung schwört, dass es ein Update auf 2.2 Froyo geben wird. Samsung hat die Oberfläche mit TouchWiz aufgebessert und viele Veränderungen an den Programmen vorgenommen. Die Integration mit den sozialen Netzen wie Facebook und Twitter ist sehr, sehr tief. Die ganze Oberfläche ist gelungen und schnell.

Es wird ein hochwertiges Headset dazu gegeben, aber leider nicht das Dock, welches auf den Samsung Seiten zu sehen ist. Das muss man wohl nach kaufen, es ist im Moment noch nirgends zu sehen. Ich habe gleiche eine neue Tasche gekauft, die alten für 3,5″ Geräte passen nicht mehr. Das fitBAG ausNappa-Leder mit weichem Microfaser-Innenfutter passt wie angegossen und kostet nicht wirklich viel.

Google Location Service Fail

Haha! Der Google hat sich irgendwie gemerkt, dass das WLAN mit der MAC-Adresse von meinem Router in Berlin steht. Vielleicht wenn es viele Geo-Location-Meldungen mit GPS und dem WLAN gibt, wird das dem Standort zugeordnet. Nun meint das Android-Handy dauernd, wenn es WLAN hat, ich wäre in Berlin. Nun, bin ich nicht. Da muss ich viele GPS + WLAN Meldungen machen, bis der Google das mal checkt. Wenn also unten Berlin steht, dann bin ich eigentlich zu Hause. Komisch. Vielleicht kommt dann auch bald mal das Google-Street-View-Auto hier vorbei und stellt das wieder richtig.

Acer Liquid S100 – Ich auf Android

Acer Liquid S100

Es kam, dass das iPhone irgendwie schwach wurde. Nach gut 1,5 Jahren ist auch hinten etwas beschädigt. Der Akku hält nur mehr kurz und es kommt immer langsamer daher. Daher fasste ich den Entschluss, mal über den Tellerrand zu schauen und ein neuen Smartphone zu erwerben.

Es sollte gleichwohl günstig sein, aber auch halbwegs die neusten Features dabei haben. Heute sind die Display-Auflösungen höher als damals bei iPhone, die CPU leistungsstärker und es sind einige Features mehr verbaut als eben im Klassiker. Zur Auswahl standen das Google Phone, das Nexus One. Das kann man kaum irgendwo kaufen, weil es bisher nur in den USA und vielleicht noch in Großbritannien verkauft wird. Weiter das Motorola Milestone, was aber recht teuer ist und eine Tastatur hat, die ich nicht unbedingt brauche. Das Motorola hat eine ca. 500 MHz schnelle CPU, das Nexus einen 1 GHz schnellen Snapdragon-Chip. Beide kommen mit hoher Auflösung und 5 MPixel Kamera daher. Das Nexus mit einem stromsparenden AMOLED-Display.

Neben diesen Geräten, die mir auch empfohlen wurden, gibt es noch ältere Geräte von HTC, hier wäre das Hero in Frage gekommen. Die neuen Telefone von HTC, das Desire und das Legend sind nicht lieferbar und sprengen den Kostenrahmen ohnehin. Nun hatte ich in der Zeitung gelesen, dass Acer sich auch auf den Markt der Android-Telefone wagt. Das erste Gerät, das Liquid S100 (oder A1) verfügt über hohe WVGA Auflösung (800×480) und einen langsamer getakteten Snapdragon Chip. Die anderen Features sind ziemlich gleich. Der Preis ist eher niedrig zu nennen.

Acer will dieser Tage (Anfang April) das Liquid E auf den Markt werfen. Technisch mehr oder weniger identisch, wird es über die neuste Version von Googles Betriebssystem verfügen. Android V2.1. Das hat bisher nur das Nexus. Motorola liefet noch 2.0.1 aus und verspricht ein Update in naher Zukunft. Das Liquid kommt noch mit 1.6 daher, was weit verbreitet ist. Wenn das Modell E ausgeliefert wird, wird Acer ein Update für die normalen Liquids bereit stellen. Diese werden dann faktisch zum E, weil sich technisch nicht änderte.

Besonderheiten sind die oben am Gerät angebrachten Symbole. Diese zeigen niedrigen Akkustand, verpasste Anrufe oder Nachrichten an. Sie blinken (oder glimmen sanft auf und ab) wenn das entsprechende Ereignis eingetroffen ist. Das ist nett, lautlos auf dem Tisch oder in der Tasche, sieht man sofort was los ist. Die Verarbeitung ist okay, das verwendete Plastik schaut jedoch billig aus und greift sich auch so an. Es knarrt an allen Enden. Dem Gerät fehlt eine Foto-Leuchte, ein LED-Blitz oder ein richtiger Blitz. Das macht Fotos im Dunklen schwer bis unmöglich. Das ist ein echter Nachteil. Roadsync und Documents-2-Go sind vorinstalliert, so kann man die Office Dateien und den Exchange-Server bedienen. Roadsync will nur noch nicht mit unserem Exchange. Daher verrichtet derweil das Mail-Programm von HTC seinen Dienst. Grauslig ist auch, dass das Modell noch nicht vom Google App Store anerkannt ist und nur einige der Programme zeigt. Trotzdem kann man sich dort gut versorgen und alle notwendigen Dinge vom iPhone haben ihren Ersatz für Android bekommen.

Ich muss noch ein wenig erkunden was so geht und was es für Software gibt, dann werde ich weiter hier berichten.