Kabel Deutschland – Upgrade

Gestern wurde mir beim Betrachten der Webseite von Kabel-Deutschland, meinem Provider für Internet, Telefon und Kabel-TV klar, dass ich um ein kleines Geld meinen tollen 32MBit/s Anschluss auf einen 100MBit/s upgraden kann. Die monatlichen Kosten bleiben am Ende des Tages wohl fast gleich. Ich bin gespannt, was ich damit anstellen kann. Ich glaub, es könnte Spaß bringen. Das es die 100 Megabit auch in Dresden gibt, war schon länger klar.

Zusammen mit dem schnelleren Anschluss kommt eine Fritzbox 6360 ins Haus, die da als Homebox vermerktet wird und Modem/Router für Kabel in einem ist. Da hört das bekloppte Blinken des Kabelmodems mal auf. Denkt man, die ganze Zeit rennen da Übertragungen drüber. Und sicher spart man auch ein wenig Strom. Ganz sicher ist, das Kabelgewirr hinterm TV Möbel wird weniger. Dazu wird sicher auch das neue Soundsystem beitragen, was extra besprochen werden muss.

WordPress Theme Piha

Heute fand ich das sehr schicke Theme für WordPress von Elmastudio mit dem Namen Phia. Das ist ein kostenpflichtiges Premium-Theme. Im Vergleich zu anderen Themes, die man bezahlen muss, sind die 12€ hier relativ wenig für das was man bekommt. Ein schlichtes und schönes Theme, dessen Spezialität erst bei Betrachtung mit verschiedenen Geräten sichtbar wird. Die Lizenz lässt es zu, das Theme auch beliebig vielen Seiten zu verwenden, privat und geschäftlich. Da werd ich das machen.

Flattr ist tot

Vor geraumer Zeit konnte ich mich für das Konzept von Flattr begeistern. Die Idee war, eine Art „Like-Button“ mit Micropayment-System zu etablieren. Statt nur einem „Mag ich!“ sollte man einen kleinen Betrag überweisen. Man setzt zum Anfang des Monats einen Betrag fest, meinetwegen 2€. Dieser Betrag bringt zum Ausdruck, welchen Wert ein Internet voll mit Informationen und Dingen für jeden hat. Jeder Klick auf einen Flattr-Button teilt diesen Betrag. Am Ende des Monats wird der absolute Betrag durch die Anzahl der Klicks geteilt und dem Verfasser überwiesen. Es gab Erfolgsgeschichten wie die TAZ und diverse Podcasts von Tim Pritlove sind zu nennen.

Für so einen kleinen Blog wie den hier, der kaum besucht wird, bringt es aber nichts. Ich hab 20€ eingesetzt, also seit 10 Monaten läuft es. Ich hab brav Beiträge geflattered, weil ich der Meinung bin, dass man Arbeit anderen durchaus honorieren sollte. Irgendwo hegte ich die Hoffung, dass die irgendwo ja zählbaren Besucher hier, die manchmal auch eine nützliche Information finden, auch den einen oder anderen Flattr-Knopf drücken. Das ist auch passiert, allerdings sind die Einnahmen genau 0,26€… Es scheint also, dass der Gelegenheits-Surfer nicht weiß was Flattr ist und auch nicht bereit ist, einige Cent für Unterhaltung und Information zu zahlen. Dann muss das konventionell mit Werbung und Affilate-Links passieren.

re:publica 2011 – Berlin ick komme

Überraschend und fast schon spontan erhielt ich ein Ticket für die re:publica in Berlin. Da ich als bekannter Star-Blogger mit meinen Ergüssen hier ohne Zweifel ein Millionenpublikum erfreue, liegt es natürlich nahe, dass ich auf dem größten Kongress zu Sozial Webs, Netzpolitik und all dem Kram rum hänge. Nachdem ich die Timeline im Twitter verfolge, scheint es teils, als wäre es das wichtigste mit neuer Frisur und schöner Hose da zu erscheinen. Dem werd ich nicht folge leisten und mit alter Frisur und alter Hose aufscheinen. Weiterhin fahre ich eh zu spät hin, weil Mitfahrgelegenheit erst morgen Mittag ist. Wohne im „normalen“ Hotel, kein hippes Supi-Dupi-Web-2.0-Hostel wo man nur durch Twitter einchecken kann. Mir scheint, ich passe da nicht hin… Ich werd wohl sogar ins Springer-Haus zu Mittag Essen gehen. Dafür komm ich in die Hölle, aber da arbeitet die Prinzessin und die muss ich besuchen.

Wie es sich gehört, werde ich Live berichten und all das. Ich denke auch, die für die eigenartige iPhone-App „Color“ wird es ein erster Erfolg werden. Mal schauen was passiert. Morgen mittags geht es los.

Neuinstallation aller Pakete mit apt

Gerade gestern lieferte ein so genannter ‚Daten-Cowboy‘ einen mittelschweren Skandal ab. Und zwar löschte er aus Versehen den Inhalt von „/bin“ auf einer Ubuntu-Server Maschine. Nun stecken dort kaum wichtige Dinge, alle normalen, ausführbaren Programme eben. Die kann man von woanders zurück kopieren, wenn man denn noch eine zweite Maschine zu Hand hat. Irgendwie hinterlässt es jedoch ein ungutes Gefühl. Sind wohl alle UID’s und GUD’s richtig. Hatte die andere Maschine denn auch all die Programme installiert. Hier hilft ein vernünftiges Neuinstallieren aller Pakete. Doch wie? In Rahmen der Forschung war eine Lösung gefunden, und diese soll hier kund getan werden:

for pkg in `dpkg –get-selections|awk ‚{print $1}’| egrep -v ‚(dpkg|apt)’`; do apt-get -y –reinstall install $pkg; done

Dieser Befehlt listet erst alle installierten Pakete des Systems, gibt die Liste an awk aus, das zeigt nur noch die erste Spalte und gibt es weiter an egrep, welches die Zeilen mit dpkg und apt entfernt, da man kaum während der Installation die Tools die zur Installation genutzt werden tauschen will. Für jedes der Elemente wird eine Neuinstallation erzwungen. Man nimmt immer „Ja“ an, damit man nicht 500x auf J drücken muss.

Diese Kette installiert alle Pakete neu und überschreibt dabei die Konfiguration nicht. Wenn man ein System wieder halbwegs in den neuwertigen Zustand versetzen will, kann man statt dem apt-get zum Installieren auch erstmal Löschen mit –purge, das entfernt auch die Konfig. Dann mittels apt-get neu installieren. Das würde die Paketauswahl so lassen und alles neu kopieren und die Konfigs neu schreiben. Der jeweilige Paketname ist $pkg in der Schleife. Neu aufsetzen vertreibt allerdings auch den letzten Rest Misstrauen in diese Operationen. Aber manchmal kann man das vielleicht nicht.

Piwik GeoIP Plugin – Fehlerbehebung

Direkt nachdem ich den Bug im erneuertem Piwik gelöst hatte und eine neue Version des Piwik-Plugins ‚GeoIP‘ installierte, dachte ich mir, ein Update der GeoLite-Datenbank wäre auch nicht schlecht. Gesagt getan, doch nachher gab es statt Ländern, Kontinenten und Städten nur noch Besucher mit der Herkunft:

UserCountry_country_, UserCountry_continent_

Das war nicht schön. Nach etwas suchen im Interweb dann (unter einem anderen Problem) die Lösung! Man führt ein PHP aus, welches die alten Daten updated bzw. erneuert. Nachher ist alles wieder schick. Wer dieses Problem auch hat, der führt aus:
http://url-von-piwik/plugins/GeoIP/misc/geoipUpdateRows.php

Und schon passt es wieder. Das Piwik und die Geo-Daten.

Piwik Update zu 1.2.1 – Fehlerbehebung

Eben machte ich das Update auf Piwik in der Version 1.2.1 und direkt im Anschluss stellte ich einen sonderbaren Fehler fest!

Nämlich erschien in den Berichten der ersten eingerichteten Seite eine Fehlermeldung statt Daten:

SQLSTATE[42S22]: Column not found: 1054 Unknown column ‚visitor_idcookie‘ in ‚field list‘

Ein wenig in verschiedenen Foren geforscht und als schuldigen das GeoIP-Plugin ermittelt. Dies steht als Version 0.14 in der Liste, es gibt aber auch eine neue Version 0.14. Diese behebt den Fehler. Macht aber dann einen neuen, den ich auch noch löste.

Wer also diesen Fehler zu Gesicht bekommen, der gehe hier hin. Es gibt offenkundig mehrere problematische PlugIn’s.